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Der frühere NBA-Star Dwight Howard ist Teil der großen Promotour der Orlando Magic in Berlin.

© NBAE/Getty Images

Magic-Legende Dwight Howard über die NBA in Berlin: „Franz Wagner hat das Zeug, ein Allstar zu sein“

Dwight Howard erreichte 2009 mit den Orlando Magic die NBA Finals. Dem jungen Team um die Wagner-Brüder und Tristan da Silva traut er Ähnliches zu.

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Die Orlando Magic hatten schon einige große Stars. Shaquille O’Neal begann in Florida seine grandiose Karriere und führte das Team gemeinsam mit Penny Hardaway in die NBA-Finals. Tracy McGrady war Anfang der 2000er Jahre einer der besten Scorer der Liga. Die letzte große Phase der Orlando Magic ist aber untrennbar mit dem Namen Dwight Howard verbunden.

Der Center kam 2004 direkt von der High School in die NBA und wurde an erster Stelle von den Magic gedraftet. In seinen acht Jahren in Florida entwickelte er sich zum dominantesten Center dieser Zeit, hauchte dem Dunk Contest verkleidet als Superman neues Leben ein und erreichte 2009 die NBA-Finals.

Seitdem haben die Magic keine einzige Play-off-Serie mehr gewonnen, doch das wird sich Howards Ansicht nach bald ändern. „Viele Menschen in der NBA sind gespannt, was die Magic in den kommenden Jahren machen. Ich glaube, dass sie das Potenzial haben, es so weit zu schaffen, wie wir es geschafft haben“, sagt Howard im Gespräch mit dem Tagesspiegel einen Tag vor dem NBA-Spiel von Orlando gegen die Memphis Grizzlies am Donnerstag (20 Uhr) in Berlin.

Magic vs. Celtics Orlando Magic center Dwight Howard 12 reacts to a foul during action against the Boston Celtics in Game 4 of the NBA, Basketball Herren, USA Eastern Conference Finals. The Magic defeated the Celtics in overtime, 96-92, at TD Bank Garden in Boston, Massachusetts, Monday, May 24, 2010. Gary W. Green/Orlando Sentinel/MCT BOSTON MA USA EDITORIAL USE ONLY Copyright: xx 1089300 GaryxW.xGreenx krtphotoslive420838
Dwight Howard spielte von 2004 bis 2012 für die Orlando Magic und war in dieser Zeit einer der dominantesten Center der NBA.

© IMAGO/Gary W. Green

Seit einigen Tagen befindet sich der 40 Jahre alte Hall of Famer als Teil des riesigen NBA-Promotrosses in Berlin. Er hat auf einem verschneiten Platz ein paar Körbe geworfen, Döner gegessen („Der war exzellent“), zahlreiche Interviews gegeben. Die NBA fährt groß auf, um für das erste NBA-Spiel in Berlin die Werbetrommel zu rühren.

„Es ist toll, zwei in Berlin geborene Spieler in meinem Team zu sehen“, sagte Howard mit Blick auf Moritz und Franz Wagner. Besonders dem jüngeren Bruder traut er viel zu. „Franz hat das Zeug, ein Allstar zu sein“, sagt Howard. Man dürfe solchen Auszeichnungen allerdings nicht nachjagen. „Geh einfach raus und dominiere. Dann kommt der Rest von ganz allein.“

Auch wenn er nach seiner Zeit in Orlando bei sechs weiteren NBA-Teams gespielt und mit den Los Angeles Lakers 2020 sogar den Titel gewonnen hat, wird Howard immer noch vor allem mit den Magic assoziiert. Dem aktuellen Team mit vielen jungen, vielseitigen Spielern schaut er gerne zu – und fast wirkt es, als würde er am liebsten gleich auf das Parkett zurückkehren.

„Mein junges Ich hätte großartig in dieses Team gepasst“, sagt Howard. „Wir würden die ganze Zeit, den Court hoch- und runterlaufen. Dunks, Blocks - unser Defensivrating wäre verrückt.“

Dass die NBA mittlerweile so international ist und auch reguläre Saisonspiele im Ausland austrägt, sieht Howard sehr positiv. „Als ich in die NBA gekommen bin, haben wir gerade angefangen, mehr außerhalb der Staaten zu machen. Wir waren in China, dann fand Olympia in Beijing statt. Zu sehen, wie der Basketball wächst und wie so viele internationale Spieler in die Liga kommen, zeigt, dass wir unseren Job gut gemacht haben“, sagt Howard.

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