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In Teltow blühen wieder die Kirschbäume aus Japan. 
© Ottmar Winter

„Japanische Kirschblütenwochen“ in Teltow: Baumblühen für den Frieden

Ab dem 13. April können sich Besucherinnen und Besucher wieder an der rosa-weißen Blütenpracht erfreuen. Eine Open-Air-Ausstellung zeigt historische Eckdaten und Fotos.

Teltow - „Unter den Zweigen der Kirschbäume in Blüte ist keiner ein Fremder hier.“ Nach den Zeilen des japanischen Dichters Issa (1763-1872) lädt die Stadt Teltow zum Besuch der „Japanischen Kirschblütenwochen“ ein. Die rosa-weiße Blütenpracht der 100 japanischen Bäume können Besucherinnen und Besucher ab dem 13. April während der rund dreiwöchigen Blütezeit zwischen Berlin-Lichterfelde und Teltow entlang des Berliner Mauerwegs anschauen.

Zum offiziellen Start soll eine Open-Air-Ausstellung historische Eckdaten und Fotos zeigen. Am 23. April können Radlerinnen und Radler die Fahrradsaison auf der Blütenmeile offiziell eröffnen. Daneben sind laut Stadt zahlreiche Initiativen und Vereine angefragt, sich an bestimmten Tagen mit eigenen Aktionen auf der Kirschblütenallee zu präsentieren. 

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Gerade zu diesen Zeiten wolle man darauf hinweisen, „dass Kirschblüten auch für Frieden stehen, so Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD) und Markus Mohn, Chef der Umweltinitiative „Teltower Platte“.

Die Kirschbäume waren ein Geschenk Japans über die Freude zum Ende des Kalten Krieges. In Teltow wird die „Geste der Verbundenheit“ zwischen Japan und Deutschland seit zwei Jahrzehnten mit „Hanami“, der Blütenschau gefeiert. 

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