
© dpa/Paul Zinken
Waffen, Messer und Pyrotechnik: Bundespolizei zieht nach Berliner Silvesternacht Bilanz zu Bahnhofskontrollen
Am Hauptbahnhof, Zoologischen Garten oder auch Gesundbrunnen: Die Bundespolizei war in der Silvesternacht gleich an mehreren Bahnhöfen präsent – und hat mehrere Waffen konfisziert.
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In der Berliner Silvesternacht hat die Bundespolizei mehrfach Waffen und illegale Pyrotechnik an den Bahnhöfen sichergestellt. Wie die Behörde am Freitag mitteilt, haben die Beamten vor allem auf den Bahnhöfen Alexanderplatz, Hauptbahnhof, Warschauer Straße, Friedrichstraße, Gesundbrunnen und Zoologischer Garten kontrolliert.
Im Rahmen der bis zum 2. Februar geltenden Allgemeinverfügung stellten sie dabei 16 Verstöße gegen das Waffengesetz sowie zehn weitere gegen das Sprengstoffgesetz fest. Dabei sicherten sie acht Schreckschusswaffen, sowie mehrfach nicht gekennzeichnete Pyrotechnik und Messer.
Neben 20 Ordnungswidrigkeitsverfahren leiteten sie zudem 57 Strafverfahren ein. Ein Bundespolizist wurde den Angaben nach im Zuge einer Widerstandshandlung leicht verletzt.
Wie die Behörde bereits am Montag mitteilte, werden die Beamten noch bis zum 2. Februar zwischen 14 Uhr und 4 Uhr des Folgetags an 15 Berliner Bahnhöfen Personen kontrollieren, um ein Verbot „gefährlicher Gegenstände“ durchzusetzen. (Tsp)
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