zum Hauptinhalt
Demonstrantin mit überarbeiteter Maga-Kappe.

© AFP/MANAURE QUINTERO

Tagesspiegel Plus

Der „Friedenspräsident“ greift zum Militär: Wie Trumps Einsatz in Venezuela in der Maga-Welt ankommt

Der Einsatz gegen Maduro spaltet die US-Politik, doch in Trumps Lager bleibt der Protest begrenzt. Ein republikanischer Abgeordneter aus Florida vergleicht den Moment gar mit dem „Fall der Berliner Mauer“.

Stand:

Es war vermutlich eine der folgenreichsten Pressekonferenzen seiner zweiten Amtszeit – und eine, die mehr Fragen aufwarf als beantwortete. Nach dem Sturz des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro verkündete Donald Trump in seinem Luxusresort Mar-a-Lago, die USA würden übergangsweise die Führung in Venezuela übernehmen.

„Wir werden das Land so lange führen, bis wir einen sicheren, ordnungsgemäßen und umsichtigen Übergang gewährleisten können“, sagte der US-Präsident. Wie diese Übergangsführung konkret ausgestaltet werden soll und wie lange sie dauern könnte, ließ er offen.

Wochenlang hatte Trump dementiert, einen Regimewechsel in Venezuela anzustreben oder an den Ölreserven des Landes interessiert zu sein. Nun wirkt vieles anders.

In der Nacht zuvor hatten US-Spezialkräfte in einer groß angelegten Operation Maduro festgenommen und anschließend in die USA gebracht. Am Samstagabend landete der 63-Jährige mit seiner Frau Cilia Flores in New York. Die USA werfen beiden „Drogenterrorismus“ und Kokainhandel vor.

Kaum Kritik aus der eigenen Partei

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })