Dienstleister in Berlin : Was schenken Sie Paketbote und Co. zum Jahresende?

André Görke braucht den Rat der Tagesspiegel-Leserschaft: Welches Trinkgeld, welches Geschenk ist angemessen für BSR-Team, Postbotin oder Zeitungszusteller?

Zur Weihnachtszeit haben viele Dienstleister noch mehr zu tun als sonst.
Zur Weihnachtszeit haben viele Dienstleister noch mehr zu tun als sonst.Foto: Malte Christians/dpa

Rumpel, Rumpel. An der BSR-Mülltonne hing dieser Tage ein Schild, rot, mit Weihnachtslogo und nettem Gruß: „Frohes Fest, guten Rutsch, Gesundheit“, sowas in der Art. Na klar: Die Jungs von der BSR haben sich ein kleines Trinkgeld verdient. Die Konzernzentrale hat klare Vorschriften: „Trinkgeld maximal fünf Euro“ – „Sachgeschenke müssen unter zehn Euro liegen“. An dieser Stelle ein erklärender Hinweis für Innenstädter: Trinkgeld geben ist völlig normal, draußen am Stadtrand kennt man „seine“ BSR-Leute, sind ja immer dieselben, dufte Truppe, wiegehtswiestehts? Hallöchen übern Gartenzaun: „Lust auf eine eiskalte Cola in der Sommerhitze?“ (Das ist übrigens ebenfalls streng geregelt in den BSR-Vorschriften: „Brötchen, Buletten, Lebkuchen, Kaffee, Cola … unaufwändig, nicht regelmäßig, nur alkoholfrei“).

Tja, so nett ist das allerdings auch mit dem DHL-Typen, der Postbotin, dem Zeitungszusteller, dem Kerl von Hermes, den Jungs von der Papier- und der Gelben Tonne sowie dem fröhlichen Bio-Tonnen-Team. Das Blöde: Die freuen sich alle über ein kleines Trinkgeld. Und jedes Jahr kurz vor Weihnachten stellen sich zehntausende Berliner die klitzekleine, aber irre wichtige Frage (Vorstadt-Regel Nr.1: Lege dich nie, nie, nie mit deinem BSR-Müllmann an!): Was schenken Sie denn so zum Jahresende? Uns interessiert Ihre Meinung.

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