Street-Art-Projekt am Bahnhof Zoo : Bei "HomeTown Berlin" ist die Farbe noch frisch

Auf der Riesenradbrache am Zoo haben Street-Art-Künstler das Freiluftatelier "HomeTown Berlin" eröffnet. Noch arbeiten sie an ihren Werken.

Buntes Treiben. HomeTown Berlin zeigt, wie Street Art entsteht.
Buntes Treiben. HomeTown Berlin zeigt, wie Street Art entsteht.Foto: Cay Dobberke

„Work in Progress“, stand am Sonnabend auf manchen der Holzlattenwände, die den Street-Art-Künstlern des Projekts „HomeTown Berlin“ am Bahnhof Zoo als Leinwände dienen. Tatsächlich ist vieles noch in Arbeit auf dem 4500-Quadratmeter-Gelände des gescheiterten Riesenradprojekts in der Hertzallee. Aber das gehört zum Konzept des „Freiluftateliers“ und „Künstlerdorfes“. Besucher können sehen, wie die Werke entstehen. Nur zehn Tage Zeit hatte das Künstlerkollektiv „Wandelism“, um die Eröffnung vorzubereiten.

Zunächst kamen nur ein paar hundert Gäste – viel weniger als bei der ersten „Wandelism“-Schau, die von März bis April täglich mehr als 2000 Besucher in ein früheres Wilmersdorfer Autohaus gelockt hatte. Vermutlich wird bald auch in der „HomeTown“ mehr los sein, wenn mehr oder weniger alles fertig ist. Bis dahin soll es noch drei Wochen dauern.

Street Art am Bahnhof Zoo
"HomeTown Berlin" heißt die Street-Art-Schau auf der Riesenradbrache in der Hertzallee 41 neben dem Bahnhof Zoo.Weitere Bilder anzeigen
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16.06.2018 17:56"HomeTown Berlin" heißt die Street-Art-Schau auf der Riesenradbrache in der Hertzallee 41 neben dem Bahnhof Zoo.

Bis zum 3. Oktober kann die Schau donnerstags bis sonntags von 12 bis 24 Uhr besucht werden. Anders als in Wilmersdorf müssen die Künstler diesmal Miete zahlen. Deshalb kostet der Eintritt drei Euro oder bis zu zehn Euro an Tagen mit Begleitprogramm. Zum Auftakt legte ein DJ in einem bemalten Bus elektronische Musik auf. Wer will, kann auch tanzen, dafür wurde vor dem Bus ein hölzerner Boden verlegt.

Darüber hinaus möchte „HomeTown“-Geschäftsführer Roland Prejawa nicht nur Kunst zeigen und sagt, er stehe „in engem Kontakt“ mit Start-Up-Unternehmen. Diese sollen grüne Boxen des Anbieters „Greenbox Global“ als Arbeitsraum nutzen und sich darin präsentieren.

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