zum Hauptinhalt
Sahra Wagenknecht kündigt am 23. Oktober in Berlin an, eine eigene Partei gründen zu wollen.

© REUTERS/ANNEGRET HILSE

Sahra Wagenknecht hat sich dafür ausgesprochen, von einer Bodenoffensive in Gaza abzusehen. Die einzige Lösung sei eine Zwei-Staaten-Lösung.

Sahra Wagenknecht fordert zur Lösung des Nahost-Konflikts, Interessen der Palästinenser zu berücksichtigen und von einer Bodenoffensive gegen den Gaza-Streifen abzusehen. Israel habe selbstverständlich das Recht, sich gegen die Angriffe der Terrormiliz Hamas zu verteidigen, sagte Wagenknecht am Montag in Berlin. Zugleich fügte sie hinzu: „Gaza ist ein Freiluftgefängnis seit vielen Jahren.“

Sie mache sich Sorgen, dass der Konflikt weiter eskaliere, sagte Wagenknecht. Auch der amerikanische Präsident Joe Biden spreche über eine israelische Bodenoffensive. „Ich hoffe, dass es einen anderen Weg gibt.“ Militärische Aktionen könnten Konflikte nicht befrieden.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.

Es gebe nur eine Lösung, nämlich die Zwei-Staaten-Lösung. Diese werde von der „jetzigen israelischen Regierung zunächst einmal nicht unterstützt“, sagte die bisherige Linken-Politikerin, die am Montag die Gründung einer eigenen Partei bestätigte.

Auf Nachfrage erläuterte sie die Aussage zum „Freiluftgefängnis“ so: Die Menschen könnten den Gaza-Streifen nicht verlassen und dieser sei wirtschaftlich nicht überlebensfähig, sondern auf Hilfe von außen angewiesen. (dpa)

Zur Startseite