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Wasserschaden in Berlin-Mitte : "Schaden geflickt": Tram fährt wieder zum Hauptbahnhof

Bei Bauarbeiten am Hauptbahnhof hatte es am Dienstag einen Wasserschaden gegeben. Auch am Mittwochmorgen fuhr keine Tram - zur Irritation der Fahrgäste.

Nichts geht mehr. Mittwochmorgen, Hauptbahnhof.
Nichts geht mehr. Mittwochmorgen, Hauptbahnhof.Foto: Lars von Törne

Ein Wasserrohrbruch? Kommt vor in Berlin. Doch dieser hat es stundenlang in sich - bis Mittwoch, 9 Uhr. "Die Wasserbetriebe haben das geplatzte Wasserrohr geflickt", meldete die VIZ. "Die Tram-Linien können wieder fahren."

Bis dahin ging es rund um den Hauptbahnhof mitunter drunter und drüber. Weil die Straßenbahnen wegen des Wasserschadens dort nicht fahren konnten, wurden die Fahrgäste auch am Mittwochmorgen noch gebeten, vorher am Nordbahnhof auszusteigen - zur Irritation viele Fahrgäste, die am Morgen ihren ICE erreichen wollten. Schließlich steht "Hauptbahnhof" vorn im Display der Straßenbahnen. Wer Glück hatte, bekam einen BVG-Bus oder eilte mit dem Taxi weiter.

Was ist passiert? Die erste Meldung traf am Dienstagnachmittag ein. An der Haltestelle Clara-Jaschke-Straße vor dem Berliner Hauptbahnhof war es zu einem Wasserschaden an einer Baustelle gekommen. Aus heiterem Himmel sei eine riesige Fontäne plötzlich neben der Haltestelle der Straßenbahnlinien in die Luft geschossen, berichteten Augenzeugen dem Tagesspiegel. "Das Wasser spritzte nonstop in die Höhe.“

Die Berliner Wasserbetriebe und auch die Feuerwehr eilten zum Schadensort. Das Problem: Der Wasserstrahl ist in Berührung mit der Oberleitung der Straßenbahn gekommen, weshalb die Straßenbahnen erstmal nicht fahren können. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) meldeten deshalb, dass die Linien M5, M8 und M10 wegen des Wasserrohrbruchs bis auf weiteres zwischen den Haltestellen Hackescher Markt, Naturkundemuseum und dem Hauptbahnhof eingestellt werden mussten.

Um 9 Uhr war dann der Schaden behoben.

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