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Das geplante Rammstein-Konzert in München könnte noch an Sicherheitsbedenken scheitern (Symbolbild).
© dpa/Malte Krudewig

Bedenken der Münchner Behörden: Geplantes Rammstein-Konzert mit 145.000 Fans könnte noch scheitern

Rammstein wollen an Silvester mit etwa 145.000 Fans auf der Münchner Theresienwiese feiern. Doch die Behörden sehen noch viel Redebedarf.

Rammstein will an Silvester in München ein Mega-Konzert geben - doch ob die Band dafür grünes Licht bekommt, ist fraglich. Zwar dürfte der Stadtrat am Mittwoch der Vergabe der Theresienwiese als Veranstaltungsort grundsätzlich zustimmen. Doch das für die Genehmigung zuständige Kreisverwaltungsreferat (KVR) hat ebenso noch gravierende Bedenken wie Polizei und andere Beteiligte.

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„Der Veranstalter erwartet cirka 145.000 Zuschauer zu dem Konzert von Rammstein auf der Theresienwiese“, heißt es in der Sitzungsvorlage des Referats für Arbeit und Wirtschaft. Das Amt befürwortet die Großveranstaltung wegen des „weltweiten“ Werbeeffekts und hofft auf ein Umsatzplus für Hotellerie und Gastronomie.

Das KVR als genehmigende Behörde hat hingegen mehr die Organisation und vor allem die Sicherheit im Blick. Da gäbe es von der Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr über Flucht- und Rettungswege bis hin zur An- und Abreise viel zu klären, betonte KVR-Sprecher Tobias Kapfelsberger am Dienstag.

Zumal auf dem Gelände zeitgleich auch noch das traditionelle Wintertollwood stattfindet. Vier oder fünf Monate Vorlauf seien deshalb „auf jeden Fall eng“. Vom Veranstalter Leutgeb Entertainment Group war dazu zunächst keine Stellungnahme zu bekommen. (dpa)

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