zum Hauptinhalt
Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn (DB), Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn (v.l.)
© dpa

Nächstes Jahr Baustart: Neues Bahnwerk in Cottbus kommt schon früher

Bereits ab 2024 sollen in der Lausitz die ersten ICE gewartet werden. Bis dahin will die Bahn mehr als 500 neue Mitarbeitende einstellen. Und das ist nur der Anfang.

Cottbus - Die Deutsche Bahn drückt bei ihrem Großprojekt in der Lausitz aufs Tempo: Das neue Bahnwerk in Cottbus kommt deutlich früher als bislang geplant. Baubeginn soll nach Angaben des Unternehmens statt 2023 nun schon im kommenden Jahr sein. Vorbereitungen dazu, etwa die Sondierung des Baugrundes, liefen bereits, wie DB-Vorstandschef Richard Lutz am Dienstag in Cottbus bei Vorstellung der Pläne mitteilte.

Bereits ab 2024 sollen in der Lausitz die ersten ICE gewartet werden. Bis dahin will die Bahn mehr als 500 neue Mitarbeitende einstellen, bis zum Jahr 2026 sollen noch einmal 700 neue Stellen hinzukommen. Insgesamt sollen im neuen Werk in Cottbus 1200 neue Industriearbeitsplätze entstehen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.

[Was ist los in Potsdam und Brandenburg? Die Potsdamer Neuesten Nachrichten informieren Sie direkt aus der Landeshauptstadt. Mit dem Newsletter Potsdam HEUTE sind Sie besonders nah dran - in den Sommerferien einmal wöchentlich, am Dienstag. Hier geht's zur kostenlosen Bestellung.]

Das Werk ist das erste große Vorhaben, das auf Basis des Strukturstärkungsgesetzes des Bundes finanziert wird. Vorgesehen sind daraus Investitionen in Höhe von 1 Milliarde Euro. Bund und Länder unterstützen mit dem Gesetz die vom Kohleausstieg betroffenen Regionen in Brandenburg, Sachsen, in Sachsen-Anhalt und in Nordrhein-Westfalen beim Aufbau zukunftsfähiger Arbeitsplätze und neuer Wirtschaftsstrukturen. (dpa)

Silke Nauschütz

Zur Startseite