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Update

Anhalter Bahnhof: Signalstörung legt S-Bahn lahm

Zum zweiten Mal binnen drei Tagen hat eine Signalstörung den Fahrplan der S-Bahn durcheinandergebracht. Bis zum Mittag fuhren die Züge der S1, S2 und S25 erheblich verspätet durch den Nord-Süd-Tunnel.

Ein Rechnerproblem habe gegen 9.30 Uhr die Signale am Anhalter Bahnhof lahmgelegt, sagte ein Sprecher. Kurz nach 12 Uhr war das Problem angeblich behoben. Als Ursache nannte der Sprecher eine Schwankung bei der Stromversorgung des betroffenen Rechners, die nichts mit dem Winterwetter zu tun habe. Erfahrungsgemäß dauert es selbst nach der Reparatur noch Stunden, bis die betroffenen Linien wieder planmäßig fahren.

Erst am Montag hatte eine Signalstörung den Verkehr auf dem östlichen Ring teilweise gestoppt. Die S41 und S42 fuhren stundenlang nur unregelmäßig, die S8 und S9 von Grünau und Schönefeld endeten außerplanmäßig bereits am Treptower Park.

Während die Berliner S-Bahn am Nachmittag wieder ihr planmäßiges Notprogramm fahren sollte, gab es im Regionalverkehr zunehmende Probleme durch das Winterwetter. Nach Auskunft der Bahn waren vor allem die Region um Cottbus und Mecklenburg-Vorpommern betroffen. Dort seien teilweise Weichen durch Schneeverwehungen blockiert. Die Verspätungen wirkten sich zunehmend aufs gesamte Regionalnetz aus.

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