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Das Logo der SPD auf einem erodierenden Untergrund (Symbolbild).

© Ralph Peters/ imago

Die SPD rutscht nach der Entscheidung für die neue Parteispitze weiter ab. Nur drei Prozent trauen ihr zu, Deutschlands Probleme am besten zu lösen.

Nach der Mitgliederentscheidung über die neue SPD-Spitze hat die Partei einer Umfrage zufolge an Rückhalt verloren. Die SPD sank im RTL/n-tv-„Trendbarometer“ gegenüber der Vorwoche um drei Prozentpunkte auf 11 Prozent und liegt damit hinter der AfD auf dem vierten Platz.

Nach den am Samstag veröffentlichten Umfrageergebnissen konnte die Union um einen Punkt zulegen und könnte demnach mit 28 Prozent rechnen, wenn der Bundestag jetzt neu gewählt würde. Die Grünen halten sich in der Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa bei 22 Prozent klar auf Platz zwei, mit deutlichem Abstand gefolgt von der AfD mit 14 Prozent (plus ein Punkt). Die FDP legt einen Punkt zu und kommt auf neun Prozent, die Linke bleibt unverändert bei 8 Prozent. 24 Prozent sind der Umfrage zufolge derzeit unentschlossen oder würden nicht wählen.

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Wenig Vertrauen in die SPD und in Parteien überhaupt

Nur drei Prozent der Befragten trauen der SPD zu, am besten mit den Problemen in Deutschland fertig zu werden - noch ein Punkt weniger als in der Vorwoche. 19 Prozent nannten die Union, 12 Prozent die Grünen. 57 Prozent trauen demnach gar keiner Partei zu, mit den Problemen fertig zu werden.

Die SPD hatte das Ergebnis des Mitgliederentscheids über den Parteivorsitz am vergangenen Samstag verkündet - dabei hatten sich die GroKo-Kritiker Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken durchgesetzt. Der SPD-Parteitag wählte sie am Freitag zum Führungsduo. Forsa befragte für das „Trendbarometer“ vom 2. bis 6. Dezember rund 2500 Menschen. (dpa)

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