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Thema

Future Technologies

Von Maurice Shahd Zum ersten Mal seit über zehn Jahren werden die einstigen Wachstumsbranchen Informationstechnik und Telekommunikation in Deutschland schrumpfen. Und zum ersten Mal werden im laufenden Jahr in diesen Wirtschaftszweigen Arbeitsplätze abgebaut.

Ausgerechnet im Stoiber-Land Bayern ist die Arbeitslosigkeit zuletzt am stärksten von allen Bundesländern gestiegen – und das zweieinhalb Wochen vor der Bundestagswahl. Im August suchten 378 750 Menschen im Freistaat einen Job, das waren 19,5 Prozent mehr als im Vormonat.

Während es für Autofahrer selbstverständlich ist, dass Warntöne zum Anschnallen auffordern und ein Thermostat die Temperatur regelt, sind Elektronik und Motoren im Eigenheim die Ausnahmen. Das könnte sich bald ändern. Experten bauen das elektronische Eigenheim.

„Technik zum Ausprobieren“ heißt das Motto der dritten „Schülerinnen & Schüler-Technik-Tage“, die die Technische Universität in den Herbstferien veranstaltet. Vom 7.

Junge Menschen bis 21 Jahre können mit eigenen Forschungsprojekten an dem Wettbewerb „Jugend forscht“ teilnehmen, der unter dem Motto „Geträumt - Gedacht - Gemacht“ steht. Die Nachwuchswissenschaftler dürfen die Themen selbst aus einem der sieben Fachgebiete wählen: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.

Idee: Die von Tonxx entwickelte Software Responsio sortiert E-Mails vor und kann standardisierte Antworten verschicken. Das System ist selbstlernend, entwickelt sich also eigenständig weiter und soll so bedienungsfreundlicher als Konkurrenzprodukte sein.

Von Claudia von Salzen Angela Merkel war schon dort, und natürlich ist auch Edelgard Bulmahn hingefahren: Bildungsreisen nach Finnland sind bei deutschen Politikern in Mode, spätestens seit der Pisa-Studie. Aber keineswegs alle wollen sich dort wie die Forschungsministerin das Bildungssystem erklären lassen: Die CDUChefin machte im vergangenen Jahr gar eine „Internet-Reise“ nach Finnland.

Normalerweise geht es hoch her, wenn sich eine Berliner Modeschule der Öffentlichkeit präsentiert. Vorher wieseln aufgeregte Schüler, Lehrer und Helfer durch die Gegend, die Spannung steigt und löst sich erst, wenn beim Abschlussdefilee der Jubel losbricht.

Vor 100 Jahren, als die bessere Gesellschaft sich Autos zulegte, wurde die neu gewonnene Mobilität noch als Befreiung empfunden. Endlich unabhängig von Fahrplänen mobil sein, ohne in engen Zugabteilen neben wildfremden Menschen sitzen zu müssen.

Von Falk Jaeger Es war 1928, als die Teilnehmer der weltweiten „Congrès Internationaux d´ Architecture Moderne“ (CIAM) sich Gedanken machten, wie die Probleme der menschlichen Behausung weltweit gelöst werden könnten. Wortführer wie Le Corbusier knüpften daran an und entwickelten weitere Welt-entwürfe.

Von Gideon Heimann Wir haben es gerade am Mittwoch letzter Woche wieder gesehen: Wer vor Gefahren warnt, muss sich richtig ausdrücken, um verstanden zu werden. Er muss aber auch wissen, wen er überhaupt warnen will.

Das „größte Sicherheitsrisiko für die Stadt“, da ist sich Peter Trapp (CDU) sicher, ist Innensenator Ehrhart Körting (SPD). Körting ignoriere die Gefahren durch den internationalen Terrorismus und verhindere „mit seiner Politik die Innere Sicherheit“.

Die Berliner Wunderwelt der Wissenschaft wird von merkwürdigen Wesen bevölkert: Im Wedding operiert der Roboter „Otto von der Decke“ Gesichter, in Charlottenburg treibt der marionettenähnliche „String Man“ sein Unwesen und in Adlershof fliegt das Observatorium „Sofia“ umher und betrachtet die Szenerie von oben. Diese und viele andere Sehenswürdigkeiten aus den ungezählten Laboren, Denkstuben, Hör- und Operationssälen der Stadt können Berliner in der Nacht zum kommenden Sonntag bei der „Langen Nacht der Wissenschaften“ besuchen.

Von Björn Seeling Der Kanzler hat neue Nachbarn: Gleich neben Schröders Amtssitz im Spreebogen steht ihr Tipi. Allerdings sind nicht Winnetou und das Halbblut Apanatschi an den Rand des Tiergartens gezogen, sondern die Betreiber der Bar jeder Vernunft.

Von Ulrike Heitmüller Wer an die Metallskulptur tippt, hört Musik. Wer über die Metallblätter spaziert, lässt Funken spritzen.

60 Millionen Handys gibt es in Deutschland, auf den Dächern häufen sich die Sendemasten, und kaum jemand verzichtet heute noch auf die mobile Technik. Doch zugleich wächst auch das Unbehagen.

Im Februar 2000, der Großteil der Internet-Startups war von der Idee besessen, mit dem Online-Verkauf von Katzenfutter, Möbeln oder Last-Minute-Reisen steinreich zu werden, verschanzte sich Artjom Jukin in einem Moskauer Labor und forschte. Der heute 26-jährige suchte nach Möglichkeiten, dreidimensionale Software-Algorithmen für optische Geräte nutzbar zu machen.

Politische Eiertänze mag es im Roten Rathaus öfter geben, richtige Tanzveranstaltungen sind wohl eher selten. Heute ist Gelegenheit, bei einer Ausnahme dabei zu sein.

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