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Coronavirus in Berlin und Brandenburg : Woidke verurteilt Schließung von Kreisgrenzen – erste Klagen erfolgreich

Regierungserklärung in Brandenburg + Senat will Kontaktverbot um zwei Wochen verlängern + Bußgelder kommen + 8000 Tests täglich + Der Virus-Blog für Berlin.

Dietmar Woidke (SPD) verurteilt die Schließung von Kreisgrenzen.
Dietmar Woidke (SPD) verurteilt die Schließung von Kreisgrenzen.Foto: dpa

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat bei einer Regierungserklärung in Potsdam die Landkreise zu einem einheitlichen Handeln aufgefordert und Schließungen von Kreisgrenzen verurteilt. Zwei Berliner haben derweil erstmals mit Klagen gegen eine entsprechende Anordnung des Landrats von Ostprignitz-Ruppin Erfolg. Das Gericht hat die Allgemeinverfügung aber nicht generell aufgehoben. (mehr dazu im Newsblog unten).

In Berlins Pflegeheime werden derweil die Schutzmaterialien knapp. Patientenschützer fordern die Politik deshalb zum sofortigen Handeln auf. „Wenn es brennt, reicht es nicht, Geld zu überweisen." Die Gesundheitsverwaltung kennt den Bedarf.

Um die Krankenhaus-Kapazitäten zu erhöhen, beginnt am Mittwoch der Umbau der Berliner Messe zum Corona-Krankenhaus mit 1000 Betten. Derzeit sind 380 Corona-Patienten in Berlins Kliniken, einer weniger als noch am Montag. Die Zahl der Infizierten auf Intensivstationen hat allerdings erneut zugenommen - von 84 auf 92. Nach aktuellem Stand gibt es in Berlin bisher 15 Covid-19-Tote. Offiziell bestätigt sind 2777 Infizierte, davon sind inzwischen 1191 Menschen wieder genesen.

Der Berliner Senat will am Donnerstag eine Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen beschließen. Zudem sollen Bußgelder bei Verstößen eingeführt werden. Darüber bestehe Einigkeit, sagte Kultursenator Klaus Lederer (Linke) nach der Senatssitzung am Dienstag.

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