Kultur: Satire-Partei macht Stopp im Thalia
Nachdem „Die Partei“ des ehemaligen Chefs des Satiremagazins „Titanic“, Martin Sonnenborn, nicht zur Bundestagswahl zugelassen wurde, tourt der Satiriker nun mit einem Film über seine Partei durchs Land. Der derzeit verantwortliche Redakteur der Satire-Rubrik Spam auf spiegel-online.
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Nachdem „Die Partei“ des ehemaligen Chefs des Satiremagazins „Titanic“, Martin Sonnenborn, nicht zur Bundestagswahl zugelassen wurde, tourt der Satiriker nun mit einem Film über seine Partei durchs Land. Der derzeit verantwortliche Redakteur der Satire-Rubrik Spam auf spiegel-online.de stellt den Film „Die Partei“ am 2. September im Babelsberger Thalia-Kino vor. Nach der um 19 Uhr beginnenden Vorstellung wird er Rede und Antwort zum Film und zum aktuellen Geschehen stehen.
„Es ist wohl (derzeit) die einzige Partei, die einen eigenen innovativen Propaganda-Dokumentarfilm vorzuweisen hat“, heißt es in der Ankündigiung des Films. In bewährter Guido-Knopp-Manier werden zähe Zeitzeugen-Interviews von spektakulärem Doku-Material unterbrochen. Der Nachwuchs-Regisseur Andreas Coerper („Heimatkunde“) hat alle Aktionen der „Partei“ mit der Kamera begleitet: von der Parteigründung 2004 über den „Reichsparteitag in Nürnberg“ bis zu populistischen Aktionen in Thüringen (Wiederaufbau von fünf Metern Mauer am 9. November mit Hilfe der IG BAU) und Dresden („Irre Titanic-Partei fordert: Wiederabriss der Frauenkirche!“, Dresdner Morgenpost). PNN
„Die Partei“, Thalia-Kino, 2. September, 19 Uhr, 8 Euro/6 Euro ermäßigt.
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