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Engelbert Lütke Daldrup : BER-Chef nach Wanderunfall eingeschränkt arbeitsfähig

Beim Wandern im Frankreich-Urlaub hat sich der BER-Chef Lütke Daldrup eine Wirbelverletzung zugezogen. In den nächsten Wochen wird er viel von Zuhause arbeiten müssen.

Flughafenchef: BER-Geschäftsführer Engelbert Lütke Daldrup
Flughafenchef: BER-Geschäftsführer Engelbert Lütke DaldrupFoto: Manfred Thomas Tsp

Mitten in der kritischen Phase um den Eröffnungstermin und die Finanzen nun noch diese Hiobsbotschaft vom BER: Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup ist nach einem Unfall während seines Frankreich-Urlaubs nur eingeschränkt arbeitsfähig. Er selbst teilte in einer internen Email mit, er werde in den kommenden Wochen viel von Zuhause arbeiten müssen. Zugleich betonte er jedoch: „Die Handlungsfähigkeit des Vorsitzenden der Geschäftsführung ist auf jeden Fall voll gewährleistet.“

Lütke Daldrup war in der vergangenen Woche beim Wandern in Südfrankreich schwer gestürzt und zog sich dabei eine Wirbelverletzung zu. Nach Krankenhausaufenthalten in Frankreich und Berlin will er am kommenden Montag seinen „Dienst in etwas eingeschränkter Weise“ wieder aufnehmen. Und zwar wie geplant, wie Flughafensprecher Hannes Hönemann dem Tagesspiegel sagte. Durch den Unfall sei Lütke Daldrup in den nächsten Wochen aber „in seiner Mobilität eingeschränkt“.

Lütke Daldrup hatte nach der letzten Sitzung der Aufsichtsrates Anfang Mai, auf der er die BER-Inbetriebnahme im Oktober 2020 bekräftigte, den dreiwöchigen Urlaub angetreten. Seit Dienstag ist er wieder in Berlin. Der Aufsichtsrat und die Gesellschafter sind von Aufsichtsratschef Rainer Bretschneider über den Unfall informiert worden. Während der Abwesenheit des BER-Chefs waren TÜV-Berichte über anhaltende Mängel im Terminal – etwa bei der Brandschutzanlage – bekannt geworden. Zuletzt hatte die CDU-Opposition in Berlin angekündigt, Lütke Daldrup in den Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses zu zitieren.

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