Interview mit $ick von „Shore, Stein, Papier“ : „Drogen sind geil – das macht sie gefährlich“

25 Jahre Heroin und Kokain: Heute erzählt $ick davon auf der Bühne und im Netz. Ein Gespräch über die Faszination des Rausches und die Verfilmung seines Lebens.

Dennis Citron
$ick ist Autor und Protagonist einer Webserie.
$ick ist Autor und Protagonist einer Webserie.Foto: Benjamin Cierpiol

$ick, Ihre Youtube-Serie „Shore, Stein, Papier“, in der Sie von Ihrer 25-jährigen Drogenkarriere berichten, ist ein großer Erfolg, Sie sind Bestsellerautor und Ihr Bühnenprogramm ist regelmäßig ausverkauft. Mittlerweile sind Sie Familienvater – wollen Sie das Image des Suchtkranken behalten?
Mit dem Wissen, dass ich suchtkrank bin, lebe ich seit 30 Jahren und gehe offen damit um. Wenn du nur vier Stunden schlafen kannst, weil das Verlangen nach Stoff dich weckt, weißt du, dass du abhängig bist. Heute bin ich weg von Heroin und Koks, aber Sucht ist eine Lebensdiagnose.

Filme wie „Trainspotting“ behandeln den Teufelskreis aus Verrohung und Drogenkonsum, vor 40 Jahren schockierte die Geschichte von Christiane F. die Bundesrepublik.
Heroin hat eine ganz eigene Gangart. Ich fand das früher supercool: die eigene Stimmlage, ganz tief aus der Brust heraus. Die Worte sind vernuschelt. Dieser Sound, kratzig und dreckig. Wenn ich hier in der U8 zwei Jungs sehe, weiß ich sofort, ob da Päckchen verkauft werden. Einer holt es aus der Wange. Der andere holt die Hand aus der Tasche. Schein kleingefaltet. Kurz einschlagen und wegdrehen. Ich erkenne auch Zivilbeamte. Selbst wenn sie sich mit Dreck einreiben. Sie wirken gesund. Dicke Backen, gepflegt.

Warum haben Sie Ihre Geschichte öffentlich gemacht?
Ein Bekannter fragte mich, als ich 2012 frisch aus der Entgiftung kam. Zehn Monate wohnte ich am Set, drei Meter neben dem provisorischen Studio stand mein Bett. Alle sagten, ich müsse in Psychotherapie. Aber ich hatte die Kamera, den Produzenten Paul und das Team vom Youtube-Kanal „zqnce“. Es waren 60 Folgen geplant. Am Ende waren es über 400. Zwei Tage und 17 Stunden Videomaterial, in dem ich an einem Tisch sitze und einfach nur erzähle.

$ick

$ICK, 47, ist Protagonist einer Youtube-Serie und Autor. Seinen bürgerlichen Namen möchte er nicht nennen. Bekannt wurde der Wahlberliner vor allem durch die Webserie „Shore, Stein, Papier“, in der er über seine langjährige Suchtkrankheit berichtet. Die Videos wurden millionenfach angeschaut. 2015 erhielt er den „Grimme Online Preis für Außerordentliche Journalistische Leistung“. 2016 erschien seine Autobiografie „Shore, Stein, Papier. Mein Leben zwischen Heroin & Haft“ bei Piper, die es in die „Spiegel“-Bestsellerliste schaffte.

Bestärkt durch die Resonanz auf seine Erzählungen gründete das Team um $ick den Verein „Stigma e.V. - Verein zur Auf- und Erklärung von gesellschaftlicher Stigmatisierung“. Ziel ist es, Vorstellungen über Menschen mit Drogensucht, Kriminalitätshintergrund oder Psychischen Krankheiten zu durchbrechen. Der Verein entwickelte aus $icks Biografie das Konzept „Lernen aus Lebenserfahrungen“, das Grundlage für Aufklärungsarbeit an Schulen ist. Das Gespräch findet im Café „Südblock“ am Kottbusser Tor statt.

Bei zahlreichen Raucherpausen während des Interviews kommt es auch zu Begegnungen mit offensichtlich suchtkranken Menschen. Manchmal grüßt er, manchmal sagt er: „So sah ich auch mal aus.“ In seinem Bühnenprogramm liest er und erklärt szenisch, mit welchen Tricks er im Gefängnis an Drogen kam. Am 12. März präsentiert $ick zum letzten Mal „Shore, Stein, Papier“ im Berliner Columbiatheater.

Wie war es, sich das nachher anzuschauen?
Ich ertrug es nicht. Mein Gesicht, diese ungesunde Optik! Ich schwor mir: In der allerletzten Folge möchte ich gesund aussehen. Wir drehten dreieinhalb Jahre, am Ende sah ich immer noch kacke aus.

Lag das vielleicht auch daran, dass Sie immer noch Drogen konsumierten?
Ich habe nur gekifft und getrunken. Oft war mir kotzübel, aber ich brauchte den Filter. Auch um mich selbst ertragen zu können. Jeder Tag war eine Qual für mich. Und jeden Morgen wäre ich am liebsten rückfällig geworden.

Sie sagen, die Grundlage von Sucht sei immer, dass man vor seinen Emotionen fliehen möchte. Wovor flohen Sie?
Als ich 13 war, sagte mir mein Stiefvater ins Gesicht, dass er meine Mutter zwar liebe, ich aber unerwünscht sei. An meinem 18. Geburtstag haben sie die Schlösser ausgetauscht. Ich feierte mit Pennern in einer öffentlichen Toilette. Ich war obdachlos, fühlte mich extrem ungeliebt und gedemütigt.

Daraus muss nicht automatisch eine Drogensucht entstehen.
Klar, es gibt Menschen, die sich kaputtarbeiten, um vor sich selbst wegzulaufen. Das ist auch eine Sucht. Man kann süchtig nach Masturbation sein. Sich 30 Mal am Tag einen runterholen. Oder du brauchst Schokolade, weil es dein Ding ist, abends überzuckert einzuschlafen. Doch vor jedem Konsum steht der unbewusste Wunsch: Ich will mich besser fühlen.

$ick im Tourbus.
$ick im Tourbus.Foto: Benjamin Cierpiol

Wann kamen Sie an Drogen?
1986. Kreislaufkick beim Rauchen. Alles war schön wattig. Kurz darauf kiffte ich. Das erste Mal Heroin rauchte ich mit 15. Dieser Geschmack nach Lakritz! Dann durchflutet eine warme Welle den ganzen Körper. Alle Sorgen waren schlagartig weg. Ein Notausschalter für Emotionen. Wenn man sich durchprobiert hat, weiß man, welche Gefühle zur Auswahl stehen: Opiate nehmen dich in den Arm. Zehn Stunden nichts denken – geil, alles super. Oder Koks: Ja Mann, ich hab voll Bock, richtig Alarm zu machen heute.

Sie klingen nach wie vor begeistert. In Deutschland sterben weit über 1000 Menschen pro Jahr an Drogen, in Mittel- und Südamerika töten Großdealer Unschuldige.
Drogen sind leider geil. Das macht sie scheißgefährlich. Heute bin ich mit meiner Präventionsarbeit in Schulen und Jugendzentren unterwegs. Dabei wäre es nur die halbe Wahrheit, den Kids zu erzählen, dass Drogen einfach nur schlecht sind.

Sie haben nichts ausgelassen. Welche Substanz hat Ihnen am meisten zugesetzt?
Nichts in meinem Leben hat mich so ferngesteuert wie Kokain. Am Anfang war es ein wilder Ritt durchs weiße Wunderland. „Ich bin erst vier Tage wach, da geht noch was!“ Irgendwann sagt der Kopf: „Hör auf.“ Aber es geht nicht. Ich habe geheult, geballert. Wieder geheult, geballert. Ich wusste, ich sterbe, aber konnte nicht aufhören.

$ick am Kottbusser Tor.
$ick am Kottbusser Tor.Foto: Dennis Citron

Ballern heißt spritzen. Mit 24 fingen Sie damit an.
Ich fand die Typen immer abstoßend, die das tun. Irgendwann ging es nicht mehr anders. Doch wenn man tagelang auf Koks unterwegs ist, kann man nicht mehr spritzen. Man ist zu entkräftet. Manche nutzten dann die Adern am Hoden oder unter der Zunge, die sind größer. Ich brauchte ewig vor dem Spiegel, war ein zerschlissenes Nadelkissen. 48 Kilo, 180 Einstichstellen. Die letzten drei Monate hatte ich immer einen Typen um mich, der den Spitznamen „Doktor“ trug. Er war gut, hat am Hals angesetzt. In der Straßenbahn, im Supermarkt. Rollkragen runter. Rein. Fertig. 1995 wurde ich Gott sei Dank verhaftet. Das hat mir wohl das Leben gerettet. Ich hatte eine Blutlache zwischen meinen Füßen – von den Einstichstellen.

Ein Wendepunkt?
Wenn man 20 Jahre drauf ist, weißt du, zehn Jahre davon sind für den Arsch. Ich habe irgendwann keinen Rausch mehr gehabt, mich hat es vergiftet. Rote Ausschläge, es hat gebrannt wie Feuer, ich musste sofort kotzen. Es war nichts mehr übrig von der Ekstase, die ich mal kennengelernt hatte.

Insgesamt zwölf Mal versuchten Sie es mit Entzug. Warum scheiterte der meist?
Oft habe ich eine Therapie statt Knast akzeptiert. Kaum da, habe ich mich dann direkt wieder verpisst. Ich kam aus der Entgiftung, war zwei Wochen clean, fuhr nach der Entlassung direkt zu meinem Dealer und habe Stoff besorgt. Selbst bei einem süchtigen Kopfmenschen hat der Bauch längst bestimmt, bevor das Hirn sich einschaltet.

Auf welche Weise haben Sie es geschafft?
Das passiert nicht morgens auf dem Weg zum Klo. Man muss dranbleiben. Die körperliche Entgiftung ist leicht. Die emotionale Arbeit ist der schwerste Teil: Halte deine Gefühle aus, irgendwann ändert sich das. Egal wer du bist, du kannst Verantwortung für deinen emotionalen Haushalt übernehmen.

Sie haben es nie mit Psychotherapie versucht?
Ich hatte Freunde. Am Meer in Griechenland schaffte ich es, das erste Mal meine Depressionen zuzulassen. Der gleichmäßige Rhythmus der Wellen hat mir geholfen, mich nicht mehr gegen die Tränen zu wehren. Lass laufen. Ich habe danach sechs Monate täglich geheult. Mein Rat: Scheißegal, wem du deinen Dreck erzählst – mach das Maul auf.

Haben Sie heute noch körperliche Symptome?
Ich hatte jahrelang extreme Rückenschmerzen. Kein Wunder, ich habe 15 Jahre lang nur berauscht rumgesessen oder rumgelegen. Keine Muskulatur mehr. Und meine Arme sind vernarbt. Ich lass keinen an meine Venen. Beim Arzt setze ich die Nadel, kenne meine Adern, weiß, wo man noch reinkommt.

$ick während des Treffens mit dem Tagesspiegel am Kottbusser Tor.
$ick während des Treffens mit dem Tagesspiegel am Kottbusser Tor.Foto: Dennis Citron

Um Ihre Sucht zu finanzieren begingen Sie jahrelang schwere Eigentumsdelikte.
Ich brauchte 300 Mark am Tag für Stoff. Habe Schmuckabteilungen in Kaufhäusern mehrfach ausgeräumt. Manchmal trug ich 40 000 Mark mit mir rum. Natürlich bin ich nicht stolz darauf, aber ich habe heute alles abgesessen und aufgearbeitet.

Haben Sie sich jemals bei Menschen entschuldigt, die Opfer Ihrer Straftaten waren?
Ich habe mich bei meiner Mutter und meiner Tochter entschuldigt, da sie mit ansehen mussten, wie ich meinen Weg ging. Gerne hätte ich mich auch bei allen anderen Menschen entschuldigt, die durch meine Einwirkung, egal ob direkt oder indirekt, Schlechtes erlebt haben. Leider wüsste ich beim besten Willen nicht, wo ich da anfangen sollte. Ich schäme mich für mein Verhalten damals, nur kann ich es jetzt leider nicht mehr ändern.

Insgesamt saßen Sie siebeneinhalb Jahre hinter Gittern.
Ich hatte drei Diagnosen: Depression, Sucht und pathologische Kriminalität. Ich klaute auch, wenn ich nüchtern war. Die Jungs, mit denen ich damals in Hannover unterwegs war, sagten, ich hätte Geckohände – bleibt alles dran kleben. Man nannte mich „Hebelmaestro“, weil ich gut mit dem Brecheisen konnte. Wenn die Scheibe fällt, dann bin ich wie ein Roboter, der sein Programm abfährt. Sollten sie mich kriegen, dann nur mit vollen Taschen. Die Jungs, mit denen ich früher Brüche gemacht habe, sagten: „Alter, du kannst doch nicht drei Mal in einer Nacht da rein!“ Diesen Rausch bekommt man auch nicht mit Substanzen, das ist Adrenalin. Und das ist heute meine Lieblingsdroge. Früher habe ich Scheiben dafür eingeklatscht, heute gehe ich auf die Bühne. Ich habe zehn Jahre gebraucht, um mir abzugewöhnen, einen Laden beim Betreten auf Kameras zu kontrollieren.

$ick im Interview mit dem Tagesspiegel im Café "Südblock".
$ick im Interview mit dem Tagesspiegel im Café "Südblock".Foto: Dennis Citron

Waren Sie bei Straftaten auch berauscht?
Drogen helfen, die Hemmschwelle zu senken. Das konnte auch schiefgehen: Einmal haben wir auf dem Beruhigungsmittel Rohypnol völlig überdosiert einen Süßigkeitenladen klargemacht. Uns dort vollgestopft und sind eingepennt. Die Putzfrau fand uns am nächsten Morgen, die Gesichter mit Schokolade verschmiert.

In Berlin hat sich der Kokainkonsum innerhalb von fünf Jahren verdoppelt. 2018 starben allein in der Hauptstadt 35 Menschen daran. Was läuft falsch?
Zu wenig Geld, zu wenige Räume, zu wenig Personal. Es fehlen Therapieeinrichtungen in Deutschland. Oft muss man monatelang auf einen Platz in einer Klinik warten. Welcher Süchtige hat die Geduld und will dann immer noch clean bleiben?

Ihre Bühnenshows sollen wohl auch einen vorbeugenden Charakter haben.
Ich sage am Anfang immer: „Das ist keine präventive Veranstaltung. Wer sich Tipps für sein Leben erwartet, ist falsch.“ Ich will in erster Linie unterhalten. Trotzdem: Im letzten Jahr saßen da drei Leute, die länger drauf waren als ich. Drei Jahrzehnte an der Nadel. Einem ist die Rotze gelaufen, er hatte riesige Pupillen, nur geröchelt. Doch bis heute sind sie clean. Das sind die Momente, wo ich weiß: Du machst alles richtig.

$ick bei einem Auftritt.
$ick bei einem Auftritt.Foto: Benjamin Cierpiol

Was machen Sie denn richtig?
Süchtige hören von mir etwas, was sie schon Tausende Male von einem Therapeuten gehört haben. Ich bin halt nur nicht der Sozialarbeiter. Ich bin auf Augenhöhe.

Was raten Sie angehenden Sozialarbeitern?
Ihr müsst davon ausgehen, dass ihr einen deprimierenden Job machen werdet. 99 von 100 Jungs lügen euch stumpf an. Aus dem einen, der es schafft, müsst ihr die Kraft ziehen. Ich weiß mittlerweile, wie sich meine Mutter gefühlt hat, als sie über 25 Jahre vor mir stand und mich anschrie, warum ich das mache.

Wenn Sie über den Kotti gehen oder die U8 nehmen und die offene Drogenszene beobachten, geht es Ihnen dann genauso?
Noch vor wenigen Jahren hätte ich selbst nasse Hände bekommen. Heute triggert mich das nicht mehr. Es macht mich traurig. Ich habe es geschafft, sie nicht. Und ja, das Schlimmste ist, ich kann ihnen nicht mal erklären, wie es geht.

Sie sagten mal, Sie seien ein Mensch gewesen, mit dem man nichts zu tun haben wollte…
Auch heute reicht oft noch das Prädikat Junkie. Bei einem Schulbesuch im Rahmen meiner Präventionsarbeit hat mich der Direktor morgens nicht angeschaut, mir nicht die Hand gegeben. Und nach meinem Klassenbesuch lag er mir heulend in den Armen. Ich habe 2015 den Grimme-Preis bekommen. Stand auf der Bühne vor 800 geladenen Gäste. Die so: Krawatte und Anzug, dicke Karren vor der Tür geparkt. Und ich dachte nur: Letztes Jahr hättet ihr alle noch die Bullen gerufen. Mittlerweile fühle ich mich aber angekommen.

Sie bezeichnen sich als clean, konsumieren aber noch immer weiche Drogen, könnten aus Therapiegründen Gras bekommen. Kein Wunsch, komplett aufzuhören?
Ich hole mir kein Rezept, weil ich auch das Gras irgendwann los sein möchte. Die Entkriminalisierung von Cannabis wäre aber ein erster wichtiger Schritt. Cannabis-Vergehen machen 60 Prozent aller Rauschgiftdelikte aus. Wir hätten leere Knäste, weil Kleindealer nicht mehr drin sind, die nur Eigenbedarf finanzieren. Und mit Steuern aus legalem Verkauf könnte der Staat Milliarden einnehmen. Dann hätte man Geld für sinnvolle, präventive Projekte. Wenn alles gut geht, dann will ich die letzten 20 Jahre drogenfrei leben. Mein Traum ist es, an einem schönen Strand im Süden Bullterrier zu züchten. Jetzt habe ich aber erst mal einen Serienvertrag unterschrieben.

Spielen Sie mit? Sie wären alt genug Ihren Vater zu spielen ...
Das geht nicht. Der hat eine völlig andere Optik. Der muss nach alter Schule aussehen. Zwei Meter groß, 140 Kilo schwer, Pornobalken im Gesicht. Und wenn er das Maul aufmacht, wird’s dunkel. Er hat alles über Gewalt geregelt. Sein ganzes Leben.

Sie haben mittlerweile selbst eine Tochter.
Als sie geboren wurde, kam ich zugedröhnt in den Kreißsaal. Ich saß fünf Jahre lang viele Nächte am Bett meiner Tochter und habe geheult. Ich wusste: Wenn ich es nicht hinkriege, wird sie ihr Leben auch verkacken.

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Was passiert, wenn Ihre Tochter Drogen ausprobieren will?
Wenn sie alt genug ist und unbedingt mal kiffen will, besorge ich das Gras und mache vorher den Kühlschrank voll – darum geht es aber nicht. Ich möchte, dass sie emotional stabil ist, immer über Probleme reden kann. Wenn ich pro Abend auf der Bühne auch nur ein Elternteil dazu bewege, mit den Kindern über Gefühle zu reden, dann war es das wert.