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Ein ICE-Zug fährt aus dem Berliner Hauptbahnhof.

© dpa/Bernd von Jutrczenka

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Wintereinbruch in Deutschland: Deutsche Bahn stellt Fernverkehr in Norddeutschland ein

Mehrere Autobahnen in Hessen durch festgefahrene Lkw gesperrt + Probleme auch in NRW + Flugverkehr läuft weitgehend normal + DWD erwartet Sonntag „Wintertag aus dem Bilderbuch“ + Der Newsblog.

Stand:

Viel Schnee, starker Wind und Glatteis: Für Freitag ist gefährliches Winterwetter angekündigt. Es gab bereits Unfälle auf den Straßen. Alle wichtigen Meldungen hier.

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Sven Lemkemeyer

Deutsche Bahn stellt Fernverkehr im Norden ein

Das Sturmtief hat nun massive Auswirkungen für Bahnreisende. die DB teilt mit: "Der gesamte Schienenverkehr im Großraum Hannover ist bis mindestens heute Mittag eingestellt. Damit ist eines unserer wichtigsten Drehkreuze betroffen und der Fernverkehr im Norden Deutschlands nicht mehr möglich."

Betroffen seien auch die Verbindungen zwischen Berlin und NRW sowie Berlin und Hamburg. Dies sei notwendig, um Fahrgäste, Mitarbeitende und Fahrzeuge zu schützen. Die Züge würden an geeigneten Bahnhöfen zurückgehalten. Die DB versorge ihre Fahrgäste vor Ort und habe zusätzliche Mitarbeitende im Einsatz. "In Hannover stellt die DB Aufenthaltszüge bereit."
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Sven Lemkemeyer

Flugverkehr läuft weitgehend normal

Das Winterwetter hat zunächst keine größeren Auswirkungen auf den Betrieb am Frankfurter Flughafen. Am Morgen gab es keine Einschränkungen bei Starts und Landungen, teilte Fraport mit. Am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) läuft der Flugverkehr trotz des angekündigten Schneefalls ebenfalls. „Wir haben kompletten Normalbetrieb“, sagte ein Sprecher des Flughafens am Morgen.
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Sven Lemkemeyer

DWD erwartet Sonntag „Wintertag wie aus dem Bilderbuch“

Sturmtief „Elli“ löst sich am Wochenende langsam auf. Am Samstag schneit es – diesmal eher im Süden als im Norden. Am Sonntag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) „einen Wintertag wie aus dem Bilderbuch“. Aber am Montag droht schon neuer Ärger. 

„Am Samstag verlagern sich die Schneefälle in die Südhälfte“, sagt DWD-Meteorologe Marcel Schmid. Vor allem in den Staulagen der Mittelgebirge und im Allgäu schneit es teils heftig, mehr als 30 Zentimeter Neuschnee sind drin. Auch in tieferen Lagen können zehn Zentimeter zusammenkommen. 

„Im Norden und Osten kehrt, abgesehen von vereinzelten Schneeschauern, Ruhe ein“, so der Meteorologe. Positive Temperaturen werden nur noch südlich des Mains gemessen, aber auch dort fallen die Temperaturen im Tagesverlauf in den Frostbereich. „In der Nacht wird es knackig kalt.“ Wo Schnee liegt, rechnet der DWD mit minus zehn Grad.

„Der Sonntag ist dann oftmals ein Wintertag wie aus dem Bilderbuch“, sagt der Meteorologe. „Bei zeitweiligem Sonnenschein lohnt sich ein Winterspaziergang durch die frisch verschneite Landschaft.“ Allerdings sollte man sich warm anziehen, denn verbreitet herrscht weiter Dauerfrost. 

„Zum Start in die neue Woche droht dann aus Westen neues Ungemach in Form von gefrierendem Regen“, sagt der DWD voraus. „Im Anschluss deutet sich dann eine Milderung an, wobei abgewartet werden muss, wie weit diese nach Nordosten vorankommt.“ (dpa)

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Sven Lemkemeyer
Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos sind in Niederbayern zwei Menschen ums Leben gekommen.
Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos sind in Niederbayern zwei Menschen ums Leben gekommen.   Bild: dpa/Jason Tschepljakow

Zwei Tote bei Frontalzusammenstoß in Bayern

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos sind in Niederbayern zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie ein Polizeisprecher sagte, war eines der Autos auf einer Staatsstraße bei Reisbach ins Schleudern geraten – vermutlich wegen des Winterwetters. Das Fahrzeug geriet daraufhin auf die Gegenfahrbahn. Es kam zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Auto.
Ein Fahrer und sein Beifahrer erlitten tödliche Verletzungen, der Fahrer des anderen Wagens wurde laut Polizei schwer verletzt. Die Straße war bis in den Morgen gesperrt, die Einsatzkräfte waren vor Ort, wie die Polizei erklärte. Zunächst gab es keine weiteren Informationen zu dem Unfall im Landkreis Dingolfing-Landau. (dpa)
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Sven Lemkemeyer

Starker Wind macht Wintersport im Harz nicht überall möglich

Im Harz gibt es eine Menge Neuschnee. Doch nicht überall können ihn Wintersportlerinnen und -sportler nutzen, berichtet der NDR. Denn einige Skigebiete haben geschlossen. So läuft wegen des starken Windes auf dem Wurmberg kein einziger Lift, wie die Betreiber mitteilten. Auch am Sonnenberg in Sankt Andreasberg sowie am Rodellift in Torfhaus werde der Betrieb eingestellt, hieß es demnach.
Aktuellen Informationen zufolge sollen aber die Lifte am Matthias-Schmidt-Berg in Sankt Andreasberg und am Bocksberg in Hahnenklee in Betrieb sein. Auch der Schlepplift in Braunlage soll öffnen. Ein Großteil der Langlaufloipen im Harz ist ebenfalls gespurt und geöffnet. Wintersportler sollten allerdings auf herabfallende Äste und umknickende Bäume achten, warnte die Polizei.
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Sven Lemkemeyer
Der Verkehr staut sich auf der A7 auf Höhe Bad Hersfeld. 
Der Verkehr staut sich auf der A7 auf Höhe Bad Hersfeld.    Bild: dpa/Osthessen News/Rene Kunze

Mehrere Autobahnen in Hessen durch festgefahrene Lastwagen blockiert

Die winterlichen Straßenverhältnisse sorgen für erhebliche Behinderungen auf den Autobahnen in Osthessen. In der Region sind laut Polizeipräsidium drei Autobahnen in beide Richtungen blockiert: die A7, die A4 und die A5. Grund sind nach Angaben eines Sprechers festgefahrene und querstehende Lastwagen.

Die A4 ist zwischen Kirchheimer Dreieck und Friedewald (Kreis Hersfeld-Rotenburg) blockiert, die A5 vom Hattenbacher Dreieck bis Alsfeld Ost (Vogelsbergkreis), die A7 zwischen Homberg und Bad Hersfeld. 

„Das Problem ist der Schwerlastverkehr“, sagte der Sprecher. Lkw-Fahrer werden aufgefordert, die Autobahnen zu verlassen und Rastplätze anzufahren. Räumfahrzeuge und das Technische Hilfswerk sind im Einsatz. (dpa)

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Sven Lemkemeyer

380.000 Haushalte in Frankreich nach Sturm „Goretti“ ohne Strom

In Frankreich sind rund 380.000 Haushalte ohne Strom, nachdem Sturm „Goretti“ in der Nacht mit Geschwindigkeiten von örtlich bis zu 200 Kilometern pro Stunde über den Nordwesten des Landes gezogen ist. Trotz vieler umgestürzter Bäume und Behinderungen wurden nach vorläufiger Bilanz des Innenministeriums lediglich sechs Menschen leicht verletzt, wie Medien berichteten. In der Bretagne brachen in der Nacht 10 bis 13 Meter hohe Wellen über einige Küstenabschnitte herein.

In Nordfrankreich sollten am Freitag bis auf wenige Ausnahmen keine Züge fahren. In der Normandie und der Bretagne sollte der Bahnverkehr am Nachmittag wieder anlaufen. Behinderungen gab es auch im Großraum Paris sowie im Elsass und in Lothringen.

In den Departements Manche und Seine-Maritime bleiben die Schulen geschlossen. Die Behörden hatten eindringlich vor den Gefahren des Sturms gewarnt und die Menschen aufgerufen, sich möglichst in ihren Wohnungen aufzuhalten. Inzwischen ist der Sturm wieder abgeflaut. (dpa) 

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Sven Lemkemeyer

Sperrungen auf der A1 und A2 in NRW


Ab 9 Uhr wird die A1 zwischen Nettersheim und Wißkirchen in Richtung Euskirchen bis zum Nachmittag gesperrt, allerdings nicht wegen des Wetters. Laut WDR-Verkehrsstudio wird dort für etwa sechs Stunden ein Lkw geborgen. Es handelt sich um einen Getränkelaster, an dem ein Reifen geplatzt ist. Kurz hinter Hannover ist aktuell die A2 Richtung Dortmund gesperrt. Da steht offenbar ein Lkw quer und hat Feuer gefangen.
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Sven Lemkemeyer
Ein ICE-Zug verlässt am Donnerstag den Berliner Hauptbahnhof. 
Ein ICE-Zug verlässt am Donnerstag den Berliner Hauptbahnhof.    Bild: dpa/Bernd von Jutrczenka 

Deutsche Bahn erwartet Entspannung am Samstag

Die Deutsche Bahn rechnet nach den aktuellen Unwettern durch Sturmtief „Elli“ ab Samstag mit einer Entspannung im Zugverkehr. Eine generelle Reisewarnung gebe es derzeit nicht, sagte Bahnsprecher Achim Stauß im „ZDF-Morgenmagazin“. Sicherheit habe für die Bahn weiterhin oberste Priorität. „Wir wollen natürlich auch nicht in unsicheren Situationen Züge auf die Strecke schicken, die dann vielleicht das Ziel nicht erreichen oder nicht wieder zurückfahren können“, sagte der Bahnsprecher. Da sei es besser, den Zug am Bahnhof zurückzuhalten.

Bis dahin komme es vor allem auf Strecken in Richtung Norden weiter zu Einschränkungen, unter anderem an die Nordsee sowie nach Kiel, Rostock und Rügen. Als Vorsichtsmaßnahme habe die Bahn dort bereits rund die Hälfte der Züge aus dem Verkehr genommen, um nach Abklingen der Wetterlage schneller wieder einen stabilen Betrieb aufnehmen zu können. Fahrgäste würden darüber rechtzeitig über die Auskunftssysteme informiert.

Probleme in den Zügen selbst, zum Beispiel bei Heizung, Toiletten oder Bordgastronomie, erwartet die Bahn nach eigenen Angaben eher weniger. Die Fahrzeuge würden vorgeheizt, auch Werkstätten seien entsprechend vorbereitet, sagte Stauß. Schwierig könne es erst dann werden, wenn es durch Eisbildung an Oberleitungen zu Stromausfällen komme. Sicherheit habe in solchen Fällen Vorrang, weshalb Züge teils vorsorglich gar nicht erst auf die Strecke geschickt würden.

Die Bahn senkte aufgrund der Wetterlage auch die Höchstgeschwindigkeit auf mehreren ICE-Schnelltrassen, darunter zwischen Frankfurt am Main und Köln sowie Berlin und Wolfsburg. „Dadurch kann es zu Verspätungen und Anschlussverlusten kommen“, erklärte der Konzern am Freitag. Reisende sollten prüfen, ob sie ihre Fahrten gegebenenfalls verschieben könnten. (dpa, AFP)

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Sven Lemkemeyer

Lagezentren beschreiben Lage auf Straßen als insgesamt ruhig

Die Lagezentren in den Bundesländern sprechen in den frühen Morgenstunden insgesamt von einem bis dahin ruhigen Verlauf auf den Straßen mit eher kleinen Unfällen. Mancherorts wurde für Freitag vorsichtshalber der Busverkehr eingestellt oder schon vor Einschränkungen gewarnt. (dpa)
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Sven Lemkemeyer

Wie viel Schnee wird es nun? Das sagt der Deutsche Wetterdienst

Winter-Sturmtief „Elli“ ist angekommen – und so viel soll es laut neuester Prognose schneien: Den meisten Schnee erwartet der Deutsche Wetterdienst für die sogenannten Staulagen der Mittelgebirge. An den Seiten der Berge, die dem Wind zugewandt sind, können 20 Zentimeter Neuschnee fallen, wie die Meteorologen in Offenbach am Morgen prognostizierten. 

Ansonsten fallen laut Vorhersage bis zum frühen Nachmittag zwischen 5 und 10 Zentimeter, „regional um die 15 Zentimeter in einem Streifen von Ostbayern über die Mitte und die Norddeutsche Tiefebene bis zum Emsland“. Und: „Ein Großteil des Schnees fällt dabei innerhalb von drei bis 6 Stunden – gebietsweise Unwetter!“, heißt es im Wetterbericht von 5.00 Uhr. Am Nachmittag und Abend sollen die Schneefälle dann allmählich nachlassen, dann werden nur noch wenige Zentimeter Neuschnee erwartet.

Doch weil es in einem Streifen vom Nordwesten über den Norden bis in den Osten Deutschlands stürmt, kann es regional zu unwetterartigen Schneeverwehungen kommen – erst in der Nacht auf Samstag soll der Sturm langsam nachlassen. (dpa)

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Maria Kotsev
Author Maria Kotsev

Etwa zwei Dutzend Lastwagen stecken auf der A7 fest

Etwa zwei Dutzend Lastwagen haben sich auf der schneebedeckten Autobahn 7 im Landkreis Bad Kissingen in Bayern festgefahren. Wie ein Polizeisprecher sagte, rückte in der Nacht zum Freitag unter anderem das Technische Hilfswerk (THW) aus. Mit der Hilfe vom THW wurden die Lastkraftwagen angezogen - bis sie von selbst aus weiterfahren konnten.

Grund für den Einsatz bei Oberthulba sei Neuschnee gewesen, hieß es. Die Autobahnmeisterei sei gekommen und habe den Schnee geräumt. Dafür sei die A7 zeitweise gesperrt worden. Zum morgendlichen Berufsverkehr war die Fahrbahn wieder freigegeben worden. (dpa)

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Viktoria Bräuner
Author Viktoria Bräuner
DLRG warnt vor zu dünnen Eisflächen
Trotz der Kälte warnt die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) vor erheblichen Risiken beim Betreten von gefrorenen Seen und anderen Gewässern. „Der Einbruch ins Eis ist schnell direkt lebensbedrohlich. Ob eine Eisfläche trägt, ist nur schwer zu erkennen“, sagte DRLG-Sprecher Christopher Dolz der „Rheinischen Post“ vom Freitag.

Auch eine längere Frostperiode führe nicht zwangsläufig zu durchgehend ausreichend starken Eisflächen, fuhr Dolz fort. „Kinder gehören zu den besonders gefährdeten Personen. Sie können die möglichen Gefahren oft gar nicht einschätzen.“ Eltern sollten daher mit ihnen über die Gefahren sprechen und sie an Gewässern durchgehend beaufsichtigen.

Die DLRG rate, sich nur auf das Eis zu wagen, wenn die Fläche dafür auch freigegeben worden sei. „Auf stehenden Gewässern sollte das Eis mindestens 15, auf fließenden gar 20 Zentimeter stark sein“, sagte Dolz. (AFP)
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Viktoria Bräuner
Author Viktoria Bräuner
Parks und Schlösser in Brandenburg und Berlin schließen
Die Parkanlagen und Schlösser der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg bleiben am Freitag vorsorglich geschlossen. Grund sei Sturmtief „Elli“ und die damit einhergehende Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes, wie die Stiftung am Abend mitteilte. Die vorhergesagte Schneelast erhöht demnach die Gefahr von Astbruch. Auch Einschränkungen auf den Wegen und Straßen seien wahrscheinlich.

Auch in den kommenden Tagen könne es je nach Wetterlage zu weiteren Schließungen oder Absperrungen kommen. Die Stiftung bat Besucherinnen und Besucher um Verständnis. (dpa)
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Julia Weiss
Author Julia Weiss

Auto versinkt in eisigem Wasser 

Eine Rutschpartie mit Vaters Auto auf schneeglatter Straße endete in Bayern für einen 18-Jährigen und seinen Freund in eisigem Wasser. Er hatte mit dem Wagen auf eine Brücke einbiegen wollen, wie die Polizei mitteilte. Doch auf der glatten Fahrbahn verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, das geradeaus zwischen der Brücke und einem Baum den Abhang hinunter schoss und im eisigen Wasser der Günz landete.

Das Fahrzeug habe sofort zu sinken begonnen, erläuterten die Beamten. Doch der ebenfalls 18-jährige Beifahrer reagierte schnell: Er konnte noch rechtzeitig die Beifahrertüre öffnen, so dass die beiden das sinkende Auto verlassen konnten. Sie schwammen an das wenige Meter entfernte Flussufer und konnten sich zwar unterkühlt, ansonsten aber unverletzt in Sicherheit bringen.

Der Wagen sank den Angaben nach jedoch komplett auf den Grund des etwa vier Meter tiefen Gewässers im schwäbischen Ichenhausen bei Günzburg. An der Bergung waren demnach neben Feuerwehrleuten auch Helfer des DLRG beteiligt. Wegen des schwierigen Geländes hätten speziell ausgebildete Taucher helfen müssen. An dem Wagen entstand nach ersten Schätzungen ein wirtschaftlicher Totalschaden. (dpa)

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Daniel Krause
Author Daniel Krause

Warnung vor Sturmflut an der Ostseeküste

An der Ostseeküste kann es am Freitagabend zu Sturmfluten kommen, warnt das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). In der Kieler Bucht und in der Lübecker Bucht werden demnach Wasserstände bis 1,10 Meter über Normalhöhennull erwartet. In der Flensburger Förde werde mit Wasserständen bis 1,25 Meter über Normalhöhennull gerechnet. 

Einige Städte bereiten sich bereits auf die erwartete Sturmflut vor: So rief die Stadt Wismar Fahrzeughalter dazu auf, ihre Autos aus den hochwassergefährdeten Gebieten zu entfernen, berichtet der NDR. Die Feuerwehr in Flensburg gibt dem Bericht zufolge Sandsäcke an die Bevölkerung aus. (Tsp)
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Sandra Lumetsberger

In Niedersachsen und Schleswig-Holstein bleiben die Schulen ebenfalls zu

Wegen des Winterwetters bleiben die Schulen in ganz Niedersachsen am Freitag für den regulären Schulbetrieb geschlossen. Während es an einigen Schulen Distanzunterricht geben soll, fällt der Unterricht an anderen aus, wie aus einer Übersicht der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen und Mitteilungen der Landkreise und Städte hervorgeht. 

Auch in Schleswig-Holstein bleiben am Freitag zahlreiche allgemein- und berufsbildende Schulen geschlossen. Betroffen sind die Kreise Dithmarschen, Herzogtum Lauenburg, Nordfriesland, Pinneberg, Rendsburg‑Eckernförde, Schleswig‑Flensburg, Segeberg, Steinburg und Stormarn, wie das Bildungsministerium mitteilte.

Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 wird an den betroffenen Schulen eine Notbetreuung angeboten. Die Kinder können dabei auf bereits ausgegebene Aufgaben zurückgreifen; zusätzliches Material kann über die Lernmanagementsysteme der Schulen bereitgestellt werden. (dpa)

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Sandra Lumetsberger

Verkehrsminister Schnieder warnt vor gefährlicher Wetterlage: „Wer nicht muss, sollte zu Hause bleiben“

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) ruft laut „Welt.de“ wegen angekündigter „enormer Schneemengen“ und möglichem Glatteis zu großer Vorsicht auf. Wer nicht unbedingt unterwegs sein müsse, solle zu Hause bleiben. Panik sei jedoch nicht angebracht.

Im Gespräch mit WELT TV betonte Schnieder, Sicherheit habe Vorrang und Wetterlagen seien nur begrenzt vorhersehbar. Die Lage könne in einigen Regionen „wirklich sehr gefährlich“ werden, weshalb man sie ernst nehmen solle – ohne überzogene Reaktionen.

Nach seinen Angaben seien alle Verkehrsträger vorbereitet. Rund 6000 Straßenwärter und 14.000 Beschäftigte der Bahn arbeiteten daran, Straßen, Bahnhöfe, Bahnsteige und Weichen funktionsfähig zu halten. Trotzdem sei man nicht vor allen Wetterextremen geschützt, so Schnieder. (lum)

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