
Javier Lesaca hat hunderte Morde gesehen. Der Wissenschaftler analysiert die Propaganda, die der „Islamische Staat“ ins Netz stellt, um junge westliche Muslime anzuwerben.

Javier Lesaca hat hunderte Morde gesehen. Der Wissenschaftler analysiert die Propaganda, die der „Islamische Staat“ ins Netz stellt, um junge westliche Muslime anzuwerben.

Saudi-Arabien und der Iran führen im Jemen einen Stellvertreterkrieg. 3000 Zivilisten sind bereits gestoren, zwei Millionen Menschen auf der Flucht.

Einwanderungsbewegungen bringen Instabilität und staatliche Überforderung mit sich – und auch Kriminalität. Im besten Fall ist das ein Übergangsphänomen. Ein Kommentar.

Zwei Berliner sollen eine Islamistengruppe im syrischen Bürgerkrieg unterstützt haben. Am Freitag war Prozessauftakt - aber nur kurz.

In Syrien droht Tausenden Menschen der Hungertod. Besonders dramatisch ist die Lage für die 40.000 Bewohner der Stadt Madaja.

Israel tötet einen libanesischen Terroristen - und in Berlin findet eine Gedenkveranstaltung statt, in der der Prediger den Toten als "Symbol", als "Führer und Märtyrer" verherrlicht.

Türkischen Medienberichten zufolge plante der IS in der Silvesternacht Simultan-Anschläge in München und fünf weiteren europäischen Städten, der türkische Geheimdienst habe davor gewarnt. Deutsche Sicherheitskreise dementieren diese Angaben.

Syrer, die per Flugzeug oder Schiff in die Türkei einreisen, brauchen jetzt ein Visum. Damit soll die hohe Zahl der Schutzsuchenden begrenzt werden. Auch Busse sollen abgefangen werden.

Die USA sind im Kampf gegen den IS optimistisch: Die Terrormiliz habe große Teile der zuvor von ihr kontrollierten Gebiete in Nahost wieder verloren.

Europa zieht seine Binnengrenzen wieder hoch. Die Flüchtlingskrise zeigt aber: Auch die Öffnung eines Landes ist ein Akt der Souveränität.

„Fluchtursachen bekämpfen“ und „Zusammenarbeit mit den Transitländern“ lauten Zauberformeln in der Flüchtlingsdebatte. Trotz winterlicher Temperaturen frequentieren Tausende die Balkanroute.

Eine international eingebundene Diktatur ist berechenbarer als eine isolierte. Deshalb muss der Westen mit Saudi-Arabien genauso verhandeln wie mit Iran. Ein Kommentar.

Der Streit zwischen den muslimischen Kontrahenten eskaliert. Und die Welt ist alarmiert. Wie gefährlich ist die Situation?

Nach der Hinrichtung Dutzender von Angeklagten in Saudi-Arabien steht auch die deutsche Politik vor der Frage, ob das Konsequenzen für das Verhältnis haben muss. Eine Analyse.

Linken-Abweichler Oskar Lafontaine: Der Ex-Parteichef nennt die Flüchtlingsunterbringung in Syriens Nachbarländern die "humanste Lösung".

Seit 6 Uhr am Montagmorgen hat das Lageso wieder den regulären Betrieb aufgenommen - und es gibt Schlangen. Der Senat verspricht Verbesserungen bei der Flüchtlingsaufnahme.

Die Angst vor Terror ist real. Ist die Gefahr es auch? Nach den Terrorwarnungen in Hannover und München sind Politiker und Polizei im Dilemma.

Unser Leser unterrichtet seit einigen Monaten eine Willkommensklasse. Für den Tagesspiegel Zehlendorf hat er aufgeschrieben, wie er den Unterricht mit den Flüchtlingskindern gestaltet und erlebt.

Im Tagesspiegel spricht der Ökonom und Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung, Hans-Werner Sinn, über die Integration von Flüchtlingen, die schwarze Null und Griechenland.

Ein neues Tanztheater bringt Schüler, Flüchtlinge und Senioren auf die Bühne der Kammerspiele in Kleinmachnow

In München gab es zum Silvesterfest eine Terrorwarnung von Geheimdiensten. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann erklärte am Mittag, es gebe keine konkrete Anschlagsgefahr mehr.

Seit einem Jahr wurden Flüchtlinge aus Syrien, Eritrea und dem Irak vereinfacht registriert - zum 1. Januar wird das Verfahren abgeschafft. Es wird komplizierter, meinen Experten.

Trotz des Wintereinbruchs in Griechenland kommen dort zum Jahreswechsel weiter viele Menschen vor allem aus Syrien an. Der deutsche Ärztepräsident widerspricht dem Vorurteil von kranken Flüchtlingen - ihre Gesundheitskosten seien besonders niedrig.

Charlie Hebdo, Paris – 2015 war ein Jahr mit vielen terroristischen Angriffen. Deutschland blieb bisher verschont. Das könnte sich aber ändern.

Flüchtlinge in Berlin werden darüber informiert, dass es in der Silvesternacht laut werden kann. Aber viele kennen das aus ihrer Heimat.

2013 brach Osama al Taleb auf, um Medizin für seinen Sohn zu holen. Er landete unfreiwillig in Deutschland und kämpfte jahrelang darum, seine Familie nachzuholen. Jetzt landet sie in Berlin.

Nach Amnesty International kritisieren auch die USA die russischen Luftangriffe in Syrien. Die Kampfjets hätten unter anderem Schulen attackiert und hunderte Zivilisten getötet.

Die Befreiung der irakischen Stadt Ramadi wird euphorisch gefeiert. Doch der "Islamische Staat" ist noch längst nicht am Ende. Ein Kommentar.

Während in vielen Flüchtlingsunterkünften Feuerwerk untersagt ist, möchte eine Gemeinde in Unterfranken ein frühzeitiges Silvesterfest für Flüchtlinge zelebrieren.

Charlie Hebdo, Irak, Syrien: 2015 sind weltweit noch mehr Journalisten wegen ihrer Arbeit getötet worden als im Vorjahr.

Charlie Hebdo, Irak, Syrien: 2015 sind weltweit noch mehr Journalisten wegen ihrer Arbeit getötet worden als im Vorjahr.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier bekräftigt, der IS sei "nicht unbesiegbar". Bei Anschlägen in der syrischen Stadt Homs sterben zahlreiche Menschen.

Sahra Wagenknecht hat die Luftangriffe in Syrien mit den Terroranschlägen des IS in Paris gleichgesetzt. Die Fraktionschefin der Linken sagt, der Westen habe den IS großgemacht.

Vom Hindukusch bis zur Sahara: Deutsche Soldaten bereiten sich auf weitere Aufgaben im Ausland vor. Welche Risiken und Herausforderungen kommen 2016 auf sie zu?

Am Sonntagmittag hat der Umzug von Flüchtlingen in der Notunterkunft am ehemaligen Flughafen Tempelhof begonnen.

PKK, Syrien, EU, Russland: Das ausgehende Jahr war nicht leicht für die Türkei. Das nächste dürfte kaum leichter werden. Ein Kommentar

Der Chef des Bundeswehrverbands, André Wüstner, fordert angesichts neuer Einsätze dringend eine Aufstockung der Bundeswehr - ebenso wie der Wehrbeauftragte Bartels.

Irans Präsident Ruhani hat ein entschiedenes Vorgehen aller muslimischen Länder gegen den IS gefordert. Das negative Image des Islam müsse korrigiert werden.

Die Bundeswehr wird 2016 in neue, gefährliche Missionen geschickt - unter anderem in Mali. Die SPD fordert eine ehrliche Debatte über die Risiken des Einsatzes.

"Obergrenzen" ist ein Stichwort für Angsthasen, meint der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime. Aiman Mazyek über Lehren aus der Geschichte, Deutschlands Reichtum und muslimisches Engagement für Flüchtlinge.
öffnet in neuem Tab oder Fenster