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Thema

Thüringen

Der Opel-Mutterkonzern General Motors will auch die Standorte in Rüsselsheim und Eisenach erhalten. Das erklärte GM-Europa-Chef Nick Reilly. Inzwischen hat General Motors den Wegfall von bis zu 5400 Opel-Jobs in Deutschland bestätigt. Der Betriebsrat kündigt Widerstand an.

Von Henrik Mortsiefer
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Die NPD steuert auf die nächste Zerreißprobe zu. Angesichts zahlreicher Krisensymptome hat Parteichef Udo Voigt jetzt für Januar die Einberufung einer Strategiekommission angekündigt und zugegeben, dass die NPD stagniert - aus der Partei kommt harte Kritik.

Von Frank Jansen

Über Süd- und Mitteldeutschland ist am späten Montagabend und in der Nacht ein Sturm hinweggefegt. Betroffen waren vor allen die höheren Lagen über 800 Meter in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen.

Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) hat am Donnerstag mit ihrer ersten Regierungserklärung im Landtag mehr den Stil als die Inhalte der neuen Koalition von CDU und SPD bestimmt.

Von Eike Kellermann
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Zu DDR-Zeiten galt Oberhof als „sozialistisches St. Moritz“. Nun will der thüringische Ort seine Traditionen wiederbeleben.

Von Uli Schulte Döinghaus

Machtkampf um die Zukunft von Opel: Während die deutschen Opel-Beschäftigten an allen vier Standorten gegen befürchtete Einschnitte protestieren, gibt sich die alte und neue Mutter General Motors betont selbstbewusst – und droht mit Insolvenz. In Berlin soll es nach Tagesspiegel-Informationen noch heute Abend einen Opel-Gipfel geben.

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Alles haben sie versucht: Nächtelang debattiert, sich beschimpfen lassen, Milliarden aus dem Hut gezaubert. Es hat nichts geholfen. Der Opel-Deal ist geplatzt. Die Geschichte einer großen Vergeblichkeit.

Ihre holprige Wahl zur Ministerpräsidentin habe bei der Aufstellung des Kabinetts eine Rolle gespielt, gibt Christine Lieberknecht zu. Aber nicht die Abweichler, die bisher niemand kennt, hatte die 51-jährige Ministerpräsidentin dabei im Hinterkopf. Sondern vielmehr den Eindruck, den die schwarz-rote Ministerriege außerhalb Thüringens macht.

Von Eike Kellermann
Werratalkaserne

Schwerer Unfall in Thüringen: In der Werratalkaserne im Bad Salzungen ist ein Bundeswehrangehöriger am Montagmorgen mit seinem Privatwagen in eine Kameradengruppe gerast. Es gibt zahlreiche Verletzte.

Ein Höhlenforscher wird von herabstürzenden Gesteinsbrocken in der Schauhöhle im Westerwald eingeschlossen. Stundenlang liegt er eingeklemmt im Fels. 100 Retter kämpfen um das Leben des Forschers.

Erst im dritten Wahlgang ging für Christine Lieberknecht in Thüringen alles glatt. Welche Folgen hat das?

Von Matthias Schlegel
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Die SPD packt ein. 76 ihrer Abgeordneten haben ihre Sitze verloren. Das heißt aber auch, dass für ihre 200 Mitarbeiter das Leben plötzlich auf den Kopf gestellt ist. Gestern waren sie noch unentbehrliche Mehrfachqualifizierte. Heute müssen sie gehen – und meistens zum Arbeitsamt. Dort stellt sich dann die Frage: Was soll man bloß mit einem Abgeordnetenmitarbeiter anfangen?

Von Stephan Haselberger
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Der Bundestag ist zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen – und fühlt sich für viele noch ganz neu an. Erste Szenen eines neuen Parlamentes, dessen Kräfteverteilung formal zwar in Regierungs- und Oppositionsfraktionen geordnet ist.

Von Antje Sirleschtov

Spätestens beim Applaus für Albrecht Schröter war klar, wie der Landesparteitag der SPD entscheiden würde. Schröter, Oberbürgermeister in Jena, stärkte Parteichef Christoph Matschie den Rücken für dessen umstrittenen Kurs eines Bündnisses mit der CDU.

Von Eike Kellermann

Acht Wochen nach der Landtagswahl in Thüringen haben CDU und SPD den Weg für eine gemeinsame Koalition frei gemacht. Auf getrennten Parteitagen stimmten die Delegierten beider Parteien am Sonntag in Erfurt für den Koalitionsvertrag.

Von Eike Kellermann

Die Koalition von CDU und SPD in Thüringen steht – noch immer auf wackligen Füßen. Und das nicht allein wegen des in seiner Partei von vielen so angefeindeten Landeschefs Christoph Matschie, der der SPD das Hoffnungsprojekt Rot-Rot-Grün vermieste.

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Die Befürworter von Rot-Rot-Grün sind bei der Basisversammlung in Erfurt in der Mehrheit.´Eine Spaltung der Thüringer Sozialdemokraten drohe nach der Ansicht von Parteichef Christoph Matschie allerdings nicht.

Von Eike Kellermann
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