Chronist von Kreuzberg : Berliner Fotograf Wolfgang Krolow gestorben

Wolfgang Krolow dokumentierte das Leben und den Wandel in Kreuzberg. Nun ist er mit 69 Jahren gestorben.

Wolfgang Krolow gilt als ein Urgestein der sozialkritischen Fotografie in Berlin. Hier zeigt er die Kreuzberger Kopischstraße.
Wolfgang Krolow gilt als ein Urgestein der sozialkritischen Fotografie in Berlin. Hier zeigt er die Kreuzberger Kopischstraße.Foto: Wolfgang Krolow

Der Fotograf Wolfgang Krolow ist tot. Er starb am frühen Morgen des vergangenen Dienstags in einem Berliner Krankenhaus im Alter von 69 Jahren. Krolow galt als Urgestein der sozialkritischen Fotografie. Mitte der siebziger Jahre kam er nach West-Berlin, um an der Hochschule der Künste zu studieren.

Er machte sich mit klassisch anmutenden, schwarz-weißen Fotos einen Namen und veröffentlichte diese in Tageszeitungen und Magazinen. Seine Fotoreisen führten Krolow auch in Länder und an Orte wie Albanien oder Wolgograd, seine meisten Fotos jedoch entstanden in Kreuzberg. (Tsp)

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