Digitalisierung und KI : Wie Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt verändern wird

Algorithmen nehmen uns immer mehr Aufgaben ab. Drei Beispiele aus Handel, Pflege und Service, die zeigen, wie KI unseren Arbeitsalltag wandeln könnte.

Intelligente Roboter könnten Menschen bald einfache Tätigkeiten vermehrt abnehmen.
Intelligente Roboter könnten Menschen bald einfache Tätigkeiten vermehrt abnehmen.Foto: picture alliance/dpa

Die Popsongs der US-amerikanischen Sängerin Taryn Southern klingen so gefällig wie beliebig und begeistern trotzdem oder deswegen viele Fans: 1,8 Millionen Mal wurde ihr Hit „Break Free“ allein bei Youtube gespielt. Das besondere ist jedoch, dass die Instrumentierung von einer Künstlichen Intelligenz (KI) programmiert wurde. Ein anderes Beispiel dafür, wie rasant die selbstlernenden Algorithmen in immer neuen Feldern eingesetzt werden, war vergangene Woche im britischen Auktionshaus Christie’s zu bestaunen: Das Porträt eines Mannes im Stile Rembrandts oder Vermeers. Geschaffen hat es aber kein niederländischer Meister des Barock, sondern ein Algorithmus. Seine Signatur findet sich in der Ecke des Bildes: „min G max D Ex+Ez“. Versteigert wurde das Werk für fast eine halbe Million Dollar.

Erobern Computer die vermeintlich letzte menschliche Bastion der Kreativität? Soweit ist es noch nicht. Die Malsoftware wurde mit 15 000 menschlichen Vorlagen gefüttert und sie versuchte, diese dann nachzuahmen. Dann entschied ein Algorithmus, welche der Kreationen den menschlichen Vorbildern am meisten ähneln.

"Starke" und "schwache" KI

Forscher unterscheiden zwischen „schwacher“ und „starker“ KI. Eine schwache KI kann so trainiert werden, dass sie ganz spezielle Aufgaben besser erledigt als ein Mensch. Vor allem hier sind die Fortschritte immens. Eine „starke KI“, die mit den allgemeinen, intellektuellen Fähigkeiten des Menschen vergleichbar wäre, ist dagegen nicht in Sicht.

Trotzdem vergleichen viele Experten die Bedeutung von KI für die kommende Epoche mit der Erfindung der Dampfmaschine. Die vierte industrielle Revolution wird die Arbeitswelt massiv verändern. Roboter bekommen durch KI Fähigkeiten, die vor wenigen Jahren nicht vorstellbar waren. Schon 2025 sollen laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums Maschinen mehr Arbeitsstunden erledigen als Menschen.

Bleiben noch genug Jobs für Menschen?

Die Entwicklung trifft klassische Bürojobs mindestens genauso wie Fabrikarbeit. Auf der Liste stark gefährdeter Berufe stehen beispielsweise Buchhalter, Sekretärinnen oder Steuerberater. Verschiedene Studien prognostizieren massive Arbeitsplatzverluste, vor allem in niedrigqualifizierten Branchen. Andere betonen die Entstehung neuer Tätigkeiten, für die zunächst einmal neu ausgebildet werden muss. In vielen Prognosen steht unter dem Strich sogar ein Plus an Jobs, die auch noch körperlich weniger belastend und erfüllender sein sollen.

Nicht alle glauben daran. Microsoft-Gründer Bill Gates fordert eine Robotersteuer. Der Gedanke: Wo statt Menschen künftig Roboter arbeiten, kommt dem Staat die Einkommensteuer abhanden. Andere Unternehmer setzen sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein, das weltweit diskutiert wird. Für den Fall, dass Algorithmen und Maschinen doch dramatisch viele Aufgaben übernehmen und der Mensch sein Leben nicht mehr mit seinem Lohn sichern kann.

Ein Ausblick, wie Künstliche Intelligenz verschiedene Bereiche der Arbeitswelt verändern könnte:

Anwendungsbereich 1: Industrie und Handel

Auch im Werk des Autoherstellers Skoda ordnen Roboter kleine Fertigungsteile ins Lager ein.
Auch im Werk des Autoherstellers Skoda ordnen Roboter kleine Fertigungsteile ins Lager ein.Foto: obs

Durch die langen Regalreihen im Erfurter Logistikzentrum von Zalando surren seit Kurzem zwei Roboter. Sie sehen aus wie eine rollende, moderne Version von Automaten an Bahnhöfen. Doch statt Getränken oder Süßigkeiten befinden sich hinter der gläsernen Hülle Schuhkartons. Mit ihren Kameras scannen sie die Etiketten in den Regalen. Haben sie das gesuchte Produkt im Visier, fährt ein Greifarm aus und verstaut den Karton im Inneren. Seit einigen Monaten testet Zalando die Roboter. Erfüllen sie die Erwartungen, dürften bald deutlich mehr davon in den Lagern des Modehändlers mitarbeiten. „Wenn wir wettbewerbsfähig bleiben wollen, müssen wir moderne Technik einsetzen“, sagt Carl-Friedrich zu Knyphausen, der bei Zalando für die Weiterentwicklung der Logistik verantwortlich ist.

Schließlich ist Konkurrent Amazon schon deutlich weiter: Mehr als 50 000 Roboter werden weltweit in den Lagern des Handelskonzerns eingesetzt. Die meisten entwickelt der Konzern selbst: Amazon hat sich dazu vor sechs Jahren für 775 Millionen Dollar den Roboterbauer Kiva einverleibt – und dessen mechanische Helfer dem Markt und der Konkurrenz entzogen.

Wohl auch deswegen hat sich Zalando im Frühjahr am Münchner Unternehmen Magazino beteiligt, dessen Toru-Roboter nun den ersten Praxistest überstehen muss. Noch müssen sie lernen, die oftmals bunt und verschieden gemusterten Schuhkartons exakt zu identifizieren. „Die Roboter haben einen selbst lernenden Algorithmus und werden im Lauf der Zeit immer besser“, sagt Knyphausen.

Hosen bereiten dem Roboter Probleme

Der Onlinehandel und die daran hängende Logistik wachsen seit Jahren. Auch für Geringqualifizierte sind so zehntausende Jobs entstanden. Allein Zalando beschäftigt heute, zehn Jahre nach der Gründung, deutschlandweit knapp achttausend Mitarbeiter in der Logistik. Ist es damit bald wieder vorbei?

„Ich sehe derzeit nicht, dass Roboter in großem Stil die Mitarbeiter ablösen können“, sagt Knyphausen. Auch in den kommenden Jahren werde die Kombination aus Mensch und Roboter unverzichtbar sein. Dafür spricht die Geschichte: Gerade in Ländern, in denen die Automatisierung und der Einsatz von Robotern besonders hoch ist, wie zum Beispiel Deutschland und Japan, ist die Beschäftigung in den entsprechenden Branchen kaum gesunken. Und auch bei Amazon wurden seit 2012 zwar zehntausende Roboter installiert. „Gleichzeitig haben wir mehr als 300 000 zusätzliche Vollzeitarbeitsplätze geschaffen“, erklärt der Konzern.

Denn bei allem Fortschritt sind die Roboter immer noch ziemlich beschränkt. Allein das Greifen verschiedener Gegenstände ist eine enorme Herausforderung. So sind die Toru-Modelle speziell für Kartons entwickelt, mit weichen, flexiblen Gegenständen wie Hosen oder Jacken haben mechanische Greifarme aber Schwierigkeiten. Das schränkt den Einsatzbereich deutlich ein. Denn Zalando setzt auf das Prinzip der chaotischen Lagerhaltung. Dabei liegen Kleider, Schuhe oder T-Shirts quer durch das Lager verteilt. Bestseller wie blaue Jeans finden sich gleich mehrfach an verschiedenen Stellen. Das verkürzt die Wege, die Mitarbeiter müssen beim Zusammensuchen der Aufträge nicht immer zu den gleichen Regalen.

Menschen und intelligente Maschinen arbeiten zusammen

Doch die Roboter können unterwegs nicht nebenbei noch Hosen und Hemden einsammeln. Das Problem kennt auch Amazon. Über mehrere Jahre hat der Konzern sogar einen eigenen Wettbewerb ausgerichtet und bis zu 250 000 Dollar Preisgeld für die Entwickler von Robotern ausgelobt, die möglichst schnell möglichst viele verschiedene Gegenstände greifen können. Doch nun hat offenbar auch der Technologieriese aus Seattle diese Bemühungen eingestellt; in diesem Jahr wurde die „picking challenge“ in dieser Form abgeschafft.

Mensch und Roboter werden immer öfter gemeinsam arbeiten. Die elektrischen Kollegen bei Zalando werden beispielsweise darauf programmiert, vor allem Kartons aus den oberen und unteren Regalreihen zu holen, wo die Menschen schwerer herankommen oder sich bücken müssen.

„Cobots“ heißt dieser Typ kollaborativer Roboter. Ein besonderes Modell namens Armar-6 wird am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelt. „Der Roboter kann erkennen, wann ein Mensch Hilfe benötigt“, sagt Tamim Asfour, Leiter der Forschungsgruppe humanoide Roboter am KIT. Er wurde entwickelt, um Menschen bei Reparaturen und Wartungsarbeiten zu unterstützen.

So hilft er zum Beispiel einem Techniker, der eine große Platte an der Decke abschraubt, diese zu halten und dann gemeinsam wegzutragen. Er kann ihm aber auch Werkzeug oder andere Hilfsmittel reichen. Dafür wurde er nicht entsprechend programmiert, sondern hat sein Verhalten durch das Beobachten von menschlichen Technikern erlernt. „Er ist in der Lage, anhand der Aktionen von Menschen Situationen zu interpretieren und dann Unterstützung anzubieten“, sagt Asfour.

Anwendungsbereich 2: Büro und Service

Auf diesem Bild ist nur einer intelligent. In Zukunft könnten es zwei sein.
Auf diesem Bild ist nur einer intelligent. In Zukunft könnten es zwei sein.Foto: imago/teutopress

Dass KI nicht nur in Lagerhallen und Fabriken Aufgaben übernimmt, die bisher Menschen erledigt haben, mussten in diesem Jahr auch 250 Mitarbeiter bei Zalando erfahren. Der Konzern strich die Stellen der Marketing-Spezialisten. Die Aufgaben der Werber sollen künftig Algorithmen erledigen. Diese Entwicklung zieht sich durch viele Bereiche im Dienstleistungssektor: Chatbots antworten automatisiert auf Kundenanfragen, Software übersetzt automatisch Texte.

Auch Jobs bei Banken oder Anwaltskanzleien, die vor wenigen Jahren noch als Domäne gut ausgebildeter Akademiker galten, sind davon betroffen. Sogenannte Robo-Advisor bieten eine automatisierte, computergesteuerte Vermögensverwaltung, Software kann inzwischen auch komplizierte Verträge lesen oder gar Klageschriften verfassen. Das Berliner Start-up Leverton bietet eine KI-Technologie, die per Mausklick aus langen Dokumenten entscheidende Informationen wie Kündigungsfristen oder Vertragslaufzeiten herausfiltert.

KI kann auch Jura

„Software kann inzwischen auch bestimmte Klauseln automatisch auslesen“, sagt Micha-Manuel Bues, der zwei Jahre als Geschäftsführer bei Leverton gearbeitet und im Frühjahr mit Bryter sein eigenes Start-up gegründet hat. Als „Lego für Juristen“ bezeichnet er sein Produkt, denn die können mit der Bryter-Software Entscheidungsprozesse modellieren und automatisieren. Eine große Münchener Versicherung nutzt das beispielsweise für die gut 2000 internen Richtlinien – von Regeln zu Reisen bis hin zu Geschenken.

Solche Technologien macht sich auch das Portal Flightright zunutze. Das Unternehmen prüft für Fluggäste nach Verspätungen oder Ausfällen, welche Entschädigung ihnen zusteht. Flightright fordert dann die entsprechende Summe von der Fluglinie ein, wenn nötig auch vor Gericht. Mehr als 150 Millionen Euro haben die Potsdamer für ihre Kunden schon eingetrieben. Der Service ist zunächst kostenlos, im Erfolgsfall behält Flightright 20 bis 30 Prozent als Provision.

Legaltech macht keine Anwälte arbeitslos

Das Modell funktioniert aber nur, weil sich die Fälle stark ähneln und der Prozess hochgradig automatisiert ist: Was früher ein Anwalt formuliert hätte, fügt inzwischen ein Algorithmus aus Textbausteinen zusammen. Inzwischen hat das Unternehmen angefangen, sein Erfolgsmodell auf andere Bereiche zu übertragen. Dafür wurde das Tochterunternehmen Chevalier gegründet. Es soll Arbeitgebern im Kündigungsfall zu einer Abfindung verhelfen – vor allem in Fällen, in denen es um vergleichsweise kleinere Beträge geht und die Betroffenen sich bislang gescheut haben, einen teuren Anwalt einzuschalten.

Im Erfolgsfall wird ein Teil der Abfindung als Provision einbehalten. Diese sogenannten Legaltech-Dienste machen aber in der Regel keine Anwälte arbeitslos. Sie nehmen ihnen einfache Tätigkeiten wie die Vertragsrecherche ab oder springen ein, wo Anwälte bisher zu teuer waren – und sorgen so für zusätzliche Arbeit auf der Gegenseite.

Anwendungsbereich 3: Pflege und Medizin

Roboter (r.) assistieren bereits heute in Kliniken bei Operationen. Sie führen äußerst kleine Schnitte aus - ohne zu zittern.
Roboter (r.) assistieren bereits heute in Kliniken bei Operationen. Sie führen äußerst kleine Schnitte aus - ohne zu zittern.Foto: Getty Images/iStockphoto

Wenn sie Paro sehen, jauchzen die alten Menschen. Die weiße, flauschige Roboterrobbe bewegt den Schwanz, wenn sie gestreichelt wird, und reagiert auf Stimmen mit einem Fiepen. In Japan entwickelt, gibt es „Paro“ mittlerweile in einigen deutschen Heimen, in denen Demenzkranke leben, und ist damit nicht allein. Es gibt Roboter, die helfen, Patienten aus dem Bett zu heben und zur Toilette zu bringen. Es wird an Modellen getüftelt, die füttern und waschen können.

„Momentan handelt es sich um Assistenten von menschlichen Betreuern“, sagt Nicole Krämer, die als Sozialpsychologin an der Universität Duisburg-Essen Interaktionen zwischen Mensch und Maschine erforscht. „Ich glaube nicht, dass Künstliche Intelligenz in den nächsten zehn Jahren die Altenheime übernimmt.“ Dafür sei die Pflege eines Menschen zu komplex. Der kindsgroße weiße Roboter „Pepper“ rollt zwar ebenfalls schon durch Flure und erklärt, wie eine MRT-Untersuchung abläuft. Er könne aber nur sagen, was ihm zuvor beigebracht worden ist und merkt nicht, wenn der Patient nervös ist oder weint. Eigenständig sprechen, handeln, fühlen – das werden Roboter aus Sicht der Psychologin in 50 Jahren noch nicht können.

"Nicht jeder mag es, von Menschen berührt zu werden"

Wie Menschen auf die Roboter reagieren? „Manche erzählen begeistert von ihrem Leben“, sagt Krämer. „Andere sträuben sich, weil das bloß dumme Maschinen seien.“ Eine ihrer Studien ergab: Wenn virtuelle Computerfiguren lächeln, werden sie zurück angelächelt. Bei einem anderen Versuch konnten einige Teilnehmer den Testroboter nicht gegen seinen Willen ausschalten. „Es hat durchaus Folgen, wenn man Maschinen mit menschlichen Verhaltensweisen ausstattet“, sagt sie.

Nach einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom glauben 57 Prozent der Deutschen, dass Roboter Pflegekräften in zehn Jahren bei schweren Arbeiten helfen werden. Zunächst einmal müsse das aus Sicht des Ethikers und Theologen Arne Manzeschke, der an der Evangelischen Hochschule Nürnberg lehrt, nicht per se etwas Schlechtes sein. „Viele Pfleger sind überlastet, manche genervt“, sagt er. „Und nicht jeder mag es, in intimen Bereichen von einem Menschen berührt zu werden.“

Trotzdem mahnt Manzeschke zu Vorsicht. Es werden derzeit robotische Systeme entwickelt, die im häuslichen Bereich bei der Essensvorbereitung helfen sollen. Manzeschke begleitet ein Projekt, bei dem intensiv darüber diskutiert wurde, ob Roboter das Essen sogar anreichen sollen. Technisch könnten sie dem Patienten die Gabel bis kurz vor den Mund halten. Dann werde es aber beispielsweise schwer, nicht gegen die Zähne zu stoßen.

„Was aber geschieht, wenn sich der Mensch verschluckt und zu ersticken droht?“, fragt Manzeschke. Der Roboter könnte hier nicht weiterhelfen und ein zu Hilfe gerufener Mensch käme vermutlich zu spät. Wer trägt bei einem Unglück die Verantwortung? Was ist pflegerische Arbeit im Kern noch, wenn mehr und mehr Tätigkeiten an Roboter delegiert werden? Diese Fragen müssten diskutiert werden.

Gehorchen Ärzte bald der KI?

Was im Moment ebenfalls entwickelt wird, sind virtuelle Assistenten wie „Billie“. Er könnte eine ältere Frau, die allein lebt, über einen Bildschirm fragen, ob sie schon genügend getrunken und ihre Medikamente genommen hat. Wer kann aber mit so einer Kamera noch in die Wohnung sehen? Was wird mit den Aufnahmen und Daten gemacht?

Auch hier ergeben sich kritische Fragen. Hinzu kommt: Der Pflegegrad wird unter anderem danach bestimmt, wie selbstständig jemand ist – und als selbständiger gilt man auch, wenn etwas mit Hilfsmitteln getan werden kann. In der Konsequenz ist es vorstellbar, dass immer mehr Aktivitäten des täglichen Lebens von Pflegebedürftigen durch technische Assistenten unterstützt werden und der Besuch einer Pflegekraft eingespart wird. Die ältere Frau wäre zu Hause zwar versorgt. „Aber menschlich wird sie immer isolierter sein“, sagt Manzeschke.

Was KI in der Gesundheitsbranche noch bedeutet: Roboter assistieren bereits bei Operationen. Zudem kann KI Unmengen an Patientendaten sichten und vergleicht Symptome und Röntgenbilder mit tausend anderen in einer Datenbank. Alles schneller und umfänglicher, als ein Arzt das kann. Googles KI-Sparte „Deep Mind“ hat einen intelligenten Algorithmus entwickelt, der schneller Augenkrankheiten bemerkt. KI kann außerdem helfen, Tumore früher zu erkennen. Obwohl Behandlungen dadurch verbessert werden können, sieht Manzeschke Probleme: Ärzte könnten sich zunehmend gezwungen sehen, den Empfehlungen der KI zu folgen, statt sich ein eigenes Urteil zu bilden.

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