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Ex-Boxweltmeister und Bürgermeister von Kiew : Vitali Klitschko: Sanktionen gegen Russland wirken

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko warnt vor einem Abbau der Sanktionen gegen Russland - und spricht über seine Pläne für die Zukunft. Eine Kandidatur für das ukrainische Präsidentenamt schließt er nicht aus.

Vitali Klitschko, ukrainischer Politiker und ehemaliger Profiboxer.
Vitali Klitschko, ukrainischer Politiker und ehemaliger Profiboxer.Foto: Mike Wolff

Der frühere Boxweltmeister und heutige Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, hat vor einem Abbau der Sanktionen gegen Russland gewarnt. „Die Sanktionen sind eines der wichtigsten Mittel gegen die aggressive russische Politik, und sie wirken“, sagte er im Tagesspiegel-Interview. „Solange Russland seine Politik nicht ändert, müssen die Sanktionen eher verstärkt werden.“

Leider habe es bisher keine positiven Signale aus Moskau gegeben. Klitschko warnte zugleich vor den negativen Folgen der geplanten Gaspipeline Nord Stream 2: „Der Ukraine würde dieses Projekt sehr schaden.“ Nord Stream 2 sei nicht im Interesse der EU, sondern stärke in erster Linie Russland.

Klitschko, der seit 2014 Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt ist, erwägt eine Kandidatur bei der Präsidentenwahl im kommenden Jahr. „Das schließe ich nicht aus“, sagte er. „Aber vorher muss ich erfolgreich in Kiew sein und das zu Ende bringen, was ich den Menschen versprochen habe.“ Er hatte vor vier Jahren seine Kandidatur für das Präsidentenamt zugunsten des jetzigen Amtsinhabers Petro Poroschenko zurückgezogen.

Das ganze Interview mit Vitali Klitschko lesen Sie in der Sonntagsausgabe des Tagesspiegels oder im E-Paper.

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