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Brandenburg: Jüngste Erkrankung an Legionellen bestätigt

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Frankfurt (Oder) (dpa/PNN). Der jüngste Verdachtsfall auf eine Legionellen-Erkrankung in Frankfurt (Oder) hat sich bestätigt. Bei einer am 30. Juli in das Klinikum Frankfurt (Oder) eingelieferten Patientin wurden Legionellen festgestellt. Der positive Befund ist nun bestätigt worden, teilte die Stadtverwaltung gestern mit. „Nach Einschätzung der Fachleute ist diese Erkrankung nicht in das bisherige epidemiologische Geschehen des Klinikums einzuordnen.“ Mit hoher Wahrscheinlichkeit habe sich die Frau die Krankheit außerhalb des Klinikums zugezogen. Das städtische Gesundheitsamt werde nun das Wasser bei der Frau zu Hause kontrollieren. Im Klinikum Frankfurt (Oder) waren zum Jahreswechsel und im Juli zwölf Menschen an Legionellen erkrankt. Anfang Juli starben zwei Patientinnen an der Legionärskrankheit. Am vergangenen Freitag starb ein Legionellose-Kranker an einem Herzinfarkt. Die Laboruntersuchungen zu diesem Fall seien noch nicht abgeschlossen, sagte Brigitte Sallwey, Sprecherin der Rhön-Klinikum AG (Bad Neustadt/Saale), gestern.

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