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Gunther von Hagens mit einem seiner Präparate
© epd

Gunther von Hagens stellt in Berlin-Mitte aus: Körperwelten-Museum am Alexanderplatz öffnet am 18. Februar

Jetzt ist der Starttermin für das erste Museum für Plastination klar. Berlin wird eine neue Sehenswürdigkeit bekommen, glauben die Betreiber.

Trotz des juristischen Streits um die Präsentation von Leichen geht das Körperwelten-Museum des Plastinators Gunther von Hagens am 18. Februar an den Start. Das teilte das Betreiberunternehmen mit. Die offizielle Sprachregelung für die Dauerausstellung am Fernsehturm ist "Menschen Museum". Auf rund 1200 Quadratmeter sollen 200 Teil- und 20 Ganzkörperexponate zu sehen sein, eine neue Touristenattraktion für Berlin, glauben die Betreiber. „Es gibt unzählige Museen auf der Welt von Produkten, die Menschen erfunden und hergestellt haben. Doch über den Menschen und über das, was den menschlichen Körper ausmacht, gibt es kein Museum“, sagte Gunther von Hagens, der schwer an Parkinson erkrankt ist. Als Museumsleiterin ist seine Frau Angelina Whalley vorgesehen.

Der Bezirk Mitte hatte vergeblich versucht, das Museum durch eine Klage beim Verwaltungsgericht zu verhindern. Das Gericht entschied zugunsten des Plastinators von Hagens. Ob der Bezirk dagegen in Berufung gehen will, ist bislang unklar.

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