
Nach fast 20 Jahren Berufsverbot gewann Regisseur Panahi mit „Ein einfacher Unfall“ in Cannes. Sein Film ist eine wütende Abrechnung mit dem Regime seines Heimatlandes. Eine Begegnung in Berlin.

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Erfunden am Ende des 19. Jahrhunderts, hat sich das Kino zu einer weltweiten Kulturform und Industrie entwickelt. Heute aber ist die Konkurrenz für das Kino größer denn je, was insbesondere an den Streaminganbietern liegt. Lesen Sie hier News und Hintergründe.

Nach fast 20 Jahren Berufsverbot gewann Regisseur Panahi mit „Ein einfacher Unfall“ in Cannes. Sein Film ist eine wütende Abrechnung mit dem Regime seines Heimatlandes. Eine Begegnung in Berlin.

Der Nikolaissaal startet 2026 mit Burlesque und Swing, das Jagdschloss Stern lädt ein zum Neujahrsspaziergang, im Marmorpalais ist ein Drache los. Unsere Tipps fürs Wochenende in Potsdam.

Ein Franzose tötet einen Araber und zeigt keine Reue. „Der Fremde“ gilt wegen seiner kolonialen Perspektive heute als schwer verfilmbar. François Ozon hat sich dennoch an den Klassiker gewagt.

Planungsmuffel haben an Silvester schlechte Karten: Veranstaltungen sind meist Wochen im Voraus ausgebucht. Falls Sie lieber spontan entscheiden, werden Sie hier fündig.

Trauer und Herzensbruch: Die Philharmoniker und Kirill Petrenko verabschieden das Jahr nachdenklich. Und haben mit Tenor Benjamin Bernheim einen Traumgast.

Der Traum von einem nationalen Zentrum für improvisierte Musik schien schon fast ausgeträumt. Nun hat sich mit dem L’Aiglon, einem stillgelegten Kino der französischen Streitkräfte, ein geradezu idealer Standort gefunden.

Jede Woche stellen wir Routen vor, mit denen sich 10.000 Schritte pro Tag einfach erreichen lassen. Dieses Mal geht es durch Friedrichshain, das längst nicht mehr das ist, was es mal war.

Die Berlinale-Chefin steht kurz vor ihrer zweiten Saison. Im Gespräch erzählt sie, was sie an ihrer neuen Heimat Berlin mag und welche Wünsche sie für das Filmfestival hat.

Da geht mehr als Feuerwerk – im Kino, auf dem Eis oder im Theater kann man es sich auch schön machen. Unsere Tipps für Partymuffel zu Silvester.

Brigitte Bardot posierte als Model für die französische Nationalheilige, sie schrieb Kinogeschichte und unterstützte später Frankreichs Rechte. Würdigung einer umstrittenen Ikone.

Mit mehr als 50 Filmen hatte sie Weltruhm erlangt. Nun ist die französische Schauspielerin Brigitte Bardot gestorben. Sie wurde 91 Jahre alt. Präsident Macron trauert um eine „Legende dieses Jahrhunderts“.

Leonardo DiCaprio als verpeilter Revoluzzer, ein surrealer Wüstenrave, ein Goldener Bär aus Norwegen und ein deutsches Jahrhundertdrama mit Oscar-Chancen. Die Kultur-Redaktion hat ihre Lieblingsfilme 2025 ausgewählt.

52 Jahre nach dem legendären Duell zwischen Billie Jean King und Bobby Riggs kommt es wieder zu einem Tennis-Vergleich der Geschlechter. Doch welchen Wert hat so ein Spiel wirklich?

Auf der Suche nach Inspiration für den letzten Tag des Jahres? Silvesterlauf, Kinobesuch oder Schwof im Stil der 20er-Jahre – in Potsdam ist viel los und für diese Veranstaltungen gibt es noch Karten.

Von der Sportstudentin zur Schauspielerin: Die Französin Nadia Melliti gibt in Hafsia Herzis Romanadaption „Die jüngste Tochter“ ein beeindruckendes Leinwanddebüt.

Frankreich gilt als Wiege des Kinos – doch schon zuvor begeisterten zwei Brüder in Berlin ihr Publikum. Wer erfand das Kino wirklich? Die Antwort ist komplexer, als es der Mythos vermuten lässt.

Filmreif eskaliert eine Auseinandersetzung in einem Kino in Alt-Treptow am späten Samstagabend: Ein Mann greift zum Feuerlöscher und attackiert Mitarbeitende. Dann eilt ihm sein Compagnon zur Hilfe.

In einer Doppelfolge um jugendliche Auftragskiller gibt Denis Moschitto seinen „Tatort“-Einstand als Ermittler an der Seite von „Falke“ Wotan Wilke Möhring.

Ein Prequel zu „Dinner for One“, Chaos-Weihnachten in Berlin, Super Mario Bros. oder auch Neues zu Karen Blixen – was sich Weihnachten wirklich zu gucken lohnt.

„Sorry Baby“, das zarte, unglaublich komische Regiedebüt von Eva Victor, handelt von sexualisierter Gewalt und deren Folgen. Nur eines will der Film nicht sein: eine Opfergeschichte.

Im Potsdamer Weihnachtszirkus steht der 13-jährige Santino im Rampenlicht. Sein Leben zwischen Manege, Schule und Wohnwagen fasziniert – und wirkt für ihn doch ganz selbstverständlich.

Rosa von Praunheim benutzte das Wort „schwul“ mit Stolz, als es in der BRD noch verpönt war. Der Filmemacher stieß die Mehrheitsgesellschaft gern vor den Kopf. Dafür kann man ihm nicht genug danken.

Das Prequel erzählt die Vorgeschichte zum Silvesterklassiker „Dinner for One“. Und Potsdam liegt darin in Großbritannien. Die Serie startet am 22. Dezember.

Der Regisseur, Autor und Schwulenaktivist Rosa von Praunheim ist im Alter von 83 Jahren in Berlin gestorben. Erst vor wenigen Tagen hatte er seinen langjährigen Lebensgefährten Oliver Sechting geheiratet.

Ein Video der Bundestagsabgeordneten Isabelle Vandre löst politischen Krach aus: Die Linke wirft Kirsch unfaire Methoden im Umgang mit Mietern vor, die CDU verteidigt ihn.

Kinder der Arche in Drewitz können bald die Weihnachtsarena besuchen. Ihr Förderer Günther Jauch bekam eine Spende. Auch der Weihnachtszirkus in Babelsberg lud Bedürftige ein.

Drei Jahre mussten die Fans auf „Avatar: Fire and Ash“ warten. Camerons Trilogie sucht in der Filmgeschichte ihresgleichen. Aber kann sie auch das Kino retten?

András Schiff glaubt nicht nur an das Adrenalin auf der Bühne, sondern auch an die Kraft des Boykotts. Zumindest dann, sagt der Ungar, wenn mehr Prominente sie nutzen.

Der Regisseur Rob Reiner war ein Fachmann für intelligente Mainstreamfilme. Nun wurden er und seine Ehefrau Michele Singer in Hollywood erstochen. Unter Mordverdacht steht ihr Sohn.

Heiner Carows gleichnamiger DEFA-Film war einer der größten Erfolge des DDR-Kinos. Ein halbes Jahrhundert später bringt ihn Murat Dikenci auf die Bühne.

Eigentlich wollten Reisende nie hierher, nun haben sie dank der Bahnumleitung von Berlin nach Hamburg die Chance: die norddeutsche Kleinstadt kennen- und schätzen zu lernen.

Der Schweizer Arthur Cohn gewann insgesamt sechs Oscars. Sein Privatleben hielt er immer privat. Cohn betrachtete seine Filme als sein Vermächtnis.

Vom 15. bis zum 21. Dezember findet in ganz Deutschland der 14. Aktionstag zum kurzen Film statt. Bis kurz vor Start kann jeder eigene Veranstaltungen dazu anmelden.

Der deutsche Filmemacher, Autor und Fotograf Wim Wenders wird den Vorsitz der Internationalen Jury der 76. Berlinale übernehmen.

Nach dem Aus des Schwuz steht mitten in Neukölln eine große Club-Fläche leer. Jetzt suchen die Eigentümer des Areals neue Betreiber – erste Interessenten gibt es bereits.

Vom Fußballbuch über Siebdrucke bis zum Einhorn im Katalog: Kunst aus Potsdam gibt es zu vielen Themen und in vielen Formaten. Hier die besten sieben Geschenktipps.

In der Debatte um die Ausstellung „Comune“ zieht Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter eine positive Zwischenbilanz. Kritik gibt es weiterhin von der Jüdischen Gemeinde.

Charly Hübner als Lucky Loser im letzten Film von Wolfgang Becker, Kostja Ullmann als Rapper-Star in der Sinnkrise oder Beklemmendes mit Katzen und Hunden – die Kinowoche blickt fast überall hin.

Bei einer Gremiensitzung im Kreml wagt sich der Filmschaffende weit hervor – er kritisiert Diskriminierung Andersdenkender und Zensur in Russland. Der Präsident will davoin nichts wissen.

Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter Andreas Büttner hatte durch seine Intervention dafür gesorgt, dass eine Veranstaltung zu Gaza nicht im Thalia-Kino stattfand.
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