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Thema

Zoo

Abzocke

Knarre im Nacken? Überfall in der Nacht? Irgendwie Alltag in Berlin. Fünf Geschichten vom Abziehen von André Görke und Ric Graf.

Die Mehreinnahmen durch Eisbär-Star Knut werden investiert: Die Affen im Zoologischen Garten bekommen neue Anlagen. Die Antilopenhalle und das Aquarium werden saniert.

Der Lachs hat einen so exzellenten Geruchssinn, dass er sogar den Fluss wiederkennt, in dem er als Larve geschlüpft ist. Sonnenbarsche balzen und laichen nur im Sonnenlicht, dann glänzt die blaugrüne Farbe des Männchens so verlockend.

Von Brigitte Grunert
Mausmaki

Bei den Mausmakis (Microcebus murinus), die in den Trockenwäldern Westmadagaskars leben, ist jedes Weibchen nur eine einzige Nacht pro Jahr empfängnisbereit. Was das für die Konkurrenz unter den Männchen bedeutet, haben die Biologinnen Nina Schwensow und Simone Sommer vom Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung und Manfred Eberle vom Leibniz-Institut für Primatenforschung in Göttingen dokumentiert.

Knut

Was muss in Filmproduzenten aus Los Angeles gefahren sein, wenn sie solche Dinge tun? Derzeit verhandeln einige mit dem Berliner Zoo, um sich die Filmrechte an Knuts Leben zu sichern. Es geht um beträchtliche Summen.

Knut

Kurz vor dem Jahresende hat der Berliner Zoo einen wahren Geldsegen in Aussicht. Filmproduzent Ash R. Shah aus Hollywood bietet für die exklusiven Weltrechte an Eisbär Knut bis zu fünf Millionen Dollar.

Von Christoph Stollowsky
Tiger

Es passierte kurz vor der Schließung am ersten Weihnachtsfeiertag gegen fünf Uhr nachmittags. Es war dunkel geworden im Zoo von San Francisco und die meisten Besucher hatten bereits den Park verlassen, als die Raubkatze Tatiana über das Gelände schlich.

Von Rita Neubauer

In einem Zoo in San Francisco hat ein Tiger mehrere Besucher angefallen. Ein Mann wurde getötet, zwei weitere schwer verletzt. Der Tiger war zuvor aus seinem Käfig entkommen.

Ernst

"Immer mehr Menschen nutzen Knut als Werbeträger" - WamS, 2. Dezember. Für den Nachbarn des Eisbären, Malaienbär Ernst, interessiert sich niemand. Gemein!

Ein knuddeliger Eisbär aus Berlin zog Fanscharen aus der ganzen Welt an, die Kleine Hufeisennase geriet ins Zentrum des Streits um das Dresdner Weltkulturerbe, und die Elche wurden als Klimakiller entlarvt - auch in diesem Jahr gab es jede Menge "tierischer" Schlagzeilen.

„Wie süß, ein wilder Tiger“ –in freier Wildbahn könnte dieser Satz leicht der letzte gewesen sein. Gut, dass in Berlin keine Säbelzahntiger oder Grizzlybären frei herum laufen.

Knut

Knuddel-Knut wird zum Kinostar. Mit seinen Freunden tollt und springt er über die Leinwand. Start ist am 6. März.

Als Torjäger wurde Ailton nach Duisburg geholt – nun will der Tabellenletzte ihn loswerden

Ailton

Hoch zu Ross war er gekommen, genau genommen: hoch zu Zebra. Er war die große Sturmhoffnung der Duisburger – nun will der Tabellenletzte ihn loswerden.

Von Richard Leipold
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"Wenn es Knut nicht gäbe, würde ich nicht mehr herkommen": Konzepte und Gehege müssen erneuert werden, fordern Modernisierer. Andere halten an der traditionellen Ausrichtung fest.

Zoo

Streit um den Kurs des Berliner Zoos: Biologe Bernhard Blaszkiewitz lehnt Tiershows und Bootsfahrten wie in Hannover ab. Die Besucher vermissen im Zoo eine internationale Beschilderung und pädagogisches Personal. Wieviel Kommerz verträgt sich mit der Tierhaltung?

Zoo Berlin

Der kaufmännische Direktor des Zoos Gerald R. Uhlich gibt sein Amt auf. Grund sind Differenzen mit seinem Vorstandspartner Blaszkiewitz. Vor allem um die Vermarktung gibt es schon lange Streit.

Eine Weltstadt schließt keine Flughäfen – das ist die stadtpsychologische Folie, ohne die man die merkwürdige Zuneigung zu dem Airport in Tempelhof, den inzwischen kaum noch jemand nutzt, nicht begreifen kann.

Von Moritz Schuller
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