Sport: „Der Sport darf nicht weg sehen“ DFB unterstützt „Tolerantes Brandenburg“
„Der Sport ist mehr als 1:0, der Sport muss sich klar gegen Menschenfeindlichkeit und Rassismus bekennen.“ DFB-Präsident Theo Zwanziger fand gestern Nachmittag in Babelsberg klare Worte, als er vor dem Frauenfußball-Bundesligaspiel FFC Turbine Potsdam – FC Bayern München eine „Patronatserklärung des Deutschen Fußball-Bundes“ vorstellte.
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„Der Sport ist mehr als 1:0, der Sport muss sich klar gegen Menschenfeindlichkeit und Rassismus bekennen.“ DFB-Präsident Theo Zwanziger fand gestern Nachmittag in Babelsberg klare Worte, als er vor dem Frauenfußball-Bundesligaspiel FFC Turbine Potsdam – FC Bayern München eine „Patronatserklärung des Deutschen Fußball-Bundes“ vorstellte.
Der DFB will mit seiner Erklärung – die Zwanziger im Karl-Liebknecht-Stadion an Sportminister Holger Rupprecht überreichte – die Bemühungen in Brandenburg um ein tolerantes Land unterstützen. Er stelle sich damit hinter den Kooperationsvertrag des Landessportbundes mit der Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“ der Landesregierung , heißt es in einer dazu verbreiteten Pressemitteilung. Der DFB wolle sich dafür einsetzen, Toleranz und Weltoffenheit auf und neben den Spielfeldern zu praktizieren. „Der Sport darf nicht weg sehen, wenn Unrecht passiert“, sagte der DFB-Präsident.
Ministerpräsident Matthias Platzeck dankte den Initiatoren für ihr gemeinsames Engagement: „Die Unterstützung des Deutschen Fußball-Bundes hilft uns bei unseren Bemühungen, in Brandenburg ein Klima zu schaffen, das geprägt ist von gegenseitigem Verständnis und einem gewaltfreien Miteinander.“ M. M.
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