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Landeshauptstadt: Werbung für Potsdam

2000 Fans in der Metropolis-Halle und Millionen am Fernsehen sahen Raabs Spektakel aus Babelsberg

Stand:

Babelsberg - Ministerpräsident Matthias Platzeck begrüßte die „Verursacher“ am Abend höchstselbst. „Der Barack Obama von Potsdam“, wie Stefan Raab Platzeck nannte, dankte kurz vor dem Start des Bundesvision Song Contests in der Metropolis Halle der Band „Subway to Sally“ persönlich, dass diese 2008 mit ihrem Sieg den Musikwettbewerb von Stefan Raab nach Brandenburg geholt hatten. Und die gaben live auf der Bühne zu, schon früher mal ein Bierchen mit Platzeck getrunken zu haben – nicht erst nach ihrem Sieg. Potsdam stand neben der Musik und dem Wettbewerb am gestrigen Abend im Mittelpunkt der ersten Live-Veranstaltung aus der neuen Veranstaltungshalle.

Seit dem frühen Abend reisten die Besucher zum Musik-Spektakel an. Insgesamt kamen über 2000 Zuschauer in die Halle mit einer riesigen Rund-Bühne, Center Stage genannt, und der Übertragungstechnik. Ausverkauft. Eine große Video-Leinwand und unzählige Lichteffekte verwandelten den Raum in einen Showpalast. Die Übertragungstechnik wurde von den Babelsberger Park-Studios gestellt, insgesamt 650 Mitarbeiter haben für einen reibungslosen Ablauf der Pro 7-Show gesorgt. „Die Luft vibriert, das spürt man“, sagte Halleneigner Friedhelm Schatz. 16 Bands sowie ein Auftritt der Vorjahressieger „Subway to Sally“ erlebten die Besucher im ausverkauften Saal, der Musik-Mix reichte von Mundart-Klängen über Pop und Rock bis hin zu Metal und Elektronik. Dazu gab es launig bis freche Moderationen von Raab, TV-Moderator, Show-Erfinder und Musiker in Personalunion und seinen Co-Moderatoren Johanna Klum sowie Elton. Letzterer tummelte sich im „Green Room“, dem Aufenthaltsraum der Musiker, die dort auf ihren Auftritt und natürlich auf das Ergebnis der Zuschauerabstimmung warteten, das jedoch erst nach Mitternacht – und somit nach Redaktionsschluss – erwartet wurde. Und Platzeck? Der fand den Titel von Sven van Thom spannend: „Jaqueline. Ich habe Berlin gekauft“, heißt der Song. „Das wäre die Lösung für viele Fragen, dann müssen wir nicht mehr fusionieren“, so Platzeck. Na schöne Grüße an Herrn Wowereit, konterte Raab. KG

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