„Chez Krömer“ auf RBB : Show mit Kurt Krömer geht weiter

Wieder für Gäste, die nichts Besseres verdient haben: Die neue Staffel von „Chez Krömer“ startet am 11. Februar beim RBB.

Kurt Krömer lädt bald wieder zu "Chez Krömer".
Kurt Krömer lädt bald wieder zu "Chez Krömer".Foto: rbb

Wer sich da wohl wieder rein wagt? Die neue Staffel von "Chez Krömer" soll am 11. Februar im RBB Fernsehen und online starten. Das teilte der Sender mit. Kurt Krömer treffe in sechs neuen Folgen seiner Show wieder Gäste, die nichts Besseres verdient haben – egal, ob er sie von vornherein "fürchterlich" findet oder als Freunde bezeichnet.

In der ersten Staffel trauten sich Motivationstrainer Jürgen Höller, Kevin Kühnert, Stefan Kretzschmar und Philipp Amthor ins Studio zum Krömer-Verhör. Nach anfänglichen Schwierigkeiten schien das Format zuletzt bei sich angekommen, so dass von einer Fortsetzung beim RBB auszugehen war. Das Casting hierfür dürfte nicht ganz so einfach sein, bei aller Unberechenbarkeit Krömers. Manchmal scheint sich der Moderator gar nicht für seine Gäste zu interessieren.

Die vier Folgen der ersten Staffel von "Chez Krömer" liefen im September 2019 recht erfolgreich: Die Marktanteile aus dem linearen Fernsehen zogen zum Schluss hin an, auf 7,1 Prozent, deutlich über dem Senderschnitt im September von 6,3 Prozent Die Abrufe im Netz über alle Plattformen (Youtube, Mediathek, Website) liegen aktuell bei mehr als 1,3 Millionen.

Die erste Folge der neuen Staffel soll am Dienstag, 11. Februar ab 18 Uhr in der Mediathek und um 22 Uhr im RBB Fernsehen zu sehen sein.

RBB schlägt HR bei Marktanteilen

Das fortgesetzte Engagement von Kurt Krömer wird auch die Ambitionen des Senders für Berlin und Brandenburg befeuern, sich nicht nur im Sendegebiet, sondern auch im Vergleich mit den anderen Dritten besser zu positionieren. Zwar ist es dem RBB Fernsehen quasi auf den letzten Metern des Jahres 2019 gelungen, das HR-Fernsehen auf den letzten Platz im Dritten-Ranking zu verweisen, doch ist nach den Zahlen der ARD-Medienforschung der Abstand mit 6,03 Prozent Marktanteil (RBB) zu 6,01 Prozent (HR) zu gering, als dass sich das Ergebnis 2020 nicht umdrehen könnte. Der SWR liegt mit 6,3 Prozent Marktanteil 2019 in Schlagdistanz, doch Spitzenreiter MDR ist mit 9,8 Prozent sehr, sehr weit entfernt vom RBB Fernsehen.