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Schule

Fatma Bläser kämpft gegen Zwangsehen und Gewalt, da sie selbst Erfahrungen damit gemacht hat. Ein Besuch in der Neuköllner Reichwein-Schule soll den dortigen Kindern helfen, sich zur Wehr zu setzen.

Von Thomas Loy

FATMA BLÄSER Fatma Bläser erlebte als Kind in ihrem anatolischen Heimatdorf, wie eine schwangere Frau gesteinigt wurde, weil sie angeblich die Ehre ihrer Familie beschmutzt hätte. Als ihre Eltern nach Deutschland gingen, kam sie zusammen mit ihrem Bruder zu einem Onkel, der die Kinder wie Sklaven behandelte, auf dem Acker ohne Verpflegung arbeiten ließ und auspeitschte, wenn sie ihr Pensum nicht geschafft hatten.

Es ist immer schön zu sehen, wie die viel beschworene Eigenständigkeit der Schulen so in der Praxis umgesetzt wird. Angesichts der aktuellen Wetterlage bietet sich das Beispiel „Hitzefrei“ an.

Der frühere deutsche Vertreter bei den Vereinten Nationen, Gunter Pleuger, soll laut einem Zeitungsbericht Nachfolger von Gesine Schwan als Präsident der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder werden.Unter Berufung auf Hochschulkreise berichtet die „Märkische Oderzeitung“, dass die Entscheidung im Juli vom Stiftungsrat und dem Senat der Hochschule gefällt werde.

Rund 27000 Studierende aus China sind an deutschen Universitäten und Fachhochschulen immatrikuliert. Damit stellen sie bundesweit die größte Gruppe unter den ausländischen Studierenden.

gaststudenten

Unter den Gaststudierenden in Deutschland sind sie die unauffälligsten. Obwohl die Chinesen die größte Gruppe aus dem Ausland bilden, bleiben sie auf dem Campus im Hintergrund. Unpolitisch sind sie deshalb nicht.

DER VEREINDer Verein „Windows on America“ soll sichern, dass das Programm weitergeführt wird, um noch vielen Hauptschülern die Gelegenheit zu einer USA-Reise zu geben. Sue Timken, die Frau des US-Botschafters, der ein erfolgreicher Unternehmer ist, ist Ehrenvorsitzende.

Ständig neuer Ärger: Schon wollen manche den Ausstieg aus Pisa. Eine gefährliche Forderung. Wer ein Interesse hat, die Schulstudie in Verruf zu bringen.

Von Anja Kühne

Die Berliner Schulbürokratie macht den Lehrermangel an den Schulen noch schlimmer. Zwölftklässler eines Gymnasiums in Pankow mussten jetzt zusehen, wie ihre Ersatzlehrerin nach Brandenburg ging, um dort ihr Refendariat zu machen.

Von Werner Kurzlechner

Was sonst nur Gymnasiasten vorbehalten ist, durften jetzt auch Hauptschüler erleben: Zwei Wochen in einer Gastfamilie in Amerika. Tempelhofer Hauptschüler, darunter etliche Muslime, revidierten ihre Amerika-Vorurteile auf einer außergewöhnlichen Reise.

Von Elisabeth Binder

Das Abitur an der Schule machen, die man favorisiert? Nicht so leicht. Schuld ist ein Schulgesetz-Paragraph. Gibt es mehr Anmeldungen als Plätze an einer Schule, entscheidet die "Erreichbarkeit" über die Vergabe. Und der BVG-Fahrplan.

Von Susanne Vieth-Entus

Die Universität Potsdam setzt auf Kognitionsforschung. Als "Exzellenzbereich“ soll sie das Aushängeschild der Hochschule sein.

Von Tilmann Warnecke

Oxford – allein das Wort lässt sofort an weltweit führende Wissenschaft denken, aber auch an jahrhundertealte Bildungsprivilegien der britischen Upper Class. Die Universität will keine Hochschule der Reichen sein.

Von Markus Hesselmann

Die Hochschulrektorenkonferenz hat von Bund und Ländern erneut eine 50-prozentige Aufstockung der Exzellenzinitiative gefordert.

Von Amory Burchard

In der Rangliste der Schulreformer liegen Berlin und Nordrhein-Westfalen vorn. Über Berlin, das in den Pisa-Tests blamabel abgeschnitten hatte, heißt es nun, der Stadtstaat habe "seine Hausaufgaben vorbildlich erledigt“.

Nabelschau: die Humboldt-Uni zwischen Massenuniversität und Elitewettbewerb. Geht es womöglich den knapp gescheiterten Unis besser? Schließlich wurden auch die amerikanischen Eliteunis nicht einfach ernannt - sondern hatten Zeit, zu wachsen.

Streit ums Studium: Warum der Wissenschaftsrat seine Empfehlungen vertagt hat.

Von Amory Burchard

Einen berlinweiten Streik- und Protesttag plant für Donnerstag die Schüler-Initiative „Bildungsblockaden einreißen!“ Die Initiative fordert vom Senat kostenlose Bildung, die Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems, kleinere Klassen und die sofortige Einstellung von 3000 Lehrern.

In Sachen „Migrantenförderung“ hat man zunehmend das Gefühl, sich im Kreis zu drehen. Einerseits, weil der fortwährende Ehegattennachzug die Integration weiter erschwert.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat unlängst in ihrem Senat und in ihrem Hauptausschuss „Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards“ verabschiedet. Erarbeitet wurden sie von einer Kommission unter Leitung von DFG-Vizepräsident Ferdi Schüth und Susanne Baer, Direktorin des Genderkompetenzzentrums der Humboldt-Universität.

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