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Gute-Laune-Küche: Topinambursuppe

Kleiner Aufwand, großer Genuss. Einfache Rezepte aus unserer Redaktion. In Teil 27 entdecken wir eine tolle Knolle.

Von Felix Denk

Auch im Winter wächst ja bekanntlich Gemüse, nur halt etwas weniger. Und wem nach Kürbis, Kürbis und Kürbis nach ein wenig Abwechslung ist, für könnte diese Suppe aus dem neuen Kochbuch des dänischen Fotografen und Foodbloggers Sören Staun Petersen genau das Richtige sein. Ok, sie kommt nicht ganz ohne Kürbis aus, aber sie kombiniert ihn mit Topinambur, einer winterharten Knolle, die leicht süßlich schmeckt, kaum Fett und viele Ballaststoffe hat. Auf Englisch heißt sie übrigens Jerusalem Artichoke. Dabei stammt sie weder aus Jerusalem noch eine Artichoke. In der Suppe ist sie auf jeden Fall richtig.

DAS REZEPT

Zutaten (4 Personen)

300 g Kürbis (oranger Typ, z.B. Hokkaido) 300 g Topinambur 1 große Zwiebel 1 Knoblauchzehe Öl 1,2 Liter Gemüsebrühe 1 kleine Handvoll Thymian ½ Liter Kochsahne Saft von 1-2 Zitronen Salz, Pfeffer

Topping 200 g Bacon 75 g Sonnenblumenkerne Frischer Thymian

Zubereitung
Kürbis vorbereiten und zusammen mit den Topinamburen, Zwiebel und Knoblauch in Würfeln schneiden. Die Gemüse in einem großen Topf mit etwas Öl ca. 2 Min. dünsten. Brühe und Thymian hinzugeben und köcheln lassen, bis alles weich ist – ca. 20 Minuten. Jetzt die Sahne angießen und 1-2 Minuten weiter kochen lassen. Den Topf von der Platte nehmen und die Suppe mit dem Stabmixer glatt mixen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Topping
Bacon in einer Pfanne braten. Wenn er halb gar ist, Sonnenblumenkerne hinzufügen und alles zusammen fertig rösten. 
Mit Bacon und Sonnenblumenkernen als Garnierung servieren. Etwas frischen Thymian obendrauf geben.

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