Ein 22-Jähriger hat in der Nacht zu Mittwoch an einer Haltestelle in Kreuzberg randaliert. Mit einem Teleskopstab zerschlug er die Scheibe eines Nachtbusses und blieb verletzt liegen.
BVG
Wegen Bauarbeiten stehen den Nutzern von S-Bahn und BVG große Einschränkungen bevor. Bis in die Nacht zu Montag ist der S-Bahn-Ring zwischen Schönhauser Allee und Ostkreuz unterbrochen.
Wegen fahrlässiger Tötung muss sich ein Busfahrer vor dem Amtsgericht Tiergarten verantworten. Ihm wird vorgeworfen, im Mai 2009 derart abrupt angefahren zu sein, dass eine 91-jährige Frau schwer stürzte.
Am Wochenende sind zwei BVG-Mitarbeiter angegriffen worden. In Kreuzberg schleuderte ein Fahrgast vom Bahnsteig einen Stein auf die Frontscheibe der einfahrenden U-Bahn, in Zehlendorf schossen zwei Schüler mit einer Softairwaffe einem Busfahrer ins Gesicht.

Nach den jüngsten Gewaltvorfällen in U-Bahnhöfen versucht die BVG jetzt erneut, die Aufnahmen ihrer Videokameras 48 Stunden statt nur 24 Stunden aufbewahren zu dürfen. Der letzte Vorstoß war 2009 gescheitert.
Eine Wiedereinführung von Doppelstreifen aus BVG und Polizei - dies forderte CDU-Landeschef Frank Henkel. Der Vorschlag findet allerdings keine Unterstützung. Laut Senat gebe es bereits genug Sicherheitskräfte.

Nach den brutalen Angriffen auf Menschen in U-Bahnhöfen wird in Berlin diskutiert, wie die Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr erhöht werden kann. Im Gespräch ist auch eine Sicherheitsgebühr.

In der Sicherheitszentrale der BVG trifft ein Computer die Kamera-Auswahl. Die Zentrale ist aber keine Überwachungsstelle. So wurde dort auch der brutale Überfall im U-Bahnhof Lichtenberg nicht bemerkt.
Auf einmal flog ein Stein gegen die Scheibe: Um 18.50 Uhr wurde am Mittwoch ein Bus in Friedrichsfelde von Jugendlichen angegriffen.
Eine Frau erleidet im Bus einen Schlaganfall. Doch anstatt zu helfen, ignoriert der Busfahrer den Vorfall und fährt einfach weiter. Das Amtsgericht hat den BVG-Mitarbeiter jetzt zu einer Geldstrafe verurteilt.

S-Bahn und BVG haben sich für den Massenansturm am Sonnabend zum Fußballspiel im Olympiastadion vorbereitet. Die S-Bahn will vorübergehend zum alten Fünf-Minuten-Takt zurückkehren.
Am Freitagnachmittag war in Weißensee eine 63-jährige Frau von einer Straßenbahn angefahren und schwer verletzt worden. Am Sonnabend erlag sie ihren schweren Verletzungen.

160,3 Millionen Euro will die BVG in diesem Jahr investieren, um ihre Bahnhöfe und Gleise auf Vordermann zu bringen – für die Fahrgäste heißt das, dass Strecken auch mehrere Monate unterbrochen werden müssen.
Um Fahrkarten zu kontrollieren, sollen in Zukunft wieder Kontrolleure in Dienstkleidung unterwegs sein. Verdeckte Kontrollen passten nicht „zu dem offenen und ehrlichen Umgang mit unseren Kunden", sagt die neue BVG-Chefin Sigrid Nikutta. Nach ihren ersten hundert Tagen stellt sie ihre Pläne vor.

Weil BVG und Bauamt nicht „alles bedacht haben“, passen unter einer S-Bahnbrücke in Pankow keine Doppeldeckerbusse mehr hindurch. Der Fahrbahnbelag ist frisch gegossen, doch leider wurde etwas zu dick aufgetragen.
Plötzlich ging nichts mehr. Weil er von einem Fahrgast verbal attackiert wurde, stellte ein Busfahrer der Linie M46 am Donnerstagnachmittag den Motor ab und ließ ratlose Passagiere in seinem Fahrzeug zurück.
Auf der U-Bahnlinie 7 musste am Dienstagmorgen zwischen Grenzallee und Herrmannplatz für rund 15 Minuten Ersatzverkehr eingesetzt werden. Inzwischen verkehren die Züge wieder normal.

Letzte Reserve: Auch Busse für Stadtrundfahrten übernehmen den Ersatzverkehr entlang der U-Bahnlinie 9. Die Doppeldecker müssen ran, weil allerorten reguläre Busse gebraucht werden.
Jetzt sollen Busse an Stelle der S-Bahn fahren. Doch weder Freifahrten als Entschädigung noch ein Ersatzverkehr mit ein paar Bussen reicht aus. Die Berliner wollen, dass die S-Bahn endlich wieder fährt.

Der Winter macht Berlinern und Touristen das Leben schwer. Silvester gibt es keinen Zusatzverkehr. Auch Angebot im Berufsverkehr nach Ferienende bleibt ungewiss. Fahrplan weiter ausgedünnt, BVG kann kaum aushelfen.
Die Klagen des Berliner Landesrechnungshofes über Verschwendung und fehlende Transparenz in Landesregierung und Verwaltung haben offenbar Erfolg gehabt. In Ergebnisbericht für 2010 führen die Kontrolleure auf, welche Konsequenzen aus früheren Prüfberichten gezogen wurden.

Die BVG will nach Fahrzeugbränden Löschanlagen am Motor einbauen lassen. Fahrten nach Plan soll es erst wieder im Frühjahr geben.
In Berlin soll es erst am Nachmittag wieder schneien. Am Wochenende wird es dann klirrend kalt. Die BSR ist im Dauereinsatz und verspricht "räumen, räumen, räumen".
Maris Hubschmid hatte sich kurzzeitig mit der S-Bahn versöhnt

Kein Spaß zur Adventszeit: Mit weniger Bussen ist die BVG derzeit in Berlin unterwegs und reagiert so auf den Fahrzeugmangel. Auch die S-Bahn-Züge fährt weiter mit weniger Wagen.

Keine Verspätung: Die Erhöhung der Fahrpreise im Berliner Nahverkehr kommt wie geplant zum 1. Januar. Senat und Verkehrsbetriebe lehnen einen Aufschub ab. Die S-Bahn ist derzeit mit 395 Viertelzügen im Einsatz.
Bei den anstehenden Tarif-Verhandlungen für BVG- Beschäftigte sowie Lehrer fordern die Gewerkschaften, ältere Arbeitnehmer besser vor Stress und Überarbeitung zu schützen. Die GEW zieht sogar einen Lehrerstreik in Erwägung.
Das passt nicht zusammen. Tag für Tag in der Kälte zu warten, ob vielleicht eine S-Bahn oder ein Bus der BVG kommt und dafür auch noch höhere Preise zu zahlen. Doch so kommt es.
Die S-Bahn scheint sich nach dem ersten Wetterschock zu erholen. Jetzt kommt der nächste Schnee. Die BVG verzeichnet ein Plus bei den Passagierzahlen. Und welche Erfahrungen machen Sie, liebe Leser, zurzeit im Berliner Nahverkehr?
Kaputte Wagen, Winterprobleme, Unpünktlichkeit: Am Montag will die BVG den Bus untersuchen, der am Samstagabend in Brand geriet.
Ein Bus stand am Samstagabend in der Johannisthaler Chaussee in Flammen. Mitten auf einer Kreuzung bliebt das Fahrzeug stehen und fing an zu brennen. Zum ersten Mal traf es einen Doppeldecker.

Die S-Bahn hat auch am Freitag weiter Probleme. Für Donnerstag, den ersten Wintertag, liegt nun eine desaströse Bilanz vor. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
Bei einem der schrecklichsten Verkehrsunfälle der letzten Jahre ist am Montag in Wedding ein Kind getötet und ein zweites lebensgefährlich verletzt worden.
Das Wartungschaos bei der S-Bahn hat auch positive Folgen: Laut Verkehrssenatorin Junge-Reyer sollen durch die eingesparten Landeszuschüsse Projekte bei Bus, Tram und U-Bahn "angepackt" werden, die sonst in den kommenden Jahren nicht hätten realisiert werden können.
Gefährliches Spiel: Drei Jugendliche sind am Dienstagabend ins Gleisbett der U9 an der Amrumer Straße geklettert und legten Steine auf die Schienen. Weit kamen sie nicht.
Täglich fallen in Berlin Busse und Züge aus – der Nahverkehr steckt in der Krise. Eine Analyse der Probleme.
Während seiner Pause ist ein Busfahrer der BVG ausgeraubt worden. Jugendliche bedrohten ihn mit einem Totschläger und flüchteten mit Münzgeld aus der Wechselgeldanlage.
Bis Ende Oktober hat es 547 Übergriffe auf Beschäftigte der BVG gegeben. Chefin Sigrid Nikutta hat nun den SPD-Parteitag in einem Brief um Hilfe gebeten. Es fehle die Empörung in der Öffentlichkeit, sagte ihre Sprecherin.
Die Linke will den S-Bahn-Betrieb an die BVG übertragen, weil sich Wartungsmängel in einem öffentlichen Betrieb leichter abstellen ließen als bei der Bahn AG – trotz aktueller Probleme.
Ein brisantes Gutachten offenbart Wartungsmängel bei der BVG: 20 von 91 Bussen des Typs "Citaro" dürfen nicht eingesetzt werden - sie könnten in Brand geraten.