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Nach Vergewaltigungsversuch erdrosselt : Mord an Melanie Rehberger in Pankow aufgeklärt – Festnahme in Spanien

Der Mord an der 30-jährigen Melanie Rehberger ist aufgeklärt. Ein 38-jähriger, wohnungsloser Bulgare wurde in Spanien gefasst. Er soll die Frau nach einem Vergewaltigungsversuch erstickt haben.

Das Opfer Melanie Rehberger und ihr Kleid. Die Kappe verlor der Täter bei der Tat.
Das Opfer Melanie Rehberger und ihr Kleid. Die Kappe verlor der Täter bei der Tat.Fotos: Polizei Berlin

Nach dem Mord an einer Frau in Berlin-Pankow Ende Mai ist nun ein Tatverdächtiger in Spanien festgenommen worden. „Der Mordfall an der 30-jährigen Melanie Rehberger konnte aufgeklärt werden“, teilten die Generalstaatsanwalt Berlin und die Polizei am frühen Mittwochnachmittag in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Demnach haben Zielfahnder der spanischen Polizei am Dienstag einen offenbar Obdachlosen gefasst.  Es handle sich um einen 38 Jahre alten Mann aus Bulgarien, der sich in Berlin ohne festen Wohnsitz aufgehalten habe. Die am Tatort gefundenen Spuren hätten ihm „eindeutig zugeordnet“ werden können.

Nach Tagesspiegel-Informationen gehen die Ermittler von einer Verdeckungstat aus. Demnach soll der Bulgare zunächst versucht haben, die Frau zu vergewaltigen. Dann soll er sie - um die erste Tat zu verdecken - erstickt haben. Das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Anfrage.

Die Frau wohnte in der Nähe

Bereits vor einer Woche sei auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Mordes gegen den Mann erlassen worden. Im Zuge der Ermittlungen fanden die Berliner Fahnder heraus, dass sich der Gesuchte ins Ausland abgesetzt hatte. „In enger Zusammenarbeit mit den spanischen Fahndern gelang es gestern, den Gesuchten verhaften zu lassen.“ Nun beantragen die deutschen Behörden die Auslieferung des Mannes nach Berlin.

Die Leiche der Frau war Ende Mai von Spaziergängern im Bereich der Grünanlage an der parallel zur Dolomitenstraße in Pankow verlaufenden S-Bahntrasse gefunden worden. Sie wohnte in der Nähe des Tatortes. Schon früh war klar, dass die Polizei nach einem Exhibitionisten sucht. Der Täter hat bei der Tat eine braungrüne Mütze verloren – und Spuren hinterlassen.

Die Tat soll sich am Freitag, 25. Mai, zwischen 16 und 19 Uhr zugetragen haben. Laut Medienberichten wollte die Social-Media-Managerin an diesem Tag nur schnell einen Kaffee holen und eine kurze Pause machen. Doch sie kam nicht mehr zurück. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Opfer sich gegen seinen Peiniger wehrte und der Mörder deshalb Kratzspuren an den Armen, am ehesten im Bereich der Unterarme, davongetragen hat.

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