MO Museum, Vilnius

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Museumseröffnungen : Europas neue Staunräume
Gartenwelt mal anders.
Gartenwelt mal anders.Foto: MO Museum

Kunstwerke aus der Sowjetära, die zur Zeit ihrer Entstehung als ideologisch unbequem galten, zeigt das Modernaus Menos Centras, kurz MO, ab dem 18. Oktober in Vilnius. Das vom Architekten Daniel Libeskind (Jüdisches Museum Berlin) entworfene Gebäude versteht sich als Bindeglied zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Sammlung beleuchtet den kulturellen und sozialen Wandel des Landes seit den 1960er Jahren. Sie umfasst 226 Künstler und rund 4500 Gemälde, Zeichnungen, Drucke, Skulpturen, Fotografien und Videoarbeiten. Manche Stücke werden zum ersten Mal ausgestellt.

Einige Werke kommen in die Dauerausstellung in der Großen Halle, andere in die halbjährlich rotierenden Wechselausstellungen. Eine breite Treppe verbindet den frei zugänglichen Skulpturengarten mit einer Dachterrasse. Sie ist ebenfalls für alle offen und bietet einen Ausblick über die historische Altstadt der litauischen Hauptstadt. Das Museum hat einen eigenen Buchladen, ein Café und wird von einem multifunktionalen Veranstaltungszentrum mit zwei Ausstellungshallen ergänzt. Daniela Prugger

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Ausspannen: In Richtung Altstadt bei Lokys (Stikliu gatve 8) die Vergangenheit verdauen. Das Restaurant in einem Keller aus dem 16. Jahrhundert ist für seine Wildgerichte berühmt.

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