Casdorffs Agenda : Eine "regierende Bürgermeisterin" als Hoffnung für die SPD

Franziska Giffey versteht die Nöte der Bürger. Kein Wunder, dass ihre darbende SPD auf sie setzt. Ein Kommentar.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD)
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD)Foto: dpa/Britta Pedersen

Da kommt sie nicht mehr raus: Franziska Giffey, Bundesfamilienministerin. Oder sagen wir so: Biste Hoffnungsträger, biste Hoffnungsträger*in.

Die 40-jährige Ex-Bürgermeisterin von Neukölln spricht die Sprache der Menschen, versteht ihre Nöte, hat den politischen Kompass, der den Sozialdemokraten um sie herum verloren gegangen zu sein scheint.

Gute Kita, gute Bildung, gute Arbeit = der neue Sozialpakt à la Giffey. Kein Wunder, dass überall Genossen auf sie hoffen, in Berlin-Land wie in Berlin-Bund.

Selbst als Bundesministerin ist Giffey ja eine Bürgermeisterin, mit mehr als 300 Außenterminen in neun Monaten. Eine regierende Bürgermeisterin, könnte man auch sagen. Der Titel passt zu ihr. Da käme sie auch noch mehr raus.

Casdorffs Agenda erscheint jeden Morgen in der Morgenlage, dem Newsletter für Politik- und Wirtschaftsentscheider, den Sie hier kostenlos abonnieren können.

Mehr lesen? Jetzt E-Paper gratis testen!

16 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben