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Halloween liegt dieses Jahr in den Herbstferien - da hat man viel Zeit, um Kürbisse zu schnitzen.

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Zwei Wochen keine Schule: Herbstferien in Berlin und Brandenburg - hier sind unsere Tipps

Heute ist erst einmal letzter Schultag, dann beginnen die zweiwöchigen Herbstferien. Hier sind unsere Tipps fürs Wochenende, für Halloween, für Kinder und Erwachsene.

Zwei Wochen ohne Unterricht liegen vor den Berliner und Brandenburger Schülern. Erst am 3. November müssen sie wieder in den Klassenzimmern sitzen. Weil die Herbstferien später als in den vergangenen Jahren beginnen, fällt Halloween in diese Zeit – und deshalb gibt es viele Angebote, die sich ums Gruseln, Zaubern und Kürbisschnitzen drehen.

ZUM HEXEN IN DIE WUHLHEIDE

Ganz im Zeichen von Halloween steht zum Beispiel das FEZ in der Wuhlheide. Dort gibt es ein Hexenlabor und eine Gruseldisko. Für die Halloween-Party kann man sich das passende Zubehör basteln, und beim Wettbewerb um das schaurigste Kostüm und die beste Kürbisfratze mitmachen. Wer genug von dem Spuk hat, geht nach draußen ins Gewächshaus und erfährt was über das Ökosystem im Regenwald oder schaut sich einen Film im Kinderkino an. www.fez-berlin.de.

INS MUSEUM GEHEN

Die Staatlichen Museen zu Berlin bieten in den Ferien jede Menge Kurse für Kinder und Jugendliche. Man kann Hieroglyphen entziffern im Ägyptischen Museum, Wände bemalen im Hamburger Bahnhof, im Alten Museum Spiele der Römer ausprobieren oder im Pergamon-Museum persischen Märchen über die Kürbisfrucht lauschen. Mehr Informationen über die verschiedenen Führungen und Kurse findet man auf der Homepage der Staatlichen Museen: www.smb.museum/bildung-und-vermittlung/kinder-und-familien.html. Für Kurse muss man sich drei Werktage im Voraus anmelden: Tel. 266424242, service@smb.museum.

AUFS GLATTEIS WAGEN

Die Eislaufsaison ist eröffnet. Im Horst-Dohm-Eisstadion in Wilmersdorf wird der Beginn der Herbstferien gleich am Freitag mit freiem Eintritt und kostenloser Schlittschuh-Ausleihe und Garderobe gefeiert. Weitere Information unter Tel. 8234060 oder im Internet unter www.horst-dohm-eisstadion.de. Auch andere Eisstadien in Berlin haben die Saison schon eröffnet, unter anderem in Neukölln und Hohenschönhausen. Einen Überblick gibt es unter www.berlin.de/special/sport-und-fitness/freizeitsport/eisbahnen. Wer einen Superferienpass hat, kann gratis eislaufen. Freien Eintritt gibt es damit auch für Schwimmbäder.

TRICKFILMER WERDEN

Wie man mit Steinen, Pflanzen und anderen Naturmaterialien einen Trickfilm machen kann, erfahren Kinder und Jugendliche in einem viertägigen Ferienworkshop ab 21. Oktober in der Werkstatt Hortensienstraße am Anhalter Garten am Gleisdreieck. Die Kursteilnehmer besuchen dort auch den Aktionskünstler Ben Wagin. Organisiert wird die Veranstaltung von Jugend im Museum. Informationen unter Telefon: 266 422242. Mehr unter www.jugend-im-museum.de.

DRACHEN BAUEN

Zum Herbst gehören Drachen, und wer noch keinen hat, der bastelt sich einen. Das geht in den Lern- und Erfinderwerkstätten in der Stillerzeile 100 in Friedrichshagen. Wer keinen Drachen mehr braucht, bastelt etwas anderes mit Naturmaterialien, vielleicht ein Tannenzapfenmännchen oder – Hallo, Halloween! – Spinnen oder Fledermäuse. Für Kinder ab sechs und Familien, mo–fr 9-17 Uhr. www.lern-erfinderwerkstaetten.de

MIT GPS DURCH DEN PARK

Geocaching ist eine Art Schatzsuche mithilfe von GPS. Eine Einführung für Einsteiger gibt es am Sonntag im Volkspark Pankow. Von 11 bis 13 Uhr erklärt Naturpädagogin Sabine Völkers, wie man mit dem Gerät umgeht, und dann geht es auch gleich auf die Suche. Treffpunkt: Am Eingang des Gewächshauses. Kosten: Erwachsene 12 Euro, Kinder bis 12 Jahre 8 Euro. Anmeldung: 01512-1677460. www.wir-sind-draussen.jimdo.com.

PILZE SUCHEN UND BESTIMMEN

Welche Pilze gibt es im Grunewald und kann man die essen? Am Sonntag, 19. Oktober, kann man Fragen wie diese im Ökowerk klären. Dort ist nämlich Thementag rund um den Pilz, es gibt Wanderungen, Pilzbestimmung und Beratung durch Pilzkenner. Außerdem im Angebot: Basteleien und Wissenswertes für alle Altersstufen. Anmeldung unter Telefon: 300005-0. Weitere Angebote für Familien gibt es rund ums Ökowerk an allen Wochenenden, zum Beispiel eine Taschenlampen-Wanderung durch den Wald am frühen Abend des 25. Oktobers. Mehr unter www.oekowerk.de.

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Halloween liegt dieses Jahr in den Herbstferien - da hat man viel Zeit, um Kürbisse zu schnitzen.

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Auf dem Friedhof putzen. Der Förderverein des Südwestkirchhofs Stahnsdorf an der südwestlichen Berliner Stadtgrenze will am Sonnabend mit vielen freiwilligen Helfern einige zugewachsene Grabdenkmäler und einen Urnenhain wieder sichtbar machen. Interessenten sind zwischen 9 und 15 Uhr am Haupteingang in der Bahnhofstraße willkommen. Tel. 0179 / 379 3503, www.suedwestkirchhof.de

In Bunker klettern. Durch ein rund 200 Meter langes Tunnelsystem können Besucher am Sonnabend und Sonntag die sonst unzugänglichen Bunker der DDR-Polizeiführung in Freudenberg, nördlich Berlins, erkunden. Im Kriegsfall hätte der Innenminister mit seinem Stab von hier aus versuchen sollen, Polizei, Feuerwehr und Zivilverteidigung zu steuern. Teilnehmer sollten bei den Touren zwischen 9 und 16 Uhr festes Schuhwerk und warme Kleidung tragen. In Freudenberg (im Navi 16259 oder Beiersdorf-Freudenberg eingeben) ist der Weg ausgeschildert. Die Teilnahme kostet 10 Euro, für Kinder 5 Euro. Tel. 0177 / 328 2521, www.dddr-bunker.de

Kranichen nachschauen. In Linum im Rhinluch unweit des nordwestlichen Berliner Stadtrandes rasten derzeit wieder Tausende Kraniche. Der Naturschutzbund bietet am Sonnabend und Sonntag Führungen ab 7.45 Uhr sowie ab 16.30 Uhr an. Wegen des großen Andrangs sollte man sich vorher in der Storchenschmiede anmelden.
Im Nationalpark Unteres Odertal beginnt am Sonnabend um 17 Uhr am Eiscafé „Zum Mühlenteich“ in Gartz eine Exkursion zur Beobachtung des abendlichen Kranicheinflugs zu den Schlafplätzen. Eine Stunde vorher wird hier ein Kranichvortrag geboten. Tel. 033 922 /50 500 (Nabu), www.nabu-berlin.de

Mozart im Schloss hören. Die Havelländischen Musikfestspiele gastieren am Sonnabend mit einem Kammerkonzert für Violine und Klavier erstmals im Schloss Ziethen in Groß-Ziethen am nordwestlichen Berliner Stadtrand bei Kremmen. Ab 16 Uhr erklingen Werken von Mozart, Grieg und Debussy. Eine Karte an der Abendkasse kostet 30 Euro. Tel. 033 237 / 859 61, www.havellaendische-musikfestspiele.de und www.schlossziethen.de

An New York denken. Im Großen Saal am Schloss Neuhardenberg wird am Sonnabend und Sonntag jeweils ab 19 Uhr „Die Zoogeschichte“ von Edward Albee mit Alexander Scheer und Max Hopp gespielt. Das Stück entstand 1958 und damit vor dem weltberühmten Werk „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ und schildert eine Begegnung zwischen einem bürgerlichen Familienvater und einem einsamen und verbitterten Mann im New Yorker Central Park. Eine Karte kostet 20 Euro, ermäßigt 16 Euro. Tel. 033 476 / 600 750, www.schlossneuhardenberg.de

Äpfel pflücken und kosten. Das Naturparkhaus Stechlin in Menz bei Rheinsberg veranstaltet am Sonnabend zwischen 10 und 15 Uhr einen Apfeltag mit Verkostungen, Saftpressungen, Geschichten und Vorträgen. Außerdem lädt die Naturwacht zu einer Wanderung auf die Streuobstwiese ein. Tel. 033 082 / 51210.

Von Gespenstern erschrecken lassen. Ein „einzigartiges Horrorfest“ verspricht der Filmpark Babelsberg seinen Besuchern am Sonnabend sowie am 24., 25. und 31.Oktober sowie am 1. November. Zwischen 18 und 22 Uhr gibt es einen „begehbaren Horrorfilm“, der aber erst für Besucher ab 16 Jahre zugänglich ist. Schließlich sollen an jeder Ecke schreckliche Gestalten, Monster, Zombies und Mutanten lauern. Die Besucher zahlen 19 Euro Eintritt und dürfen selbst nicht maskiert erscheinen. Tel. 0331 / 721 2750, www.filmpark-babelsberg.de

Villen-Geschichten hören. Die Villenkolonie Neubabelsberg kann am Sonntag unter sachkundiger Führung besichtigt werden. Dabei fehlen natürlich viele Geschichten um einstige Ufa-Stars oder um die Residenzen von Stalin, Churchill und Truman während der Potsdamer Konferenz im August 1945 nicht. Treffpunkt ist um 11 Uhr der Platz vor dem S-Bahnhof Griebnitzsee. Tel. Tel. 0331 /27 55 88 99, www.potsdamtourismus.de

Auf Brechts Spuren wandeln. Ein geführter Spaziergang begibt sich am Sonntag an Stationen von Bertolt Brecht in der Kleinstadt Buckow in der Märkischen Schweiz. Er beginnt um 12.30 Uhr am Sommerhaus, das der Dichter zusammen mit Helene Weigel bewohnte. Ein Menü aus der Theaterkantine beschließt den Rundgang im Hotel Vier Jahreszeiten. Tel. 033433 / 467, www.brechtweigelhaus.de

Pfingstberg erklimmen. An die wechselvolle Geschichte des Belvedere auf dem Potsdamer Pfingstberg wird am Sonntag während einer Führung erinnert. Einst Aussichtsschloss preußischer Könige und ab 1961 aufgrund der Grenzlage verwaist und verfallen, geriet das Ensemble ab 1988 ins Blickfeld engagierter Potsdamer. Heute gehört es zum Unesco-Weltkulturerbe. Treffpunkt ist um 11 Uhr das Pfingstberghaus in der Großen Weinmeisterstraße 45 a. Tel. 0331 / 2005 7930, www.pfingstberg.de

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