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Das Hans Otto Theater in der Schiffbauergasse.
© Andreas Klaer

HOT beendet Sommerpause, Festival der Frauen: Wochenendtipps für Potsdam

Das Hans Otto Theater gibt Einblicke in zwei Neuproduktionen, City-Musiker Georgi Gogow ist im sans titre zu Gast - Potsdam hat am Wochenende wieder einiges zu bieten.

Potsdam - Ohne Worte beginnt das Wochenende im Sans Titre in der Französischen Straße. „The Curse of Unspoken Words“, der Fluch der unausgesprochenen Worte, heißt das Konzert mit der Band Zoom. Das ist feiner Jazz von: Stephan Mattner (tenor sax), Philipp van Endert (guitar), Sebastian Räther (bass) und Jo Beyer (drums). Um 19 Uhr, 15 und 12 Euro kostet der Eintritt.

Das Autonome Frauenzentrum in der Schiffbauergasse feiert ab 18 Uhr das Festival der Frauen: „Erzähl’ mir (keine) Märchen!“ mit Spoken-Word-Kunst von Jessy James Lafleur, dem Erzählerwerk Potsdam und den „Grimm Sisters“. 12 und 8 Euro kostet der Eintritt hier.

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Der alte Getreidespeicher in der Ladestraße wird wiederbelebt. „Kunst im Speicher. Vom Leerstand zum Kunstort“ heißt die erste Gruppenausstellung der Initiatoren, die das alte Gebäude nutzen wollen. „Speichern“ zeigt 40 ortsspezifische Arbeiten aus den Bereichen Sound-Art, Malerei, Objekt, Installation und Video. Die Frage dahinter lautet: Welches Speichern ist in der jetzigen Gesellschaft relevant? Wie gestalten Archive Wirklichkeit und Geschichtsbildung? Eröffnung ist am Samstag von 14 bis 21 Uhr, geöffnet ist bis 11. September von 12 bis 19 Uhr. In der Ladestraße 1 in 14558 Nuthetal, Ortsteil Rehbrücke.

Die Römischen Bäder werden demnächst saniert. Bei einem Workshop geht es jetzt um die Frage, wie man bei einer Restaurierung die ursprünglichen Farben einer Wand feststellt. Nach einem Rundgang mit Künstlerin Annette Paul und Restaurator Thomas Tapp geht es an die Töpfe mit Pigmenten und Bindemitteln – zum Ausprobieren. Bitte Kleidung tragen, die Flecken aushält. Am Samstag um 11 Uhr, 6 und 12 Euro kostet das Mitmachen. Treffpunkt ist vor Ort.

Der City-Song „Am Fenster“ war in Ost und West ein Hit – was maßgeblich an dem Geiger Georgi Gogow lag. Zwei Goldene Schallplatten gab es dafür. Am Sonntag treffen in der aktuellen Ausstellung „Worldrecords“ von Kai Schäfer im Kunsthaus Sans Titre Georgi Gogow und Frank Gahler von Monokel aufeinander, zum Musikmachen. Die Gala-Gogow-Show beginnt um 12 Uhr, in der Französischen Straße 18. Tickets kosten 20 und 25 Euro, Reservierung unter www.sans-titre.de.

Und schließlich meldet sich das Hans Otto Theater aus der Sommerpause zurück. Mit „Früh-Stücke“ um 11 Uhr im Glasfoyer: Es gibt Einblicke in die Neuproduktionen „Kinder der Sonne“ und „Frau Schmidt fährt über die Oder“. Der Eintritt ist frei.

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