Oskar Lafontaine als Fraktionschef der Linken im Saarland – was hat denn das nun wieder zu bedeuten? Wird er alt?
Thüringen
Oskar Lafontaine als Fraktionschef der Linken im Saarland – was hat denn das nun wieder zu bedeuten? Wird er alt? Müde? Ist er krank? Hat er wieder einmal keine Lust mehr? Rückzug auf Raten? Mit 66 Jahren … Bei Lafontaine muss man immer mit allem rechnen, aber eben auch damit, dass es Sinn hat, was er tut.
In Thüringen sind schwarz-rote Koalitionsverhandlungen gestartet – SPD-Chef Matschie braucht den Erfolg. Doch der Ton unter den möglichen Regierungspartnern ist rau.
26. Brandenburgischer ReisemarktBerlin - Rund 200 Aussteller an 79 Ständen vorwiegend aus Brandenburg aber auch aus den benachbarten Reiseregionen wie Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Polen erwarten die Berliner Gäste am kommenden Samstag von 10 bis 17 Uhr auf dem Alexanderplatz in Berlin.
In Thüringen ist die Sache längst noch nicht gelaufen. Mit jeder Minute, die SPD-Landeschef Christoph Matschie von morgen an mit der CDU am Verhandlungstisch für eine Koalition verbringt, formiert sich weiterer innerparteilicher Widerstand gegen die Entscheidung des Landesvorstands.
Landeschef Christoph Matschie verteidigt die Koalitionsverhandlungen mit der CDU – aber die innerparteilichen Gegner machen mobil.
Christoph Matschie flüchtet sich in die Arme der CDU: Das wird ihm seine Partei nicht nachsehen.
Nach seiner Entscheidung für eine Koalition mit der CDU hat Thüringens SPD-Landeschef Christoph Matschie eine anonyme Morddrohung erhalten. Dem Drohbrief war eine scharfe Patrone beigefügt.
Dass es in Thüringen schwer werden würde, war abzusehen. Und das liegt nicht nur an der persönlichen Unverträglichkeit der beiden Spitzenkandidaten Bodo Ramelow und Christoph Matschie.
Vom Koch und Kellner: Rot-Rot hilft der SPD nur, wenn sie dabei der Chef ist

Zeca Schall, Mitglied der CDU in Thüringen und gebürtiger Angolaner, spricht im Interview mit dem Tagesspiegel.de über die Drohungen der NPD, die Aufgaben der Politik und den Fall der Mauer, den er in der DDR miterlebte.
Während die Bundes-SPD versucht, sich nach links zu öffnen, geht Thüringen einen anderen Weg. SPD-Landeschef Matschie will lieber mit der CDU koalieren. Welche Konsequenzen hat das?
Die neue Dynamik des gesamtdeutschen Parteiensystems beruht auf den offenen Fragen, den Defiziten der politischen Kräfte, die sich nach dem Fall der Mauer in einer Welt wiedergefunden haben, die mehr Selbstüberprüfung, mehr Mut, bessere Ideen von ihnen verlangt hat, als sie aufbringen konnten.

Rot-Rot-Grün oder Schwarz-Rot? Auch die letzten Sondierungen machen SPD-Landeschef Matschie die Entscheidung nicht leichter.

Nach der Pleite der SPD im Bund werden Forderungen nach rot-rot-grünen Bündnissen auf Länderebene lauter. Ein rot-rot-grüner Sammlungsversuch über die Länder hat aber seine Tücken.

Thüringens SPD-Basis neigt zu Rot-Rot-Grün und setzt den Parteichef unter Druck.
Parteichef Oskar Lafontaine und der Chef der Bundestagsfraktion Gregor Gysi umwerben die SPD – viele Neulinke stehen aber für Totalopposition.

Wie die Grünen ihre Oppositionsarbeit planen: Spitzenkandidat Jürgen Trittin warb in Berlin dafür, mit Nachdruck die Chancen für rot-rot-grüne Bündnisse auszuloten.
Was die SPD vom Heimsieg ihres Ex-Vorsitzenden Matthias Platzeck mitnehmen könnte
Matthias Platzeck hat es erneut geschafft, seine Sozialdemokraten wieder zum Sieg zu führen. Was die SPD vom Sieg ihres Ex-Vorsitzenden Matthias Platzeck mitnehmen könnte.

Die Linkspartei kann im Osten ihren Status als Volkspartei ausbauen und verbucht auch im Westen Zugewinne.

Wie man im Ausland die Bundestagswahl sieht
Schließt Magna Werke, verweigern die Arbeitnehmer ihren Sanierungsbeitrag. Und die Bundesregierung sucht Geldgeber in Europa.

Vor der Scheuermilch war der Sand. Noch vor hundert Jahren wurden mit den feinen Körnern die Dielen geputzt. Der Abbau war allerdings eine Tortur für den Körper. Nur die Ärmsten der Armen verdienten also auf diese Art ihr Geld

Lange waren sie verdrängt, jetzt fühlen sich Elch, Wolf, Luchs und Biber in Deutschland wieder heimisch.
CDU und FDP in Sachsen wollten ein Zeichen setzen und noch vor der Bundestagswahl ihre Regierungsgeschäfte aufnehmen. Doch daraus wird nichts.
"Gute Gespräche", "ein großes Interesse", so bilanzieren die Teilnehmer des rot-rot-grünen Sondierungstreffens in Thüringen die erste Runde. Das kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass etwas zwischen den möglichen Partnern steht: die Vergangenheit.
Eine Mehrheit der Thüringer Grünen würde wohl gern in eine Koalition mit Linkspartei und SPD eintreten. Diese Stimmung war beim Kleinen Parteitag unverkennbar, der am Freitagabend in Jena die Aufnahme von Sondierungsverhandlungen beschloss.
Jetzt zählt jeder Satz. In Thüringen geht’s um die Wurst, will sagen: um die Regierung.
Wenn es in Thüringen schnell gehen sollte, wäre das ein Signal: Es gäbe dann nicht mehr nur rechnerisch eine andere Mehrheit in Deutschland

Bodo Ramelows Verzicht auf das Amt des Regierungschefs in Thüringen soll die Grünen locken – und verwirrt das eigene Lager.
Er sah sich schon als Regierungschef einer rot-rot-grünen Koalition in Thüringen. Nun will sich Linken-Spitzenkandidat Bodo Ramelow mit einem Ministerposten begnügen.
NPD und DVU kämpfen in Brandenburg und Berlin um dieselbe Wählerklientel – das mindert die Chancen
Der Spitzenmann der Linken, Bodo Ramelow, will mit einem ungewöhnlichen Vorstoß eine rot-rot-grüne Koalition in Thüringen ermöglichen. Obwohl die Linke in dem Bündnis die stärkste Fraktion stelle, würde er auf das Amt des Ministerpräsidenten verzichten, sagte Ramelow am Donnerstagabend.
NPD und DVU kämpfen in Brandenburg und Berlin um dieselbe Wählerklientel – das mindert die Chancen.

Das Damenduo Diezel/Lieberknecht soll die Landes-CDU in Thüringen aus dem Tief führen
Im Rekordtempo haben FDP und CDU in Sachsen ihre Koalitionsverhandlungen abgeschlossen. Sie wollen damit ein Signal für Schwarz-Gelb im Bund setzen.

"Ich bin der Wahlsieger", erklärt Thüringens Linken-Spitzenkandidat Bodo Ramelow im Interview mit Tagesspiegel. Zugleich umwirbt er die Grünen – und kritisiert die eigene Partei.
Zu den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und dem SaarlandEines haben die Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und dem Saarland bestätigt: Wir haben in den Parlamenten nun de facto ein Fünfparteiensystem. Die Zeit der großen Volksparteien läuft ab, egal ob Union oder SPD – ich wage die Prognose, dass in den nächsten Jahrzehnten keine dieser Parteien in der Lage sein wird, allein zu regieren (ausgenommen natürlich in Bayern).
Vor der Landtagswahl: Die Stärke von Matthias Platzeck ist die Schwäche der SPD