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Die Oderbrücke, illuminiert in den Farben der Doppelstadt, verbindet Frankfurt (Oder) und Slubice.

© Patrick Pleul/dpa

Frankfurt (Oder) hofft auf Zuschlag: Bis Januar Entscheidung über Standort des Zentrums Deutsche Einheit

Die brandenburgische Stadt konkurriert mit sechs Bewerberinnen. Im November soll sich die Jury erstmals treffen.

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Spätestens im Januar soll eine Entscheidung über den Standort für das geplante Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation fallen. Das sagte der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Carsten Schneider (SPD), am Montag bei einer Anhörung des Bundestagskulturausschusses in Berlin. Das Zentrum soll in einer ostdeutschen Stadt entstehen.

Alle Bewerbungen seien „substanziell“

Die von Schneider für die Auswahl berufene Jury kommt nach seinen Worten erstmals am 7. November zusammen. Geplant sei, dass sie in alle Städte reist, die sich beworben haben, und die Standorte in Augenschein nimmt. Schneider sagte, alle eingegangenen Bewerbungen seien „substanziell“. Ende September endete die Bewerbungsfrist.

Berlin, Klausurtagung der SPD-Bundestagsfraktion TAG 2 Deutschland, Berlin - 04.09.2020: Im Bild ist Carsten Schneider Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion vor Beginn der Klausurtagung der SPD in der STATION-BERLIN zu sehen. Berlin Berlin Deutschland *** Berlin, Closed Conference of the SPD Parliamentary Group TAG 2 Germany, Berlin 04 09 2020 The picture shows Carsten Schneider First Parliamentary Secretary of the SPD Parliamentary Group before the start of the closed conference of the SPD in STATION BERLIN Berlin Berlin Germany
Carsten Schneider (SPD), Ostbeauftragter der Bundesregierung.

© Foto: imago images/Christian Spicker

Wissenschaftliches Institut sowie Dialogstätte

Der Plan für das Zukunftszentrum geht auf den Vorschlag einer Kommission zurück, die die frühere Bundesregierung zum 30. Jahrestag der friedlichen Revolution und Wiedervereinigung eingesetzt hatte. Das Zentrum soll zugleich wissenschaftliches Institut sowie Dialogstätte sein. Es soll zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit den Veränderungen in Ost- und ganz Deutschland sowie in Europa nach dem Fall der Mauer beitragen.

Wo das Zentrum entstehen wird, ist noch offen. Im Standortwettbewerb gingen sieben Bewerbungen ein, darunter vier aus Thüringen: Jena, Mühlhausen, Sonneberg und Eisenach. Außerdem bewerben sich Halle, Leipzig gemeinsam mit Plauen sowie die brandenburgische Stadt Frankfurt an der Oder, deren Bewerbung auch von Berlin und Mecklenburg-Vorpommern unterstützt wird. (epd)

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