
Thüringens Linken-Fraktionschef Ramelow will nicht Opposition spielen – das verunsichert die Genossen.

Thüringens Linken-Fraktionschef Ramelow will nicht Opposition spielen – das verunsichert die Genossen.

GM hat Details seines Sanierungsplans für die Opel-Tochter bekannt gegeben. Wie sehen diese aus?
Der Opel-Mutterkonzern General Motors will auch die Standorte in Rüsselsheim und Eisenach erhalten. Das erklärte GM-Europa-Chef Nick Reilly. Inzwischen hat General Motors den Wegfall von bis zu 5400 Opel-Jobs in Deutschland bestätigt. Der Betriebsrat kündigt Widerstand an.

Die NPD steuert auf die nächste Zerreißprobe zu. Angesichts zahlreicher Krisensymptome hat Parteichef Udo Voigt jetzt für Januar die Einberufung einer Strategiekommission angekündigt und zugegeben, dass die NPD stagniert - aus der Partei kommt harte Kritik.
Über Süd- und Mitteldeutschland ist am späten Montagabend und in der Nacht ein Sturm hinweggefegt. Betroffen waren vor allen die höheren Lagen über 800 Meter in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen.
Nun sind die Folgen der Wahlen vom 27. September fürs Erste aufgearbeitet.
Rückblick auf den Superwahltag 27. September: Spannender waren dieses Mal die Landtagswahlen

Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig über die Zukunft der Opel-Werke und das heutige Treffen auf EU-Ebene in Brüssel.
Die Linkspartei will über die Lafontaine-Nachfolge nicht reden – doch sie scheitert mit diesem Vorsatz.
Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) hat am Donnerstag mit ihrer ersten Regierungserklärung im Landtag mehr den Stil als die Inhalte der neuen Koalition von CDU und SPD bestimmt.
Tausende lassen sich jetzt impfen – wenn sie danach erkranken, muss kein Zusammenhang bestehen. Wie schlimm sind die Nebenwirkungen?
Ich hatte damals ein Geschäft, dort war ich, als ich es erfuhr. Ich habe Fernsehen geschaut.

Zu DDR-Zeiten galt Oberhof als „sozialistisches St. Moritz“. Nun will der thüringische Ort seine Traditionen wiederbeleben.

MDR-Intendant Udo Reiter spricht mit dem Tagesspiegel über das DDR-Erbe, Ostfernsehen und Psychologie.
Die Opel-Treuhand verliert ihr unbequemstes Mitglied: Dirk Pfeil. Der FDP-Politiker und Vertreter der Bundesländer mit Opel-Standorten muss das Gremium verlassen.
Machtkampf um die Zukunft von Opel: Während die deutschen Opel-Beschäftigten an allen vier Standorten gegen befürchtete Einschnitte protestieren, gibt sich die alte und neue Mutter General Motors betont selbstbewusst – und droht mit Insolvenz. In Berlin soll es nach Tagesspiegel-Informationen noch heute Abend einen Opel-Gipfel geben.

Alles haben sie versucht: Nächtelang debattiert, sich beschimpfen lassen, Milliarden aus dem Hut gezaubert. Es hat nichts geholfen. Der Opel-Deal ist geplatzt. Die Geschichte einer großen Vergeblichkeit.
Ihre holprige Wahl zur Ministerpräsidentin habe bei der Aufstellung des Kabinetts eine Rolle gespielt, gibt Christine Lieberknecht zu. Aber nicht die Abweichler, die bisher niemand kennt, hatte die 51-jährige Ministerpräsidentin dabei im Hinterkopf. Sondern vielmehr den Eindruck, den die schwarz-rote Ministerriege außerhalb Thüringens macht.

Schwerer Unfall in Thüringen: In der Werratalkaserne im Bad Salzungen ist ein Bundeswehrangehöriger am Montagmorgen mit seinem Privatwagen in eine Kameradengruppe gerast. Es gibt zahlreiche Verletzte.
Ein Höhlenforscher wird von herabstürzenden Gesteinsbrocken in der Schauhöhle im Westerwald eingeschlossen. Stundenlang liegt er eingeklemmt im Fels. 100 Retter kämpfen um das Leben des Forschers.

Im dritten Anlauf ist die CDU-Politikerin Christine Lieberknecht zur Ministerpräsidentin in Thüringen gewählt worden. In den ersten beiden Wahlgängen hatte ihre Mehrheit nicht ausgereicht. Bei Schwarz-Rot gab es vier Abweichler.
Erst im dritten Wahlgang ging für Christine Lieberknecht in Thüringen alles glatt. Welche Folgen hat das?

Matthias Schlegel zu Thüringens neuer Ministerpräsidentin

Die SPD packt ein. 76 ihrer Abgeordneten haben ihre Sitze verloren. Das heißt aber auch, dass für ihre 200 Mitarbeiter das Leben plötzlich auf den Kopf gestellt ist. Gestern waren sie noch unentbehrliche Mehrfachqualifizierte. Heute müssen sie gehen – und meistens zum Arbeitsamt. Dort stellt sich dann die Frage: Was soll man bloß mit einem Abgeordnetenmitarbeiter anfangen?

Der Bundestag ist zu seiner ersten Sitzung zusammengekommen – und fühlt sich für viele noch ganz neu an. Erste Szenen eines neuen Parlamentes, dessen Kräfteverteilung formal zwar in Regierungs- und Oppositionsfraktionen geordnet ist.
Spätestens beim Applaus für Albrecht Schröter war klar, wie der Landesparteitag der SPD entscheiden würde. Schröter, Oberbürgermeister in Jena, stärkte Parteichef Christoph Matschie den Rücken für dessen umstrittenen Kurs eines Bündnisses mit der CDU.

Die CDU segnet die Koalitionsvereinbarung ab – doch das bedeutet nicht das Ende der Diskussion.
Acht Wochen nach der Landtagswahl in Thüringen haben CDU und SPD den Weg für eine gemeinsame Koalition frei gemacht. Auf getrennten Parteitagen stimmten die Delegierten beider Parteien am Sonntag in Erfurt für den Koalitionsvertrag.
Linken-Politiker Bodo Ramelow über den Umgang mit DDR-Geschichte, den Weg seiner Partei in die Regierung – und die Kirche als Bündnispartner

Christine Lieberknecht soll Ministerpräsidentin in Thüringen werden – und irritiert im Vorfeld mit freimütigen Bekenntnissen.
CDU und SPD in Thüringen wollen Bildung, Wirtschaft und Umwelt zu Schwerpunkten ihrer Regierung machen.
Mit 18,5 Prozent setzt die Thüringer SPD viele ihrer Ziele durch – die CDU ist froh, dass sie mitregieren und sich neu formieren kann.
Die Koalition von CDU und SPD in Thüringen steht – noch immer auf wackligen Füßen. Und das nicht allein wegen des in seiner Partei von vielen so angefeindeten Landeschefs Christoph Matschie, der der SPD das Hoffnungsprojekt Rot-Rot-Grün vermieste.
Koalitionsvertrag von CDU und SPD ist fertig. Nach zweiwöchigen Verhandlungen werden am Dienstag die Parteigremien und die Fraktionen in Kenntnis gesetzt.
Die CDU ist der SPD weit entgegengekommen: Nun muss sie selbst um ihre innerparteiliche Reputation bangen

Die Verhandlungen sind abgeschlossen: CDU und SPD in Thüringen haben sich am Montag auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Auf Landesparteitagen am Wochenende muss das Regierungspapier noch abgesegnet werden.

Mit etwas Verspätung sollen die Koalitionsverhandlungen in Thüringen nun erst am Montag beendet werden.
Bundesgesundheitsministerin Schmidt hält auch den Impfstoff mit Wirkungsverstärkern für einen sicheren Schutz vor Schweinegrippe.
Nun liegt es an Matthias Platzeck. Die Linken haben die letzte Hürde für Rot-Rot in Brandenburg weggeräumt.

Die Befürworter von Rot-Rot-Grün sind bei der Basisversammlung in Erfurt in der Mehrheit.´Eine Spaltung der Thüringer Sozialdemokraten drohe nach der Ansicht von Parteichef Christoph Matschie allerdings nicht.
öffnet in neuem Tab oder Fenster