
In der Union geht gerade Ego vor Regierungspragmatismus. Geht es nach einem Grünen-Politiker, wird das erste Sondierungstreffen zu einem ungemütlichen Termin.

In der Union geht gerade Ego vor Regierungspragmatismus. Geht es nach einem Grünen-Politiker, wird das erste Sondierungstreffen zu einem ungemütlichen Termin.

Merz weg, Spahn weg: Der CDU-Chef steht vor dem Aus. Er klammert sich an Jamaika, doch die Chancen schwinden. Diskutiert wird mehr über das Nachfolge-Prozedere.

Norbert Röttgen hat in der Talkshow keinen leichten Stand - vor allem, wenn es um Armin Laschet geht. Da lästert Manuela Schwesig über einen „Witz in Tüten“.

So deutlich wie bisher kein Präsidiumsmitglied fordert Röttgen den Rückzug von CDU-Chef Laschet – und Mitgliederentscheide über K-Frage und Vorsitz.

Dass Markus Söder SPD-Kandidat Olaf Scholz gratuliert habe, dass der Kanzler werden könne – ja, das klingt harmlos. Ist es nur nicht. Ein Kommentar.

Es ist offensichtlich, wie Laschet zunehmend die Kontrolle verliert. Die Zitrus-Koalition wird geboren – und Scholz bringt seinen Laden auf Kanzlerspur.

Eigentlich ist es egal, ob Union und FDP sich am Samstag oder Sonntag zum Jamaika-Vorgespräch treffen. Aber das Terminchaos passt in ein wenig attraktives Bild.

Für die Union führt der einzige Weg zu einer Regierungsbeteiligung über Armin Laschet. Doch daran mag in der CDU kaum jemand glauben. Zu Recht. Ein Kommentar.

Nach einem Krisengespräch zwischen Bayerns Regierungschef Söder und seinem Vize hat sich Aiwanger öffentlich geäußert. Die SPD fordert seine Entlassung.

Jünger und bunter ist die neue SPD-Fraktion. Von Olaf Scholz gibt es eine Mahnung, um den Kanzler-Weg nicht zu torpedieren. Sorge bereitet auch Markus Söder.

Eine Gratulation von Armin Laschet an Olaf Scholz bleibt bisher aus, nun holt Markus Söder dies nach. Allerdings hofft der CSU-Chef immer noch auf Jamaika.

Heute kommen die Bundestagsfraktionen zu ersten Beratungen zusammen. Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet kassierte am Morgen die erste Niederlage.

Armin Laschet will trotz des Wahldebakels eine Regierung bilden. Nicht nur der Wirtschaftsminister aber rät zu mehr Demut. Der Rückhalt für Laschet bröckelt.

„Kurs, Kampagne, Kandidat“ – alles falsch. Die unionsinterne Kritik an Armin Laschet ist heftig nach der Wahl. Manch selbstbewusste Töne sind es aber auch.

Stefan Seidler holt für den Südschleswigschen Wählerverband ein Mandat im Bundestag. Er will die Rechte von Minderheiten schützen.

Nach den Verlusten der Union bei der Bundestagswahl steht Laschet auf Messers Schneide und grübelt. Deshalb macht Scholz, was er am besten kann.

Seit Monaten fällt der Vorsitzende der Freien Wähler immer wieder mit provokanten Aussagen auf. Der Koalitionspartner CSU scheint die Geduld zu verlieren.

Er ist das Gesicht der schwersten CDU-Niederlage und wäre der falsche Kanzler. Die Union sollte das Spiel nicht mitmachen. Ein Kommentar.

Ultrakonservative Unionsmitglieder fordern eine personelle Neuaufstellung. CDU-Spitzenpolitiker stellen sich teilweise hinter Laschet und Söder.

Plötzlich wollen die Spitzen von CDU und CSU von einem „klaren“ Regierungsanspruch nichts mehr wissen. Zudem deutet sich ein interner Machtkampf an.

Die Deutschen wünschen sich Veränderung, aber nicht zu viel. Vom Machtzuwachs von FDP und Grünen kann dabei das ganze Land profitieren. Ein Kommentar.

Der Machtzuwachs für Grüne und FDP ist größer, als die Prozente verraten. Er kann dem ganzen Land zu Gute kommen. Ein Kommentar.

Die Hochrechnungen zur Bundestagswahl sehen SPD vor Union. Laschet fährt für die CDU das historisch schlechteste Ergebnis ein. Aber alles ist offen.

Laschet scheint geschlagen, Scholz darf sich als Sieger fühlen. Doch eigentlich ist nur eines klar: Kanzler wird, wer eine Koalition schmieden kann. Eine Analyse.

Gespannt blicken nicht nur die Menschen in Deutschland auf die Bundestagswahl. Auch die internationale Presse zieht Bilanz der Merkel-Ära und schaut voraus.

Sollte die Union bei der Wahl nicht Platz eins belegen, werden sich alle Blicke auf Markus Söder richten. Wie es dann weitergehen könnte.

Scholz spielt Notarzt, Laschet lacht, Baerbock flucht, Habeck schweigt. Szenen eines denkwürdigen Wahlkampfs, über den ein Bundesminister sagt: „Politik ist verrückt.“

In der Schlussrunde vor der Wahl werden Differenzen sichtbar. Söder hält sich zurück, Laschet ist misstrauisch, und aus dem Ausland kommt eine Wahlempfehlung.

Seit Gerhard Schröders Abwahl 2005 hat die SPD schwer gelitten. Nun könnte sie erstmals wieder den Kanzler stellen, ihr Kandidat punktet. Ein Porträt.

Zum Jahresende soll das Werk in Lauchhammer mit 460 Mitarbeitern geschlossen werden. Die Landesregierung kämpft um Rettung.

350 Mitarbeiter, Limousine, Personenschützer – SPD-Senatschef Müller verabschiedet sich von einer Macht, zu der er selten stand. Und die er am Ende der Amtszeit doch noch nutzte.

Für Kanzlerkandidat Armin Laschet wird die Zeit für eine Trendwende knapp. Er hofft auf späte Wähler und einen letzten Dienst der Kanzlerin.

Viele Bayern hätten lieber für Söder als Kanzler gestimmt – Laschet zu vermitteln, fällt der CSU schwer. Söder setzt trotzdem auf die konservativen Stammwähler.

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble gibt der Kanzlerin eine Teilschuld am schlechten Stand der Union. Aber zum Krisenverstärker wurde Laschet am Ende selbst.

Unis in Bayern sollen laut Landesregierung ihre Leitfäden zu gendergerechter Sprache checken. Ein populistischer Vorstoß ohne Faktenlage, meint unser Kolumnist.

Dokumentarfilmer Stephan Lamby hat Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz über Monate begleitet. Seine Beobachtungen fallen ernüchternd aus.

Paradoxie des personalisierten Wahlkampfs: Umso weniger Politiker noch ausrichten können, desto mehr klammern sich Wähler an das Auftreten der Kandidaten

Hubert Aiwanger ist als Spitzenkandidat der Freien Wähler auf Wahlkampftour. Selbstbewusst verspricht er, sie in den Bundestag zu führen. Wer ist dieser Mann?

Respektvolle Sprache, aber ohne Sternchen: Gendern ist Markus Söder ein Dorn im Ohr. Deshalb lässt Bayerns Ministerpräsident die Leitfäden an Unis überprüfen.

Alle hoffen noch auf Sieg. Aber hinter den Kulissen planen etliche in der Union schon die Karriere nach einer Niederlage.
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