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Thema

Sexualisierte Gewalt

Die Höhe von Schmerzensgeld und Entschädigungszahlungen hängt nicht nur von der Schwere der Taten ab, sondern auch davon, was in den Ländern üblich ist und was die jeweiligen Opferentschädigungsgesetze vorschreiben. In Irland haben die katholische Kirche und der Staat im Schnitt 60 000 Euro an Betroffene gezahlt, die als Kinder oder Jugendliche in kirchlichen Einrichtungen missbraucht wurden.

Christine Lagarde.

Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde hat offiziell ihre Kandidatur für die Führung des Internationalen Währungsfonds erklärt. Der bisherige IWF-Chef Strauss-Kahn war nach seiner Festnahme wegen des Vorwurfs der versuchten Vergewaltigung zurückgetreten.

Hans Otto Theater Potsdam: die Pläne für die Saison 2011/12Insgesamt 21 Produktionen will das Potsdamer Hans Otto Theater in der kommenden Spielzeit herausbringen: Den Anfang macht im September Intendant Tobias Wellemeyer, der eine Bühnenfassung von Theodor Fontanes Novelle „Schach von Wuthenow“ erarbeitet. Zu den Feierlichkeiten zum 300.

Rösler, ein Womanizer? Merkel, eine Nymphomanin? Nein, die deutsche Politik ist nicht sexy. Dass DSK die Frauen liebt, wie er sagt, nimmt ihm in Frankreich niemand krumm. Solange er kein Sexualverbrechen begangen hat. Denn da hört der Spaß auf.

Von Pascale Hugues

Der Internationale Währungsfonds sucht einen Nachfolger für Dominique Strauss-Kahn. Auf den neuen IWF-Chef warten große Herausforderungen.

Von Rolf Obertreis

Die aktuelle Kriminalitätsstatistik sieht auf den ersten Blick gut aus: Die Zahl der Straftaten ist auf einem historischen Tiefstand angelangt. Es lohnt sich aber ein zweiter Blick auf die nackten Zahlen. Wie sicher ist Deutschland?

Von Frank Jansen

Die Zahl der Straftaten ist laut der Kriminalstatistik 2010 rückläufig. Es gibt aber auch negative Tendenzen – zum Beispiel steigt die Internetkriminalität rapide.

Von Frank Jansen

Es ist ein Erfolg für Strauss-Kahn, aber der Preis war hoch: Nur mit strengsten Auflagen hat ein New Yorker Gericht dem Franzosen erlaubt, in Freiheit auf den Prozess wegen eines mutmaßlichen Vergewaltigungsversuchs zu warten.

Dicker kann es für Strauss-Kahn wohl nicht mehr kommen. Ihm droht nicht nur eine lange Haftstrafe, sein mutmaßliches Sexopfer könnte auch HIV-positiv sein. Und seine Tage als Chef des IWF scheinen gezählt: Die USA rücken von ihm ab.

Die Verteidigung konnte keine zwingenden Beweise vorlegen, die eine Freilassung von Strauss-Kahn gegen Kaution ermöglicht hätten.

Wie die Geschichte auch ausgeht – ob sie sich zu ekliger Gewissheit verdichtet oder in Rauch auflöst –, sie wird Folgen haben. Vermutlich ist Dominique Strauss-Kahn weder als IWF-Chef noch als Kandidat der Sozialisten in Frankreich zu halten.

Von Anna Sauerbrey

Kachelmann sagt im Gericht vorerst nichts zum Tatgeschehen – dafür hat er seinen Humor wiedergefunden

Von Jost Müller-Neuhof
Die Verteidigung konnte keine zwingenden Beweise vorlegen, die eine Freilassung von Strauss-Kahn gegen Kaution ermöglicht hätten.

Vergewaltigung, hieß der erste Vorwurf. Dann sexuelle Nötigung. Schließlich tauchte sogar ein Alibi auf. Der Fall Dominique Strauss-Kahn verwirrt und beschäftigt die Welt. Ein gefundenes Fressen - nicht nur für politische Gegner.

Von
  • Tanja Kuchenbecker
  • Christoph von Marschall
  • Lars Halter
Haben viel zu bereden: Finanzminister Wolfgang Schäuble (r.) und seine österreichische Amtskollegin Maria Fekter.

Als drittes Euroland erhält Portugal finanzielle Hilfe aus den anderen Mitgliedstaaten. Die EU-Finanzminister haben am Montagabend einstimmig vereinbart, insgesamt 78 Milliarden Euro an Krediten nach Lissabon zu überweisen.

Von Christopher Ziedler

Offiziell geht alles weiter seinen Gang, im IWF-Hauptquartier in Washington ebenso wie bei den Treffen zur Griechenlandkrise und der Stabilisierung des Euro in Brüssel. Große Institutionen haben ihre erprobten Regeln, wenn ein Mitarbeiter ausfällt – und sei es der Boss.

Von Christoph von Marschall

Rom - Systematische Vertuschung von Kindesmissbrauch durch Priester und Kirchenmitarbeiter soll es künftig nicht mehr geben. Der Vatikan hat die Bischofskonferenzen aller Länder aufgefordert, innerhalb eines Jahres Leitlinien für den Umgang mit sexuellem Missbrauch zu erarbeiten – beziehungsweise zu verschärfen – und zur Genehmigung in Rom vorzulegen.

Von Paul Kreiner
IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn muss vorerst weiter in Haft bleiben, da Fluchtgefahr bestehe.

Dominique Strauss-Kahn wehrt sich gegen die Vergewaltigungsvorwürfe. Laut der Zeitung "Le Monde" soll er angeblich ein Alibi haben. Der IWF-Chef muss aber vorerst wegen "Fluchtgefahr" in Haft bleiben.

Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag hat einen internationalen Haftbefehl gegen den libyschen Machthaber Muammar al Gaddafi beantragt. Dem Staatschef werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen.

Der wegen des Vorwurfs versuchter Vergewaltigung in den USA festgenommene IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn soll am Montag vor Gericht erscheinen. Die einzelnen US-Bundesstaaten haben ihre eigenen Rechtssysteme. Für Strauss-Kahn sind die Gesetze des Staates New York maßgeblich.

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