
© AFP/TOBIAS SCHWARZ
Debatte um Kai Wegner im Blackout: Ein Bürgermeister gehört ins Rathaus, wenn so was passiert
Unser Leser kritisiert Berlins Regierenden wegen seines Tennisspiels während des Stromausfalls. Auch das Homeoffice sei nicht der richtige Ort in der Krise. Und wie sehen Sie’s?
Stand:
Die Zeilen zur Arbeitsweise unseres Regierenden Bürgermeisters haben mich, gelinde gesagt, erschüttert. Wenn eine Stadt um 6.40 Uhr von einem solch immensen Stromausfall betroffen ist, dann wird der Bürgermeister garantiert sehr schnell davon erfahren haben. Und dass er dann vom Homeoffice aus die Lage in den Griff bekommen will, ist einfach lächerlich. Wenn so ein Ereignis passiert, gehört ein Bürgermeister ins Rathaus!
Und die Nummer mit dem Tennis ist dann das Sahnehäubchen der Unverschämtheiten. Ich spiele selber Tennis und ich weiß, es geht nur eines: spielen oder telefonieren. Egal ob Doppel oder Einzel, mit einem Partner, der während des Spiels durch Telefonanrufe abgelenkt wird, kann man nicht spielen. Und der, der abgelenkt wird, kann auch nicht ordentlich Tennis spielen.
Da wäre Joggen viel sinnvoller, um den Kopf freizukriegen. Aber vor Ort im Rathaus sein und die Arbeiten koordinieren, das wäre das Sinnvollste und einzig Richtige gewesen. Bernd Lill, Berlin-Lichterfelde
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