zum Hauptinhalt
Ein Aida-Kreuzfahrtschiff in Hamburg.

© imago/Martin Wagner/imago/Martin Wagner

Live

Wintersturm „Elli“: Kreuzfahrtschiff kehrt wegen Sturmtief vorzeitig zurück – Wetterdienst sagt Beruhigung der Lage voraus

Busverkehr in Stadt und Region Hannover eingestellt + Bahn will Fernverkehr im Norden am Samstag schrittweise wieder aufnehmen + Der Newsblog.

Stand:

Viel Schnee, starker Wind und Glatteis: Für Freitag ist gefährliches Winterwetter angekündigt. Es gab bereits Unfälle auf den Straßen. Alle wichtigen Meldungen hier.

See latest updates
Neuen Beitrag anzeigen
Neue Beiträge anzeigen
new updates
Julia Weiss
Author Julia Weiss

Der meiste Schnee im Norden ist durch

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet für Norddeutschland nicht mehr mit großem Schneefall. In Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern könne es zwar im Laufe des Samstags noch einzelne Schneeschauer von der Ostsee her geben. Mit Blick auf die Schneemengen sei aber nichts Großartiges mehr zu erwarten, sagte der Meteorologe vom Dienst, Christian Paulmann. Allerdings stünden vor allem im Nordosten Tage mit strengem Frost bevor.

In Hamburg liege auf freien und ungeräumten Flächen inzwischen eine Schneedecke bis zu fünf Zentimetern. Die Menge des Neuschnees sei dabei aber schwer zu messen, weil er leicht verdrifte. Allerdings sei die gesamte Situation mit dem stürmischen Schneewinter von 1978/79 überhaupt nicht zu vergleichen - weder mit Blick auf die Schneemengen noch bei den Windgeschwindigkeiten. (dpa)

Schlittenfahrer im tief verschneiten Schanzenpark.
Schlittenfahrer im tief verschneiten Schanzenpark.   Bild: Christian Charisius/dpa
Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Julia Weiss
Author Julia Weiss

Kreuzfahrtschiff kehrt vorzeitig zurück

Ein Kreuzfahrtschiff der Reederei Aida ist wegen des Sturmtiefs „Elli“ vorzeitig nach Hamburg zurückgekehrt. Das Schiff kam am frühen Freitagmorgen im Hamburger Hafen an, wie die Rostocker Kreuzfahrtreederei Aida mitteilte. Ursprünglich hätte es am Samstagmorgen Hamburg erreichen sollen. Zunächst hatten mehrere Medien berichtet.

Nach Reedereiangaben hätte die „Aidanova“ am Donnerstag eigentlich die englische Hafenstadt Southampton anlaufen sollen. Der Stopp entfiel, und das Schiff begab sich am Mittwochabend ab Cherbourg in Nordfrankreich direkt auf Fahrt nach Hamburg.

Aida teilte mit, die Gäste könnten in Hamburg auf dem Schiff bleiben. Die Reise ende offiziell wie geplant am Samstag. Wie viele Gäste mit dem Schiff unterwegs waren, geht aus der Antwort des Unternehmens nicht hervor. (dpa)

Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Kein Beitrag vorhanden
Julia Hoene
Author Julia Hoene

Hape Kerkeling schafft es nicht in Talkshow

Schauspieler und Komiker Hape Kerkeling war im Fernsehen - aber nicht so, wie er es selbst erwartet hatte. Er konnte wegen des Winterwetters nicht mit dem Flugzeug in Hamburg landen, um in der NDR Talk Show mit Barbara Schöneberger und Bettina Tietjen aufzutreten.

„Dann steigen wir in die Maschine und der Kapitän sagt, meine Damen und Herren, es ist nicht ganz sicher, ob wir in Hamburg landen werden“, erzählte Kerkeling schließlich per Videoschalte in der NRD Talk Show. Trotzdem wollte der Pilot es versuchen und eine „Wetterlücke“ treffen - was aber nicht gelang. Also kehrte das Flugzeug um und es ging für Kerkeling zurück nach München, sagte der Komiker in seiner amüsanten Art. 

„Es tut mir in der Seele weh“, sagte er zu Beginn des Gesprächs darüber, dass er es nicht ins Hamburger Studio geschafft habe. Später ergänzte er, er habe ein Pflichtbewusstsein, einen zugesagten Termin wahrzunehmen, und fühle sich schuldig, es nicht geschafft zu haben. 

Das Winterwetter habe der Sendung „übel mitgespielt“, sagte Moderatorin Barbara Schöneberger. „Wir mussten nahezu all unsere Gäste neu finden, weil die meisten den Weg nach Hamburg nicht finden konnte.“ (dpa)

Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Julia Hoene
Author Julia Hoene

Zwei Stadtbahnen in Hannover entgleisen nach Schneefall

In Hannover sind am späten Nachmittag zwei Stadtbahnen der Üstra unabhängig voneinander entgleist. Ursache seien festgedrückter Schnee und Eis im Gleisbereich gewesen, sagte Heiko Rehberg, Sprecher des zuständigen Verkehrsunternehmens Üstra. Zuerst hatte der NDR berichtet.

Die Unfälle ereigneten sich in den Stadtteilen Bothfeld und Döhren. Ein Fahrer wurde dabei verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Fahrgäste waren nach Angaben des Unternehmens nicht betroffen, da die Bahnen ohne Passagiere auf dem Weg zu Betriebshöfen waren. Zuvor hatte die Üstra den Verkehr auf oberirdischen Streckenabschnitten eingestellt.

„Das zeigt, dass es absolut richtig war, nur noch in den Tunnelbereichen Bahnen fahren zu lassen“, sagte Rehberg. Im Laufe des Samstags will die Üstra demnach prüfen, ob der Verkehr auf einzelnen oberirdischen Abschnitten schrittweise wieder aufgenommen werden kann. (dpa)

Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Julia Weiss
Author Julia Weiss

Bahn will Fernverkehr im Norden am Samstag schrittweise wieder aufnehmen

Die Deutsche Bahn will den wegen Unwetters eingestellten Fernverkehr in Norddeutschland am Samstagmorgen wieder schrittweise aufnehmen. Am Samstag sei trotzdem bundesweit noch mit Einschränkungen und Zugausfällen zu rechnen, teilte das Unternehmen mit.

In den betroffenen Regionen im Norden hatten laut Bahn insbesondere Schneeverwehungen für erhebliche Beeinträchtigungen gesorgt. Die Bahn bittet alle Reisenden, sich vor Fahrtantritt in der App DB Navigator und auf der Internetseite der Bahn über die aktuelle Verkehrslage zu informieren. (dpa)

Eine Schneefräse der Deutschen Bahn ist auf dem Streckenabschnitt zwischen Eckernförde und Rieseby Süd unterwegs und befreit die Gleise von Schneeverwehungen.
Eine Schneefräse der Deutschen Bahn ist auf dem Streckenabschnitt zwischen Eckernförde und Rieseby Süd unterwegs und befreit die Gleise von Schneeverwehungen.   Bild: Daniel Bockwoldt/dpa
Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Julia Weiss
Author Julia Weiss

Weiteres Bundesliga-Spiel fällt aus

In der Fußball-Bundesliga fällt an diesem Samstag auch das Spiel zwischen Werder Bremen und 1899 Hoffenheim fällt aus. Die Partie kann wegen des starken Schneefalls und des Sturmtiefs Elli nicht stattfinden, teilten die Bremer und die Deutsche Fußball Liga mit.

„Grund für die Absage ist eine erhebliche Glättebildung in den Umläufen, Zuschauerbereichen und Verkehrsflächen im Weserstadion sowie erhebliche Schneeverwehungen in weiten Teilen des Stadionareals“, hieß es in einer Werder-Mitteilung. „Daraus ergeben sich eingeschränkte Zugänge und die dadurch nicht sichere Nutzung von Rettungs- und Fluchtwegen.“

Ein Nachholtermin wird nach Angeben der DFL „zeitnah“ bekanntgegeben. Zuvor war bereits das Spiel zwischen dem FC St. Pauli und RB Leipzig abgesagt worden. (dpa)

Bild: Focke Strangmann/dpa 
Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Julia Weiss
Author Julia Weiss

Sturmflut in Schleswig-Holstein erwartet

Prognosen sagen für Flensburg eine Sturmflut voraus. Das berichtet der NDR. Demnach werde der Höhepunkt gegen Mitternacht erwartet. Einem Reporter zufolge sei das Wasser am Hafen in den vergangenen Stunden schneller gestiegen als erwartet. Pumpen sollen das Wasser umleiten. Mittag hatte die Feuerwehr dem NDR zufolge Sandsäcke verteilt. Der Ostwind drücke das Wasser in die Flensburger Förde hinein. 

Auch in Schleswig sorgt man sich vor Überschwemmungen. Der Fluss Schlei sei bereits über die Ufer getreten, berichtet der NDR. Der Höhepunkt werde am frühen Morgen erwartet. Eine Turnhalle stehe als Notunterkunft bereit. Auch in Kiel werde Hochwasser erwartet. (Tsp)
Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Flensburg füllen Säcke mit Sand. 
Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Flensburg füllen Säcke mit Sand.    Bild:  Birgitta von Gyldenfeldt/dpa
Ein Schiff fährt bei stürmischem Wetter auf der Ostsee.
Ein Schiff fährt bei stürmischem Wetter auf der Ostsee.   Bild: Frank Molter/dpa
Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Sven Lemkemeyer

VW sagt Golf-Spätschicht in Wolfsburg ab

Das Sturmtief Elli bremst bei VW nun auch in Wolfsburg die Produktion: Weil wegen verschneiter Straßen nicht genug Teile von den Zulieferern ankommen, ist im Stammwerk eine der drei geplanten Spätschichten abgesagt worden. Betroffen sei ausschließlich die Golf-Fertigung, die vorzeitig ins Wochenende gehe. Tiguan, Touran und Tayron laufen laut Volkswagen auf zwei Produktionslinien weiter.

In Emden hatte VW die Produktion bereits vorsorglich komplett gestoppt. Ein eigentlich für Ende Januar in Emden geplanter Ruhetag sei auf diesen Freitag vorgezogen worden. Der Standort hat mehr als 8000 Mitarbeiter. (dpa)

Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Sven Lemkemeyer
Ein Mann geht beim Schneesturm an einem Hof in der Region Hannover vorbei.
Ein Mann geht beim Schneesturm an einem Hof in der Region Hannover vorbei.   Bild: dpa/Julian Stratenschulte

Wetterdienst erwartet bis zum Abend im Norden und Osten ergiebige Schneefälle

Bis zum Abend erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) weiter teils kräftige Schneefälle und schwierige Verkehrsverhältnisse. Von der Nordsee bis in den Osten Deutschlands falle verbreitet Schnee, örtlich auch intensiv.

„Teilweise kommen zwei bis drei Zentimeter Neuschnee pro Stunde zusammen“, sagte ein DWD-Meteorologe. „Also da ist ganz ordentlicher Neuschneezuwachs.“ Im Laufe des Nachmittags lasse der Schneefall zwar etwas nach, halte regional aber an. (dpa)

Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Benjamin Reuter
Das Millerntor-Stadion in Hamburg.
Das Millerntor-Stadion in Hamburg.   Bild: Christian Charisius/dpa
Der Wintereinbruch im Norden Deutschlands hat offenbar zu einer ersten Spielabsage in der Fußball-Bundesliga geführt. Wie die „Bild“ unter Berufung auf Behördenkreise berichtete, kann die für Samstag (15.30 Uhr) geplante Partie des FC St. Pauli gegen RB Leipzig nicht stattfinden. Grund ist demnach, dass sowohl die Wege zum Millerntor-Stadion in Hamburg als auch die Ränge nicht ausreichend von Schnee geräumt werden könnten. Überdies hätte Gefahr durch Schnee und Eis auf den Stadiondächern bestanden. Der FC St. Pauli und die Deutsche Fußball-Liga wollten eine Spielabsage zunächst nicht bestätigen. (dpa)
Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Sven Lemkemeyer

Flugverkehr läuft weitgehend normal

Das Winterwetter hat zunächst keine größeren Auswirkungen auf den Betrieb am Frankfurter Flughafen. Am Morgen gab es keine Einschränkungen bei Starts und Landungen, teilte Fraport mit. Am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) läuft der Flugverkehr trotz des angekündigten Schneefalls ebenfalls. „Wir haben kompletten Normalbetrieb“, sagte ein Sprecher des Flughafens am Morgen.
Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Sven Lemkemeyer

DWD erwartet Sonntag „Wintertag wie aus dem Bilderbuch“

Sturmtief „Elli“ löst sich am Wochenende langsam auf. Am Samstag schneit es – diesmal eher im Süden als im Norden. Am Sonntag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) „einen Wintertag wie aus dem Bilderbuch“. Aber am Montag droht schon neuer Ärger. 

„Am Samstag verlagern sich die Schneefälle in die Südhälfte“, sagt DWD-Meteorologe Marcel Schmid. Vor allem in den Staulagen der Mittelgebirge und im Allgäu schneit es teils heftig, mehr als 30 Zentimeter Neuschnee sind drin. Auch in tieferen Lagen können zehn Zentimeter zusammenkommen. 

„Im Norden und Osten kehrt, abgesehen von vereinzelten Schneeschauern, Ruhe ein“, so der Meteorologe. Positive Temperaturen werden nur noch südlich des Mains gemessen, aber auch dort fallen die Temperaturen im Tagesverlauf in den Frostbereich. „In der Nacht wird es knackig kalt.“ Wo Schnee liegt, rechnet der DWD mit minus zehn Grad.

„Der Sonntag ist dann oftmals ein Wintertag wie aus dem Bilderbuch“, sagt der Meteorologe. „Bei zeitweiligem Sonnenschein lohnt sich ein Winterspaziergang durch die frisch verschneite Landschaft.“ Allerdings sollte man sich warm anziehen, denn verbreitet herrscht weiter Dauerfrost. 

„Zum Start in die neue Woche droht dann aus Westen neues Ungemach in Form von gefrierendem Regen“, sagt der DWD voraus. „Im Anschluss deutet sich dann eine Milderung an, wobei abgewartet werden muss, wie weit diese nach Nordosten vorankommt.“ (dpa)

Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Sven Lemkemeyer
Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos sind in Niederbayern zwei Menschen ums Leben gekommen.
Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos sind in Niederbayern zwei Menschen ums Leben gekommen.   Bild: dpa/Jason Tschepljakow

Zwei Tote bei Frontalzusammenstoß in Bayern

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos sind in Niederbayern zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie ein Polizeisprecher sagte, war eines der Autos auf einer Staatsstraße bei Reisbach ins Schleudern geraten – vermutlich wegen des Winterwetters. Das Fahrzeug geriet daraufhin auf die Gegenfahrbahn. Es kam zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Auto.
Ein Fahrer und sein Beifahrer erlitten tödliche Verletzungen, der Fahrer des anderen Wagens wurde laut Polizei schwer verletzt. Die Straße war bis in den Morgen gesperrt, die Einsatzkräfte waren vor Ort, wie die Polizei erklärte. Zunächst gab es keine weiteren Informationen zu dem Unfall im Landkreis Dingolfing-Landau. (dpa)
Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Sven Lemkemeyer

Starker Wind macht Wintersport im Harz nicht überall möglich

Im Harz gibt es eine Menge Neuschnee. Doch nicht überall können ihn Wintersportlerinnen und -sportler nutzen, berichtet der NDR. Denn einige Skigebiete haben geschlossen. So läuft wegen des starken Windes auf dem Wurmberg kein einziger Lift, wie die Betreiber mitteilten. Auch am Sonnenberg in Sankt Andreasberg sowie am Rodellift in Torfhaus werde der Betrieb eingestellt, hieß es demnach.
Aktuellen Informationen zufolge sollen aber die Lifte am Matthias-Schmidt-Berg in Sankt Andreasberg und am Bocksberg in Hahnenklee in Betrieb sein. Auch der Schlepplift in Braunlage soll öffnen. Ein Großteil der Langlaufloipen im Harz ist ebenfalls gespurt und geöffnet. Wintersportler sollten allerdings auf herabfallende Äste und umknickende Bäume achten, warnte die Polizei.
Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Sven Lemkemeyer
Der Verkehr staut sich auf der A7 auf Höhe Bad Hersfeld. 
Der Verkehr staut sich auf der A7 auf Höhe Bad Hersfeld.    Bild: dpa/Osthessen News/Rene Kunze

Mehrere Autobahnen in Hessen durch festgefahrene Lastwagen blockiert

Die winterlichen Straßenverhältnisse sorgen für erhebliche Behinderungen auf den Autobahnen in Osthessen. In der Region sind laut Polizeipräsidium drei Autobahnen in beide Richtungen blockiert: die A7, die A4 und die A5. Grund sind nach Angaben eines Sprechers festgefahrene und querstehende Lastwagen.

Die A4 ist zwischen Kirchheimer Dreieck und Friedewald (Kreis Hersfeld-Rotenburg) blockiert, die A5 vom Hattenbacher Dreieck bis Alsfeld Ost (Vogelsbergkreis), die A7 zwischen Homberg und Bad Hersfeld. 

„Das Problem ist der Schwerlastverkehr“, sagte der Sprecher. Lkw-Fahrer werden aufgefordert, die Autobahnen zu verlassen und Rastplätze anzufahren. Räumfahrzeuge und das Technische Hilfswerk sind im Einsatz. (dpa)

Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink
Sven Lemkemeyer

380.000 Haushalte in Frankreich nach Sturm „Goretti“ ohne Strom

In Frankreich sind rund 380.000 Haushalte ohne Strom, nachdem Sturm „Goretti“ in der Nacht mit Geschwindigkeiten von örtlich bis zu 200 Kilometern pro Stunde über den Nordwesten des Landes gezogen ist. Trotz vieler umgestürzter Bäume und Behinderungen wurden nach vorläufiger Bilanz des Innenministeriums lediglich sechs Menschen leicht verletzt, wie Medien berichteten. In der Bretagne brachen in der Nacht 10 bis 13 Meter hohe Wellen über einige Küstenabschnitte herein.

In Nordfrankreich sollten am Freitag bis auf wenige Ausnahmen keine Züge fahren. In der Normandie und der Bretagne sollte der Bahnverkehr am Nachmittag wieder anlaufen. Behinderungen gab es auch im Großraum Paris sowie im Elsass und in Lothringen.

In den Departements Manche und Seine-Maritime bleiben die Schulen geschlossen. Die Behörden hatten eindringlich vor den Gefahren des Sturms gewarnt und die Menschen aufgerufen, sich möglichst in ihren Wohnungen aufzuhalten. Inzwischen ist der Sturm wieder abgeflaut. (dpa) 

Share
Share on Facebook Share on LinkedIn Share on WhatsApp Share on Telegram Share on Twitter Share via Email |
Permalink

Zur Startseite

showPaywall:
false
isSubscriber:
false
isPaid:
false
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })