Wahlparty der Grünen : Wer ist der Eisbär?

Als die Grünen ihr historisches Ergebnis bejubeln freut sich einer ganz besonders. Auf der Suche nach einem speziellen Partygast.

Annalena Baerbock (links), Hannah Neumann und ein Eisbär.
Annalena Baerbock (links), Hannah Neumann und ein Eisbär.Foto: Kay Nietfeld/dpa

Als bei der Wahlparty der Grünen die ersten Prognosen über die Bildschirme flimmern, freut sich einer ganz besonders: Vorne im Getümmel steht ein Eisbär, der vor Freude auf und ab hüpft. Es ist heiß im Foyer der Heinrich-Böll-Stiftung, so viele Menschen drängen sich hier, Sauna-Feeling. „Erstmal durchatmen, Fenster auf, einen Schluck Wasser trinken!“, ruft Grünen-Chefin Annalena Baerbock, als sie auf die Bühne tritt.

Der Eisbär feiert unbeirrt weiter. Wahrscheinlich fühlt er sich hier gut aufgehoben (zumal in Berlin!), denn um seine Artgenossen machen die Grünen sich schon lange Sorgen: Im Sommer 2017 reiste Anton Hofreiter, Grünen-Fraktionschef und promovierter Biologe, nach Grönland, wo das Polareis wegen der Erderwärmung instabil wird. Dies habe dramatischen Folgen für weltweite Küstenregionen und ihre Bewohner, aber auch für Menschen und Eisbären in Grönland, sagte Hofreiter damals bei seinem Besuch.

Der Bär ist spurlos verschwunden

Als der Jubel der Wahlparty abebbt, verschwindet auch der Eisbär spurlos, vermutlich war das Kostüm dann doch zu warm. Darunter habe jemand aus der Parteizentrale gesteckt, vermuten die einen. Keine Ahnung, wer das gewesen sein könnte, sagen die angesprochenen Mitarbeiter. Der Eisbär selbst bleibt verschwunden, oder besser gesagt: abgetaucht.

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