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Schule

Auf Reisen in China hat sich unsereins oft an jenen Flüchtlingsjungen mit dunkler Hautfarbe erinnert, den seine Mitschüler in der Potsdamer Max-Dortu-Schule neugierig beäugten. In Peking ist das andersrum: Da erregt man als europäische Langnase Aufsehen, und alle lassen sich Arm in Arm mit einem fotografieren: Die Exotin und ich.

Kanada gilt als Vorbild in Sachen multikultureller Bildung. Auch in Toronto geht das nicht immer reibungslos

Von Lars von Törne

Sie kommen in die Schulen und zücken ihre Bücher: 1800 ehrenamtliche Lesepaten, die das Bürgernetzwerk Bildung des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) bis zu den Sommerferien an 139 Grund- und Förderschulen, 15 Hauptschulen sowie 47 Kindertagesstätten in sozial schwieriger Lage vermittelt hat. Mehr als 10 000 Berliner Kinder und Jugendliche erhalten so jede Woche eine zusätzliche Förderung, einzelne Schulen haben bereits bis zu 30 Lesepaten.

Von Rita Nikolow

Man kann Berlins Schulpolitik ja vieles vorwerfen, aber eines nicht, und das wäre Stillstand. Die Stadt diskutiert nicht nur über die Vorschläge des Bildungssenators zur Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen oder über die neuen Gemeinschaftsschulen oder über die Frage, ob Schulleiter künftig pflichtgemäß rotieren sollen.

BESCHWERDESTELLE Benno Linne: 9026-5833 Helga Dittmann-Pätsch: -5452 Dirk-Christian Stötzer: -6030. INFOPUNKT Allgemeine Auskünfte gibt der Infopunkt unter Tel.

„FREIHEIT WIRD VOLLJÄHRIG“ Projekte wie das an der Ossietzky- Schule sind bisher eher selten. Umfragen unter Schülern ergeben regelmäßig, dass sie ein unvollständiges und geschöntes Bild vom Alltag und politischen System der DDR haben.

„FAIR PLAY“ HEIßT DAS ZIEL Mondialogo wurde 2003 von Daimler und Unesco ins Leben gerufen, um den interkulturellen Dialog zu fördern. Der Wettbewerb richtet sich an Schüler zwischen 14 und 18 Jahren und findet alle zwei Jahre in einem anderen Land statt.

Wenn einschneidende Änderungen bevorstehen, lässt sich schwer vorausschauend planen. Deshalb erschweren die Reformpläne von Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) die Schulentwicklungsplanung in Pankow.

Von Werner Kurzlechner

DIE DISKUSSION ZUR SERIEMusikbetont, sportbetont, Europa-, Gemeinschaftsschule oder eine der vielen anderen Grundschularten? Welche Möglichkeiten bietet das Berliner Schulsystem?

Wunsch und Wirklichkeit liegen ja bekanntlich weit auseinander. Wie weit, hat gerade erst wieder Gesundheitssenatorin Karin Lompscher (Linkspartei) bewiesen.

Schule

Was ist besser: die Kiezschule um die Ecke oder eine Schule mit besonderem Profil? Keine leichte Entscheidung für Eltern. Die Suche bereitet Mühe, feste Regeln gibt es nicht. Und: Bloß nicht nur auf einen guten Ruf vertrauen.

Von Werner Kurzlechner

Das sind Berlins Gemeinschaftsschulprojekte auf einen Blick. MITTE James-Krüss-Grundschule und Moses-Mendelssohn-Gesamtschule Evangelische Schulen Berlin Zentrum und Mitte Heinrich-von-Stephan-Hauptschule PANKOW 42.

Die Eltern und die Schule vermeiden jeden Anschein von Erziehung. Die Lehrer sind grauenhaft, Ziele gibt’s keine. Dann kommen die Referendarinnen ohne BH.

In den Ferien wurde in manchen Berliner Schulen renoviert. Aber das Geld reichte nur für das Nötigste. Neben den Mitteln aus dem Bezirkshaushalt und den Zuschüssen des Senats bemühen sich die Bezirke um Gelder aus Sondertöpfen. Doch der Sanierungsstau beträgt mittlerweile 900 Millionen Euro.

Von Werner Kurzlechner

Gericht: Bayerischer Lehrer muss unter dem Kreuz unterrichtenDer bayerische Grundschullehrer Christoph Wolf ist vorerst mit seiner Klage gescheitert, Kruzifixe aus Klassenräumen entfernen zu lassen, in denen er unterrichtet. Das Verwaltungsgericht Augsburg wies die Klage des 57-Jährigen gestern ab.

Eine Londoner Bank gibt der HU Berlin 50 Millionen Euro, damit Forscher ihre Ideen in Firmen vermarkten können.

Von Tilmann Warnecke

Auch in diesem Jahr ist Deutschlands beste Universität im Schanghai-Ranking die Uni München. Allerdings rutschte sie erneut zwei Plätze ab: Von Platz 53 auf Platz 55.

Fast die Hälfte der Bundesbürger (45 Prozent) hält das deutsche Bildungssystem für ungerecht. Dies ergab eine Emnid-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung. Unter den Eltern waren es 48 Prozent und in Ostdeutschland sogar 60 Prozent.

Der Wissenschaftsrat ist besorgt über die geringe Zahl von Studienanfängern in Deutschland. Möglicherweise hätten Kinder aus einkommensschwachen Elternhäusern Finanzierungsprobleme, sagt Peter Strohschneider, der Vorsitzende des Wissenschaftsrats. Studiengebühren könnten die Lage verschärfen.

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