Am Wochenende wurde in Berlin wieder um die Wette gereimt und gerechnet
Schule
THEMENZum Konzept des Bildungsprogramms der Autostadt gehören die Themeneinheiten Mensch und Gesellschaft, Energie und Umwelt, Naturwissenschaft und Technik, Wirtschaft sowie Kunst und Kultur. Von der Kita bis zur Berufsschule reicht die Zielgruppe.
Warum nicht mal auf Klassenfahrt nach Wolfsburg? Dort gibt es jetzt ein Bildungsprogramm für Schüler
DIE TEILNEHMERDie Nachwuchswissenschaftler, die sich dieses Jahr an der 44. Runde beteiligen, präsentieren seit Ende Januar 2009 in über 70 Städten im gesamten Bundesgebiet ihre Projekte einer Jury und der Öffentlichkeit.
Schulen können sich noch so mit Wissenschaftspreisen hervortun, Eltern verlassen sich bei der Auswahl auf ihre Nase. Verwahrloste Flure und stinkende Toiletten sind ein "no go".
Die Anna-Siemsen-Hauptschule macht zum dritten Mal bei "Jugend forscht" mit. Ein Erfolg ohnegleichen. Diesmal treten die Schüler mit Projekten zu belebtem Wasser an.
Der diesjährige Girls’ Day naht: Er ist am 23. April und bietet Mädchen ab Klasse 5 wieder die Möglichkeit, die Vielfalt der Berufe in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, der Informatik und im Handwerk zu entdecken.
Mehrwöchige Forscherkurse für Kinder zwischen vier und zehn Jahren bietet ab Anfang März wieder der Verein Science- Lab an. Da geht es um Fragen wie: Wieso brennt eine Glühlampe?
Bildungsfachleute der Union sehen die Gefahr, dass sie wegen der Reformen Geld in Sanierung heruntergekommener Schulen investieren müssen, die in wenigen Jahren schließen werden. Sie verlangen nach langfristiger Planung.
Die Arbeitsgemeinschaft Solar/Solartec der Max-Beckmann-Gesamtschule aus Reinickendorf hat beim ersten Deutschen Klimapreis gewonnen.
„Ist die Gehaltserhöhung von 1200 Euro für Junglehrer gerechtfertigt?“, fragten wir unsere Leser am Sonntag.
Wie Französisch-Buchholz vom Konjunkturpaket profitiert.
Ungefähr 400 Zeitungsgeschichten haben junge und erwachsene Leser eingeschickt. Wer einige davon hören möchte, hat dazu noch zweimal Gelegenheit: Am 8.
Schüler stimmten im Internet ab
Unsere Leserin Adelheid Scholten über ihre Probleme, die Bedarfslage der Schulverwaltung zu ergründen.
Tage der offenen Tür: Berufs- und Oberschulen stellen ihre Schwerpunkte vor
Lob, Kritik, Bedenken – Eltern von Grundschulkindern bewerten die Pläne für eine Schulreform
Neue Aufnahmeregeln für die Gymnasien: Direktoren plädieren für Beibehaltung der Probezeit und mehr Einfluss der Schulen
Lange Nacht der Korrekturen: Katrin K., 49, ist seit mehr als zwei Jahrzehnten Lehrerin. Unterrichten war ihr Traumberuf. Jetzt macht der Job ihr zu schaffen.
In Berlin tobt die Diskussion über die Abwanderung junger Lehrer und über die Frage, ob es noch eine Alternative zur erneuten Verbeamtung gibt. Keine unspannende Frage, denn es geht einerseits um die Zukunft unserer Kinder (drohender Lehrermangel) und andererseits um den Preis dafür.
ANMELDEFRISTENJetzt müssen die Entscheidungen fallen: Die Anmeldefristen für die Oberschulen beginnen. Der Reihe nach: Expressabitur für Hochbegabte ab Klasse 5: 26.

Unterricht zum Anfassen: Beim Projekt "Mathematik rund um den Zoo“ entdecken Grundschüler, wofür sie rechnen lernen.
Berlin droht die Abwanderung vieler junger Lehrer. Die Rahmenbedingungen sind in anderen Bundesländern besser. Klaus Wowereit hat eine bundesweite Besoldungsobergrenze vorgeschlagen, damit weniger Lehrer abwandern. Ist das machbar?
Mit dem Anliegen, seine beiden Söhne daheim unterrichten zu dürfen, statt sie in die Schule zu schicken, ist ein Ehepaar aus Bremen auch in zweiter Gerichtsinstanz gescheitert.
Absolventen mit nichtpädagogischen Abschlüssen sollen für zwei Jahre an Schulen gehen, um sozial benachteiligte Kinder zu unterstützen.
Beim „Kidstheatre“ können Schüler spielerisch Englisch lernen
SPD sieht aber finanziellen Spielraum, um Abwanderung von Personal entgegenzuwirken
BESOLDUNGLehrer ist nicht gleich Lehrer, zumindest was das Gehalt angeht. Ein Berufseinsteiger am Gymnasium in Deutschland verdient als Beamter zwischen 2800 Euro und 3300 brutto.
Der große Wurf kann nur gelingen, wenn alle Akteure mitziehen
War da was? Strukturreform? Brandbrief Mitte? Migrantenproblematik? All diese Themen wirken geradezu nachrangig vor dem Hintergrund des drohenden Lehrermangels.
Die Berliner Schulpolitik kann Eltern zur Verzweiflung treiben. Das zeigt das Beispiel einer achten Klasse an einem bürgerlichen Gymnasium.
Der Bezirk Pankow erwartet bis 2012 3000 Schüler mehr und beziffert die Kosten für Schulbauten auf rund 19 Millionen Euro.
Mit deutlichen Worten haben Berliner Lehrerausbilder die jetzt in Kraft tretende Halbierung des Referendariats kritisiert. Mit der Reduzierung auf ein Jahr riskiere der Senat eine "erhebliche Qualitätseinbuße", heißt es in einem dem Tagesspiegel vorliegenden Brief an Bildungssenator Jürgen Zöllner.
Bildungssenator Jürgen Zöllner erwägt, die Zuständigkeit für Hausmeister und Sekretärinnen an sich zu ziehen.
In Workshops bringen Studenten Schülern wissenschaftliches Arbeiten bei. Die Schüler finden das klasse und bleiben freiwillig.
Noch bis zum 12. Februar läuft die Bewerbungsfrist für Deutschlands größtes Existenzgründer-Planspiel.
Der Verein Studenten machen Schule bietet für Zehntklässler Workshops zur Vorbereitung auf die Präsentationsprüfung für den mittleren Schulabschluss an und für Abiturienten zur Vorbereitung auf die fünfte Prüfungskomponente im Abitur. Jeder Workshop kostet 200 Euro und wird in der Regel aus dem Personalkostenbudget der Schulen finanziert.
Welche Sprachen sollten Schüler lernen?Das sprachenpolitische Ziel der EU ist echte Mehrsprachigkeit.
Früher war es mit den Fremdsprachen einfach: Die meisten Schüler stiegen mit Englisch ein und mussten sich dann zwischen Französisch und Latein entscheiden. Im Osten der Stadt stand Russisch auf dem Stundenplan.

An Berlins Oberschulen Fremdsprachen zu belegen, ist kein Problem. Selbst Japanisch und Chinesisch werden angeboten. Sie bieten Berufschancen auf neuen Märkten. Eine mutige Wahl und der Beginn eines Abenteuers.
ENGLISCHAn Englisch führt kaum ein Weg vorbei. Von den109 242 Schülern der siebten bis zehnten Klassen im Schuljahr 2007/08 lernten es knapp 96 Prozent als erste Fremdsprache.
Die Anmeldezeiten für das Schuljahr 2009/2010 auf weiterführenden Schulen: Jahrgangsstufe 7 vom 10. bis 18.

Grundständige Gymnasien gelten als Erfolgsmodell. Schlaue Kinder, die sich in der Grundschule unterfordert fühlen, können schon ab der Fünften wechseln. Doch nicht für alle ist Hochleistungslernen mit zehn das Richtige.
DIE REGELGenerell wechseln in Berlin die Schüler nach der sechsten Klasse auf eine weiterführende Schule – seit 1951. In den anderen Bundesländern – außer Brandenburg – findet dieser Wechsel nach der vierten Klasse statt.
Hinrich Lühmann, bis 2008 Schulleiter des Humboldt-Gymnasiums in Tegel, war an der Einführung der sogenannten Schnellläuferklassen beteiligt, die in elf Jahren zum Abitur führen.
Manche Eltern stellen sich die Frage schon, bevor ihr Kind eingeschult wird, andere erst im Laufe der ersten Schuljahre: Ist ein Wechsel auf die Oberschule nach der vierten oder erst nach der sechsten Klasse besser? Mitunter sind Eltern unzufrieden mit der Grundschule, weil ihr Kind unterfordert scheint.
Fragen zum Thema Oberschule? Rufen Sie am Freitag, 16. Januar beim Tagesspiegel an.
Berlins Junglehrer wollen sich nicht damit abfinden, dass sie wesentlich schlechter gestellt sind als ihre verbeamteten Kollegen.