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Schule

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat unlängst in ihrem Senat und in ihrem Hauptausschuss „Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards“ verabschiedet. Erarbeitet wurden sie von einer Kommission unter Leitung von DFG-Vizepräsident Ferdi Schüth und Susanne Baer, Direktorin des Genderkompetenzzentrums der Humboldt-Universität.

Droht den Unis in Potsdam und Dortmund Ärger wegen der Reisekostenabrechnung einer Professorenfamilie? Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt gegen einen Informatikprofessor der dortigen TU wegen des Anfangsverdachts der Vorteilsannahme.

Migranten

Nur ein verschwindend geringer Anteil der Lehrkräfte hat einen Migrationshintergrund. Mit Blick auf die Integration ein Fehler, sagen Experten.

Von Amory Burchard

Im Streit um die „Superuni“ kündigt sich ein Kompromiss zwischen Berlins Universitäten und dem Wissenschaftssenator an. Der Unterhändler des Senators, der ehemalige Staatssekretär Wolf-Michael Catenhusen, hat offenbar Vorschläge unterbreitet, die die Hochschulen für akzeptabel halten.

„Kultur&Politik“: Neue Vortragsreihe an der UdK Unter dem Motto „Kultur&Politik“ startet die Universität der Künste Berlin eine neue Vortragsreihe. Als Erste sprechen am 21.

Es ist ja kein Geheimnis, dass man mit einer gut gemachten Statistik fast alles beweisen kann und – wenn’s sein muss – auch das Gegenteil. Dieses Spielchen spielt seit geraumer Zeit auch eine gewisse Rolle beim Streit um die Auswirkungen des Pflichtfaches Ethik auf den Besuch des Religionsunterrichts.

Von Susanne Vieth-Entus

Die Universitäten drängen offenbar bei einer Neuauflage des Elitewettbewerbs auf Regeländerungen. Johann Köppel, Vizepräsident für Forschung der Technischen Universität Berlin, berichtete jetzt im Akademischen Senat der TU, das Thema sei auf letzten Sitzung der Hochschulrektorenkonferenz mit dem Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft diskutiert worden.

Die Humboldt-Universität streitet über Atteste von Prüflingen. Was darf ein Attest preisgeben?

Von Anja Kühne

Sie scheint ein schöner Wunsch zu bleiben – die Ombudsstelle für Eltern, Lehrer und Schüler. So sehr hatte Landeselternsprecher André Schindler darum geworben, einen unparteiischen Ansprechpartner und Krisenmanager in der Senatsverwaltung zu installieren.

An drei Hochschulstandorten werden Fortbildungen für Islam-Lehrer angeboten. In Nordrhein-Westfalen bildet seit 2004 der Jurist und Islamwissenschaftler Muhammad Kalisch am Centrum für Religiöse Studien (CRS) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Lehrer für Islamische Religion aus.

Jeder achte bis zehnte Schüler in Deutschland nimmt Nachhilfeunterricht, auf den weiterführenden Schulen sogar jeder vierte. Das ergab jetzt ein Gutachten, das Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) in Auftrag gegeben hat.

Vor einiger Zeit verständigte sich das Abgeordnetenhauses darauf, Geschwisterkinder zu bevorzugen, wenn die Plätze an einer Grundschule knapp sind. Damals atmeten viele Eltern auf, denn sie übersahen, dass die schöne neue Regelung erst ab dem Schuljahr 2009/10 gilt.

Unter ungewohnten Bedingungen mussten gestern am Lichtenrader Georg-Büchner-Gymnasium die Abiturklausuren geschrieben werden: Nachdem ein Brand in der Nacht zum Sonntag das für die Klausuren vorgesehene Container-Gebäude verwüstet hatte, mussten die Prüflinge in die Aula umziehen. Es habe aber alles geklappt und auch der Unterricht habe vollständig erteilt werden können, hieß es.

marihuana

Die Berliner Löwenstein-Schule im Bezirk Neukölln hat viel vor: Ein Gartenprojekt soll die Integration der Eltern fördern - und die Hasenheide-Dealer fernhalten.

Von Susanne Vieth-Entus

Fachhochschulen wollen ihre Absolventen selber promovieren - und suchen Partner im Ausland.

Von Amory Burchard

In Berlin werden Fachhochschul-Absolventinnen mit dem Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre unterstützt. Die FHs haben daraus Stipendienprogramme zur Vorbereitung eines Promotionsvorhabens entwickelt.

Die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) warnt vor einer bundesweiten Datensammlung der Zeitschrift „Focus-Schule“. Schule und Eltern sollten Fragebögen, die von der Redaktion verschickt wurden, nicht beantworten.

Mit einem offenen Brief an Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) hat der Verband der Lehrer an Wirtschaftsschulen vor einem Fachlehrermangel an den berufsbildenden Schulen gewarnt. Entgegen Zöllners Zusage, für Planungssicherheit zu sorgen, stellten die Schulen jetzt fest, „dass die angestrebte rechtzeitige Lehrerzuweisung noch nicht funktioniert“.

Im Rahmen der großen Pisa-Reformen ist ja vieles richtig gemacht worden, aber – leider – auch vieles falsch. Zu den falschen Entscheidungen zählt, dass die Schülerläden zerschlagen und die freien Träger vielerorts aus den Schulen vertrieben wurden.

ACHT NEUE ANWÄRTER Zurzeit dürfen sich 21 Berliner Schulen „Schule ohne Rassismus“ nennen. Sie sind Mitglied im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

„Bachelor und Master rücken dankenswerterweise die Studierenden in den Mittelpunkt der Hochschulen.“ Das erklärte Imke Buß vom bundesweiten „Freien Zusammenschluss von Studentinnenschaften“ (FZS) jetzt in Bonn auf einer Tagung der Initiative „Promoting Bologna in Germany“, die die Hochschulreform unterstützt.

Wie anspruchsvoll darf das Bachelorstudium sein? Aus Sicht von Studierenden der Freien Universität ist die Arbeitsbelastung am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften zu groß.

Studenten

Deutschland will akademischen Nachwuchs aus aller Welt anziehen. Doch viele ausländische Studenten scheitern an deutschen Unis.

Von Kilian Kirchgeßner
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