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Präsidentin Sheinbaum unterbricht Pressekonferenz: Erdbeben der Stärke 6,5 erschüttert Mexikos Süden – ein Todesopfer
Der Strom fällt aus, Gasleitungen werden beschädigt, die Präsidentin muss ihre Pressekonferenz unterbrechen. Doch es geht weitgehend glimpflich aus: Größere Schäden werden zunächst nicht gemeldet.
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Ein schweres Erdbeben hat den Süden von Mexiko erschüttert. Das Zentrum des Bebens der Stärke 6,5 lag 15 Kilometer südwestlich der Ortschaft San Marcos im Bundesstaat Guerrero in einer Tiefe von zehn Kilometern, wie die mexikanische Erdbebenwarte mitteilte.
Größere Schäden wurden zunächst nicht gemeldet. Das Beben war in mehreren südlichen Bundesstaaten und Mexiko-Stadt zu spüren.
In der mexikanischen Hauptstadt kam Medienberichten zufolge ein Mann bei der Evakuierung eines Gebäudes ums Leben. Der 67-Jährige sei die Treppe hinuntergestürzt, als er während des Erdbebenalarms das Haus verlassen wollte, berichtete die Zeitung „Milenio“.
In der Hafenstadt Acapulco nahe dem Zentrum des Bebens wurden leichte Schäden an Fassaden, Stromausfälle und austretendes Gas gemeldet. Präsidentin Claudia Sheinbaum musste ihre morgendliche Pressekonferenz wegen des Erdbebenalarms kurz unterbrechen.
Die Westküste von Mexiko liegt am Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Region der Welt. In diesem Gebiet mit einer Gesamtlänge von 40.000 Kilometern treffen mehrere Erdplatten aufeinander.
Hier ereignen sich 90 Prozent aller Erdbeben weltweit. Das letzte schwere Beben mit zahlreichen Todesopfern in Mexiko ereignete sich im September 2017 – damals kamen in dem lateinamerikanischen Land 369 Menschen ums Leben. (dpa)
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