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Dunkler Vollbart, kühner Blick. Porträts von Magellan vermittelten das Bild eines raubeinigen Hasardeurs.
© mauritius images / United Archives / De Agostini

500 Jahre Weltumsegelung: „Wenn nicht über Portugal, dann auf einem anderen Weg“

Im Jahr 1519 bricht Ferdinand Magellan zu den Gewürzinseln in Südostasien auf – mit fanatischem Eifer. Nur eines seiner Schiffe kehrt zurück.

Nach ihm ist ein Seeweg benannt, den nur wenige benutzen. Er gilt als erster Weltumsegler, doch starb er schon auf der Hälfte der Strecke. Er habe bewiesen, dass die Erde eine Kugel ist, heißt es, aber das wusste man, bevor Ferdinand de Magellan am 20. September 1519 in See stach. Warum also die ganze Aufregung um ihn?

An Bord eines der fünf Schiffe, die der Großkapitän befehligte, befand sich ein Italiener namens Pigafetta. Er war mit einer päpstlichen Delegation an den Hof Karls V. in Valladolid gelangt, hatte dort von Magellans Plänen erfahren und darum gebeten, sich dem Vorhaben anschließen zu dürfen. Er sollte die Reise um den Globus als einer von 18 Überlebenden beenden. Und manche glauben, dass Magellans Ruhm als größtem Seefahrer seiner Zeit vor allem eine Erfindung dieses Antonio Pigafetta ist.

Allerdings dauerte es, bis dieser Ruhm auszustrahlen begann. Der Name Magellans rangierte lange unter ferner liefen, unverbunden mit einer Geschichte. Pigafettas Chronik, die dieser kurz nach der Rückkehr mit Akkuratesse niederzuschreiben begann, war nur in Bruchstücken überliefert. Erst 1800 tauchte eine vollständige Kopie des Reiseberichts in der Mailänder Ambrosiana-Bibliothek auf. Da erwachte das Interesse der Historiker, doch die Kenntnisse blieben spärlich. Porträts von Magellan, die ihn mit dunklem Vollbart und kühnem Blick zeigten, vermittelten das Bild eines raubeinigen Hasardeurs.

Stoff für eine Romanbiografie

Als Stefan Zweig fasziniert von dem Gedanken an eine echte Pioniertat sich mit Magellans Entdeckungsreise zu beschäftigen begann, da wunderte sich der erfolgreiche Autor darüber, „wie wenig und wie wenig Verlässliches“ über ihn berichtet worden war, obwohl dieser „das Großartigste“ geleistet habe, was einem Entdecker nur gelingen konnte – eine erste Umrundung des Globus’. Gab es etwas Epischeres als eine solche Tat, bei der das Ende in schönster formaler Vollendung auf den Anfang zurückfiel, und alles Weitere nur schnöde Wiederholung sein musste?

Zweig tat sich trotzdem einigermaßen schwer mit dem Stoff seiner Romanbiografie, die 1938 erschien: „Denn ich hatte, indes ich diese andere Odysseusfahrt nach allen erreichbaren Dokumenten möglichst der Wirklichkeit getreu darstellte, ununterbrochen das merkwürdige Gefühl, etwas Erfundenes zu erzählen“. Hatte da etwa Pigafetta seine Finger im Spiel?

Nun, es hat Magellan wirklich gegeben. Und es ist außerdem wahr: Die Erde kann man nur einmal als Erster umfahren. Das hatte der Portugiese allerdings gar nicht vor. Es war ihm sogar untersagt worden, um politische Komplikationen zwischen den Rivalen Portugal und Spanien zu vermeiden, die sich nach einem Verdikt des Papstes auf unterschiedliche Welthälften zu beschränken hatten. Den Spaniern gehörte in der Folge von Columbus’ Entdeckung der Westen, den Portugiesen der Osten, der sich nach Vasco da Gamas Einbruch in den Indischen Ozean bis Indien und bald schon darüber hinaus nach Malaysia und Japan erstreckte. Das ließ die Neigung von Manuel I. eher gering ausfallen, sich auf den abenteuerlichen Vorschlag Magellans einzulassen, nach einer alternativen Route zu den entlegenen Schätzen seines Herrschaftsgebietes zu suchen. Wie kam der Mann überhaupt auf so eine Idee?

Kriegsjahre im Indischen Ozean

Über die Herkunft und die Kindheit Fernao de Magellhães ist ebenfalls wenig bekannt. Er soll einem Adelsgeschlecht entstammen, das gute Beziehungen zum Hofe unterhielt, aber auch nicht so hochstehend war, dass sich daraus Vorzüge ergaben. Er wuchs in eine Welt hinein, in der das winzige Portugal sich anschickte, es mit der sich rasant ausdehnenden Macht des Islam aufzunehmen.

Die Vormacht der byzantinischen und persischen Reiche war den Portugiesen ein Dorn im Auge, denn sie kostete Geld. Die Khanate erhoben saftige Zölle auf alles, was auf dem Landweg von Indien nach Europa durch arabische Herrschaftsgebiete transportiert wurde. An Gewürzen waren das Muskat, Ingwer und Zimt, an Düften Moschus, Ambra und Rosenöl, es ging um Seide und Damast. Doch am teuersten von allem war Pfeffer. Dessen Körner besaßen einen Wert, der dem von Silber entsprach und den eines Menschenlebens bei Weitem überstieg.

In der Folge von Da Gamas Indienreisen setzte sich Portugal mit seinen seetüchtigen Naos schnell im Indischen Ozean als Kolonialmacht fest. Die arabischen Flotten wichen vor der Konfrontation meistens ins Rote Meer und den Persischen Golf zurück. Doch blieben sie eine ständige Bedrohung.

Erstmals erwähnt wird Magellans Name in einer Besatzungsliste der portugiesischen Indien-Flotte, der er sich 1505 anschloss. Er war etwa 24 Jahre alt, bekleidete den Rang eines „königlichen Dienstmannes“ und verbrachte die folgenden acht Jahre damit, arabische Handelsposten zu schleifen, Seeschlachten zu schlagen und zu überleben. Der harte Zug in seinem Wesen, von dem berichtet wird, dürfte in diesen Kriegsjahren geformt worden sein.

Magellans heroisches Temperament

Im Jahr 1506 wird er schwer verwundet, gehört kurz darauf jedoch schon wieder zu der kleinen portugiesischen Schar, die als erste Malakka erreicht. Hier zeigt sich erstmals Magellans heroisches Temperament. Den Portugiesen ist ihr finsterer Ruf als Eroberer in das Zentrum des asiatischen Handels („mehr Schiffe als an einem anderen Orte der Welt“) vorausgeeilt. Ihre mächtigen Kanonen äscherten Städte ein, weiß der Sultan, und wer sich ihnen nicht unterwerfe, werde enden wie Maskat und etliche andere Orte an der Küste Arabiens, die geplündert wurden. Deshalb erwägt er eine List. Er lässt die Fremden einziehen in Malakka, bietet ihn mehr Pfeffer an, als diese je zu hoffen gewagt haben. Bald sind die vier großen Schiffe von Booten umschwärmt, jedes bringt Waren heran, und immer mehr Einheimische entern auf, während sich ein Großteil der Seeleute in der prächtigen Stadt amüsiert. Nur einer schöpft Verdacht, der Kapitän der kleinen Karavelle, die als fünftes Fahrzeug etwas abseits liegt. Wie einfach es wäre, jetzt überwältigt zu werden. Und er schickt seinen besten Mann aus, Magellan, der zum Flaggschiff des Admirals hinüberrudert und die Warnung im letzten Moment überbringen kann.

Als der Tumult auf das verabredete Zeichen hin losbricht, wissen sich die Portugiesen ihrer Schiffe zu erwehren. Doch ein Drittel ihrer Mannschaften kommt aus der Stadt nicht mehr heraus, wird auf den Straßen abgeschlachtet. Schließlich schafft es einer doch an den Strand. Er kämpft und kämpft, verwundet, chancenlos. Da eilt vom Wasser aus Magellan in einem Boot heran, fährt mit seinem Schwert zwischen die Angreifer und zieht den Verletzten hinein. Ohne den Einfluss der sich daraus ergebenden Blutsbande dürfte Magellan seinen kühnen Plan nie gefasst haben.

Denn Serráo wird bald nach der Rettung mit einer anderen Expedition noch weiter nach Osten und leibhaftig bis zu den sagenhaften Gewürzinseln gelangen, jenem malaiischen Archipel, das heute Molukken genannt wird. Dort lässt sich Serrão nieder, geht einfach außer Dienst, heiratet eine Eingeborene und zeugt Kinder mit ihr. Er schwärmt außerdem vom Potenzial des Gewürzhandels. In den herzlichen Briefen, die er an Magellans Adresse schickt, schildert er seine neue Heimat in den prächtigsten Farben und fordert ihn auf, ihm unbedingt nach Ternate zu folgen.

Das könnte in dem abgekämpften, halbwegs mittellosen Soldaten, als der Magellan 1513 wieder nach Lissabon zurückkehrt, einen unstillbaren Wunsch geweckt haben, wenn er auch nicht weiß, wie er die große Distanz überbrücken soll. Serráo kündigt er sein Kommen an, „wenn nicht über Portugal“, schreibt er, „dann auf einem anderen Weg“.

Wie groß das Meer ist, das er „Pacifico“ tauft, ahnt er nicht

Wieder in Spanien. Ein Stich aus dem 19. Jahrhundert zeigt die „Victoria“ nach der Weltumrundung im Hafen von Sevilla.
Wieder in Spanien. Ein Stich aus dem 19. Jahrhundert zeigt die „Victoria“ nach der Weltumrundung im Hafen von Sevilla.
© akg-images / Album / Prisma

Bis zu diesem Zeitpunkt haben sich die Entdeckungen der Epoche logisch auseinander ergeben. Immer wieder hat irgendeiner ein Kap umrundet, hinter dem die Welt eigentlich hatte aufhören sollen, und ein Nächster ist noch weiter ins Unbekannte gelangt. Vor allem die Spanier suchen auf dem riesigen, rauen Meer, als das sich ihnen der Atlantik darbietet, nach einem Durchlass nach Westen. Doch überall stoßen sie auf Land. Amerika ist eine unüberwindliche Barriere, und sie wächst und wächst mit jedem, der das Gegenteil beweisen will.

Trotzdem stellt sich Magellan nach einem Jahr sorgfältigen Kartenstudiums hin und verkündet, dass es eine Durchfahrt gebe und er „die Stelle“ kenne. Woher er diese Gewissheit nimmt, ist für Stefan Zweig „das eigentliche Geheimnis in der Geschichte Magellans“. Es ist nicht aufzulösen, außer, dass ein gewisser Pigafetta als Gewährsmann dient. Der berichtet, dass Magellans Haltung unerschütterlich sei. Selbst, als sich den Leuten an Bord der Eingang schon zeigt, habe keiner ihn für den ersehnten Durchlass gehalten. Einzig ihr Kapitän. Pigafetta nennt als Quelle dieses Selbstbewusstseins eine Karte, auf die Magellan in den königlichen Archiven gestoßen sein will.

Mag sein, dass sich seine Theorie einer früheren Entdeckung verdankt. Doch wahrscheinlicher ist, dass Magellans Entschlossenheit sich der Selbsttäuschung des Hochstaplers verdankt. Er weiß von der Existenz des „paso“ so wenig wie jeder andere. Sie ist bloß eine Hypothese, noch dazu eine falsche. Was er für die „Stelle“ hält, erweist sich als die Mündung des Rio Plata, die er akribisch absucht. In seinem Wahn setzt er alles auf eine Karte, mit der „Inbrunst eines Fanatikers“, wie es Zweig ausdrückt, steuert seine Flotte über den Rand des Wissens hinaus und in Gefilde, die so kalt und stürmisch sind, dass die Mannschaft meutert.

Welcher Wesenszug es ist, der Magellan nach seinem Irrtum unbeirrt weiterfahren lässt, beschäftigt die Historiker bis heute. Stolz hatte er sich gegenüber seinem König gezeigt, beinahe hochmütig, so dass der ihn abblitzen ließ. Verletzter Stolz war es sodann, was ihn darüber hinwegsehen ließ, mit dem Gang nach Spanien zum „Verräter“ zu werden.

Der „paso“ ist gefunden

In seiner mit allen erdenklichen Vollmachten ausgestatteten Expedition ist er auf sich gestellt und umgeben von Neidern und Feinden, die als Unterkapitäne das Kommando führen und nur auf eine Schwäche ihres Anführers lauern. Unter den 265 Mann hat der Generalkapitän nur wenige Vertraute. Magellan, vor dem angeblichen Komplott der spanischen Kapitäne gewarnt, begegnet ihnen mit enormer Härte, mit Starrsinn und Schweigen. Als es in Patagonien zur Revolte kommt, entledigt er sich seiner mächtigsten Konkurrenten mit einer Kaltblütigkeit, die sich höchstens durch den Erfolg legitimiert. Er mordet sie hin oder setzt sie in der unwirtlichen Einsamkeit aus.

Längst agiert der Generalkapitän wie jemand, dem es lieber wäre, alle ins Verderben zu führen, als die Welt an seinem Irrtum teilhaben zu lassen. Es ist purer Zufall, der ihn erlöst. 15 Breitengrade südlicher als gedacht, werden die kleineren seiner Schiffe im Sturm in eine Bucht getrieben und entdecken einen breiter werdender Fjord, der durch zerklüftete Berge schneidet. Als Magellan ihm folgt, trifft er nach 39 Tagen wieder auf offenes Wasser. Der „paso“ ist gefunden.

Heute ist die tausend Kilometer lange Magellanstraße die Hintertür, um das gefürchtete Kap Hoorn zu umgehen. Doch wegen seiner Enge, seinen Untiefen und stürmischen Fallwinden ist sie für Segelschiffe stets eine tückische, meistens gemiedene Passage geblieben.

Am westlichen Ausgang sieht Magellan ein Meer, still und friedlich, über dessen Ausdehnung er sich keine Vorstellung macht. Er tauft es „Mar Pacifico“. Und muss sogleich erfahren, dass er um ein weiteres Schiff ärmer ist. Dieses ist jedoch nicht wie das erste an einer Klippe zerschellt, sondern desertiert – mit den größten Proviantvorräten. Weiter zu fahren, wäre ein Himmelfahrtskommando. Doch Magellan kann nicht zurück. Seine Brutalität gegenüber den spanischen Edelleuten würde ihm, dem Fremden, schwer angelastet, es sei denn, er käme mit reicher Beute heim.

Eine militärische Strafexpedition geht schief

So wagt er sich am 28. November 1520 auf den Pazifik hinaus zu einer der längsten Überfahrten, die Seeleute je unternommen haben. 110 Tage benötigen sie für die gewaltige Strecke, überqueren einen leeren, gleißenden Ozean, während 19 Matrosen an Entkräftung sterben und sich Skorbut und Hunger an Bord ausbreiten. Schließlich erreichen die drei Schiffe die Philippinen, die von Europäern bislang nicht entdeckt worden sind.

Tragisch. Magellan kam bei einer Strafexpedition gegen Eingeborene ums Leben.
Tragisch. Magellan kam bei einer Strafexpedition gegen Eingeborene ums Leben.
© imago/Leemage

Magellan kommt als Eroberer, setzt jedoch auf die Kraft des Kreuzes und erwirbt sich das Vertrauen des Königs von Cebu. Der merkt nicht einmal, dass er für die spanische Krone annektiert wird, oder es ist ihm egal. Doch das Bündnis hat seinen Preis. Magellan lernt, dass die Stämme dieser paradiesischen Inseln in blutige Fehden verstrickt sind, und er glaubt, seine Autorität am besten durch eine militärische Strafexpedition gegen ein aufsässiges Inselvölkchen untermauern zu können. Das geht schief. Am Strand eines winzigen Eilands, das ansonsten ohne Bedeutung ist, wird er kaltgemacht. Dass am Ende auch blinde Arroganz zu seinen Charakterzügen zählte, verleiht seiner Leistung etwas Tragisches.

Der göttliche Nimbus, den die abgerissenen Weißen bis dahin auf Cebu genossen haben, ist augenblicklich dahin. Magellans malaiischer Sklave, der als Dolmetscher fungiert hatte, verrät seine neuen Herren tief gekränkt über den Wortbruch an ihm, und es wiederholt sich das heimtückische Schauspiel des Hinterhalts, dass die Portugiesen in Malakka erlebt hatten.

Wieder schafft es ein einziger Überlebender des Gemetzels noch an den Strand, nur um diesmal mitansehen zu müssen, wie seine Kameraden die Anker lichten und, die Todesschreie ignorierend, von dannen ziehen. Einen beherzten Kämpfer mit Magellans Kühnheit gibt es nun nicht mehr.

Noch bevor die Gewürzinseln erreicht sind, hat es von dessen Unternehmen neben dem Anführer selbst die besten seiner Kapitäne hingerafft, und von den ursprünglich 265 Mann sind weniger als die Hälfte am Leben. Die Geschichte ist damit keineswegs zuende.

Die „Victoria“ kehrt Jahre später in die Heimat zurück

Hinzuzufügen bleibt noch, dass die Spanier die Molukken nach einer heillosen Irrfahrt von sechs Monaten tatsächlich ausfindig machen. Dort erfahren sie, dass der Freund Magellans, Francisco Serráo, dem sie allesamt ihre Reise verdanken, kurz zuvor gestorben ist. Nur ein Schiff ihres Konvois ist seetüchtig genug, um die Heimreise anzutreten. Die „Victoria“ wird mit Gewürznelken, Muskatnüssen und Zimtstäben beladen und die Mannschaft aufgeteilt. 47 Seeleute brechen in die Heimat auf, während etwa ebenso viele Order bekommen, nach Instandsetzung des ehemaligen Flaggschiffs „Trinidad“, Richtung Panama zu segeln, wo die spanischen Conquistadores wüten. Dieser Versuch schlägt fehl, die „Trinidad“-Besatzung muss umkehren und landet in portugiesischen Kerkern. Kapitän Espinosa und vier seiner Leute schaffen es erst Jahre später in die Heimat zurück. 

Der „Victoria“ glückt derweil ein bemerkenswertes seemännisches Kunststück. Unter dem Kommando von Juan Sebastián Elcano durchquert sie unentdeckt zwei Ozeane, die fest in portugiesischer Hand sind, und landet am 6. September 1522 bei Cadiz. Die 26 Tonnen Gewürze, die sie mitführt, dürften die Investition von umgerechnet elf Millionen Euro am Ende gerade so ausgeglichen haben. Sehr viel mehr Geld nimmt der spanische Staat mit der Abtretung der Rechte an den Molukken ein: Sie sind Portugal 165 Millionen Euro wert.

Und Pigafetta? Er hat seinen Auftritt in Valladolid, wo Karl V. nach seiner Krönung in Aachen Hof hält und wohin ihn Elcano als Berichterstatter mitnimmt. Doch zu Wort scheint er nicht zu kommen. Elcano streicht den Ruhm der Weltumsegelung ein. Ihr Urheber wird aus dem Protokoll gelöscht. Und Pigafetta macht sich „so schnell wie möglich davon“. Sein Tagebuch hat er dabei.

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